Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Über Generäle und Admirale
Von Uri Avnery, 02.06.2007

“NICHTS IST so sehr erfolgreich wie ein Erfolg”, sagt ein typisch amerikanisches Sprichwort. Die israelische - auch typische - Version heißt: “Nichts ist so erfolgreich wie ein Desaster.”

Es scheint, niemand habe irgendwelche Chancen, hier eine Wahl zu gewinnen, bis er nicht zweifellos bewiesen hat, ein totaler Versager zu sein. Deshalb ist es glatt möglich, dass es bei den nächsten allgemeinen Wahlen nur zwei Kandidaten für den Job des Ministerpräsidenten gibt: Benjamin Netanyahu und Ehud Barak.

Erinnern wir uns: Netanyahu wurde 1996 zum Ministerpräsidenten gewählt. Nach kaum der Hälfte seiner Amtszeit, wurde er gestürzt. Um ihn zu ersetzen, wählte eine große Mehrheit Ehud Barak. Das ganze Land tat einen fast hörbaren Seufzer der Erleichterung, und Volksmassen begrüßten ihn auf Tel Avivs Rabin-Platz als den Mann, der Israel von einem Alptraum befreit hatte. Kaum zwei Jahre später wurde Barak von einer noch größeren Mehrheit abgesetzt.

Jeder erwartet, dass die Kadima-Partei bei den nächsten Wahlen so plötzlich verschwindet, wie sie vor anderthalb Jahren auftauchte - so wie die Rizinus-Staude im Buch Jonas (4,10), die “in einer Nacht heranwuchs und in einer Nacht verdarb”. Doch wenn - durch ein Wunder - Ehud Olmert ebenfalls für den Posten des Ministerpräsidenten kandidieren sollte, werden wir damit die Wahl zwischen drei dokumentierten Versagern haben.

In andern Demokratien verschwinden solche Leute nach den Wahlen: in England züchten sie dann Rosen, in den USA halten sie für hohe Honorare Vorträge. Hier hingegen werden sie immer stärker.

EINIGE SCHLAUE Public Relations-Schreiberlinge fanden ein Ersatzwort für das Wort “Versagen”. Ab jetzt sprecht nicht mehr von “Versagen”, sondern von “Erfahrung “.

Netanyahu, Barak und Olmert werden nicht müde, diesen einen Satz zu wiederholen: “Ich habe aus Erfahrung gelernt.”

Was haben sie gelernt? Das ist ein Geheimnis. Wie bemitleidenswert sind doch ihre Rivalen, die keine Erfahrungen gemacht haben. Wodurch und durch wen lernten sie? Welche Erfahrungen haben sie? Diese drei waren schon einmal Ministerpräsidenten. Sie sind durch Krisen gegangen. Es stimmt schon, aus jeder Krise haben sie ein einziges Chaos gemacht. Aber was soll´s? Alles wird zum Besten dienen. Das nächste Mal wird es kein Versagen geben.

Sie können ein Vorbild nachahmen. Yitzhak Rabin wurde 1974 zum Ministerpräsidenten gewählt. Er war es drei Jahre lang, bis seine Regierung stürzte (weil ein Geschwader Kampfflugzeuge, die uns die USA schenkte, zu Beginn des heiligen Sabbat hier ankam.) Seine Amtszeit war düster. Sie wurde durch Korruptionsaffären seiner Parteikollegen ruiniert. Rabin ist in dieser Zeit bei keinem bedeutenden Test durchgefallen, aber geglänzt hat er auch nicht.

Als er 14 Jahre später das zweite Mal ins Amt des Ministerpräsidenten kam, gelang ihm eine der größten Veränderungen in der Geschichte des Staates. Er erkannte die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) an und erreichte das Oslo-Abkommen. Viele glauben heute, dass er einer der größten Ministerpräsidenten in den Geschichte Israels war.

Aber er war eine Ausnahme. Die Regel wurde von Marschall Charles Francois Dumouriez definiert, als er nach der Restauration der Monarchie über die Höflinge der bourbonischen Könige sagte: “Sie haben nichts vergessen und nichts gelernt.”

IN DER VERGANGENEN Woche fanden die Vorwahlen in der Laborpartei statt, die sich selbst sozialdemokratisch nennt und - wenn sie sich überhaupt noch gelegentlich daran erinnert - auch behauptet, die “Führung des Friedenslagers” zu sein.

Fünf Kandidaten kämpfen darum, die Führung der Partei zu übernehmen. Unter ihnen sind ein früherer Generalstabschef, zwei Generäle, ein Admiral, zwei frühere Chefs des Geheimdienstes (einer vom Mossad, einer vom Shin Beth) und ein Verteidigungsminister. (Einige von ihnen haben mehrere Posten bekleidet)

Baraks Wahlspruch lautete: “Nur ich kann den nächsten Krieg führen!” In der ersten Runde gewann er einen bedeutenden Sieg über seinen Hauptrivalen, Ami Ayalon (36,6% zu 30,6%). In der nächsten Woche werden die beiden sich in der zweiten Runde gegenüber stehen.

Worin unterscheiden sich die beiden? Beide wurden in Kibbuzim geboren und verließen diese vor langer Zeit. Sie haben recht ähnliche Ansichten über nationale und soziale Probleme. Ist der Hauptunterschied zwischen ihnen der, dass der eine ein General und der andere ein Admiral ist? (der Titel stammt aus dem arabischen Amir al-Bakhar, Fürst des Meeres).

GLÜCKLICHERWEISE muss ich bei diesen Vorwahlen nicht wählen. Ich bin und war nie ein Mitglied der Laborpartei gewesen - in keiner ihrer vielen Inkarnationen.

Aber damit bin ich nicht aus dem Schneider. Ich muss mich selbst fragen: wenn ich ein Mitglied dieser armseligen Partei wäre, wen der beiden würde ich wählen?

Ich wäre nicht in der Lage, Ehud Barak zu wählen, selbst wenn ich es wünschte - meine Hand würde mir nicht gehorchen.

Ich nannte ihn einen “Friedensverbrecher” - im Unterschied zum “Kriegsverbrecher”. Ein Friedensverbrecher ist eine Person, die ein Verbrechen gegen den Frieden begeht. Ich bin davon überzeugt, dass Barak für das größte Verbrechen gegen den israelisch-palästinensischen Frieden verantwortlich ist, viel schlimmer als jede von David Ben-Gurion, Golda Meir, Yitzhak Shamir und Ariel Sharon begangene Sünde.

Im Jahr 2000 überzeugte Barak Präsident Clinton, eine Konferenz in Camp David abzuhalten. Clinton setzte Yasser Arafat unter Druck, an ihr teilzunehmen. Die ganze Initiative war eine Mischung von Arroganz und Ignoranz (die arabische Welt betreffend) - zwei von Baraks offenkundigen Charaktereigenschaften. Nichts war im Voraus vorbereitet worden, kein Komitee versuchte, die Bereiche einer Übereinkunft und der Meinungsverschiedenheiten auszuloten, keiner zerbrach sich den Kopf über eine Tagesordnung, die diskutiert werden sollte.

Yossi Sarid, damals Minister in Baraks Regierung, bestätigte in dieser Woche, was ich damals behauptet hatte: Barak hatte ein Angebot mitgebracht, vom dem er glaubte, die Palästinenser könnten dem nicht widerstehen. Tatsächlich aber war es weit von dem Minimum entfernt, das ein palästinensischer Führer möglicherweise hätte akzeptieren können. Um seine Schande zu verbergen, erfand Barak den Vorwand, dass es ihm vor allem darum gegangen sei, Arafat zu “entlarven”.

Aber Baraks wirkliches Verbrechen war nicht seine Haltung während der Konferenz, sondern danach. Als er nach Hause kam, verbreitete er ein Mantra, das aus fünf Sätzen bestand: “Ich machte noch nie da gewesene großzügige Angebote / ich drehte jeden Stein um, um den Frieden zu ermöglichen/ die Palästinenser lehnten alles ab / es gibt niemanden, mit dem man verhandeln kann / wir haben keinen Friedenspartner.”

Dieses Mantra, das Tausende Male in den Medien wiederholt wurde, kann leicht verstanden werden und befreit jeden davon, Verpflichtungen, Konzessionen oder Anstrengungen zu machen. Es zerstörte in den Menschen den Glauben an den Frieden und fügte dem israelischen Friedenslager riesigen Schaden zu. Das Friedenslager wurde zu einer öden Wüste, in der es nur noch ein paar kleine Oasen gibt. Das hat sich bis zum heutigen Tag nicht verändert.

Zu diesem Hauptverbrechen kamen noch ein paar kleinere hinzu: die bewusste Aufgabe von Friedensverhandlungen mit Syrien kurz vor dem Endabkommen; keine Dialogbereitschaft mit der Hisbollah und Syrien am Vorabend des Abzuges aus dem Südlibanon; das massenhafte Töten arabisch-israelischer Bürger durch die Polizei im Oktober 2000; die Ariel Sharon gewährte Erlaubnis, den Tempelberg zu besuchen - die Provokation, die die zweite Intifada ausbrechen ließ.

ICH HABE NOCH eine eigene Geschichte, die ich hier zum ersten Mal erzähle. Sie wirft - so glaube ich - einiges Licht auf die Natur Baraks und seiner Leute.

Nach dem Fehlschlag von Camp David und dem Ausbruch der neuen Intifada fand wieder eine allgemeine Wahl statt: Barak gegen Sharon. Alle Meinungsumfragen sahen eine gewaltige Niederlage für Barak voraus.

Am Wahltag klingelte etwa um 4 Uhr nachmittags mein Telefon. Die Person am andern Ende stellte sich mit Tal Silberstein vor, Baraks Hauptberater. Er sagte, er rufe mich im Namen seines Chefs an. Er erzählte mir, während der letzten paar Stunden habe eine dramatische Veränderung zugunsten von Barak stattgefunden und bat mich darum, meinen Einfluss bei Führern der arabischen Gesellschaft geltend zu machen, damit diese die arabischen Bürger dazu veranlassen mögen, zu den Wahlen zu gehen und für Barak zu stimmen. “Das ist alles, was wir zum Sieg benötigen”, sagte er. (Allgemein vermutete man, dass die meisten arabischen Bürger sich nicht an der Wahl beteiligen würden, um gegen Baraks Rolle bei den Oktoberereignissen 2000 zu protestieren [während denen 13 arabische Bürger bei unbewaffneten Demonstrationen von der Polizei erschossen wurden1].)

Ich rief das Knessetmitglied Azmi Bishara an und erzählte ihm von diesem Telefongespräch. “Zum einen ist es zu spät, und zweitens glaube ich ihm nicht”, antwortete er mir. Und er hatte Recht: die Veränderung hatte niemals stattgefunden; zu dieser Stunde stand die überwältigende Niederlage schon fest. Baraks Mann erzählte mir eine unverschämte Lüge, um seine Niederlage ein bisschen weniger desaströs zu machen.

DIE FRAGE lautet nun, würde ich dann Ayalon wählen?

Der “Fürst des Meeres” hat ein paar Pluspunkte. Zusammen mit Sari Nusseibeh (Rektor der Universität von Ost-Jerusalem) veröffentlichte er 2002 eine Erklärung von Prinzipien für einen israelisch-palästinensischen Frieden. Diese ging nicht so weit wie die spätere Genfer Initiative (geschweige denn wie der Gush Shalom-Entwurf für ein Friedensabkommen, das dieser Initiative vorausging). Es war sicherlich ein positiver Schritt in die richtige Richtung. Leider fehlte eine ernsthafte Fortsetzung. In der Folge war es, als hätte Ayalon alles darüber vergessen. Er nahm an keiner Protestaktion gegen die anhaltende Besetzung, gegen den Mauerbau und die Erweiterung der Siedlungen teil.

Im Gegenteil: mehr als einmal erklärte er, dass er zutiefst mit den Siedlern verbunden sei, sie verstehe und respektiere, sie seien heute die wirklichen Pioniere etc. Klar, das könnte eine De-Gaulle-artige Finte sein - aber wer weiß?

Wahr ist, niemand kennt wirklich seine Ansichten und Pläne. Wir wissen nur, dass er die meiste Zeit seines Leben im militärischen Bereich verbracht hat. Dort wurden sein Charakter und seine Weltanschauung geprägt. Es ist ganz unmöglich zu erfahren, ob er dort Erfolg hatte oder Fehlschläge erlebte.

Ayalon hat schon gezeigt, dass seine Entscheidungen sehr, sehr unberechenbar sind. Er hat sich schon mehrfach widersprüchlich verhalten. Seine Opponenten reden von ihm, als von einem der mal hier, mal dorthin ginge. Nur eines ist sicher über ihn: es gibt nichts Sicheres über ihn zu sagen.

Ein europäisches Sprichwort heißt: “Der mir bekannte Teufel ist besser als der mir unbekannte.” Einige der schwankenden Wähler werden wohl in diesem Sinne wählen.

Ein Freund sagte mir: “Barak ist berechenbar. Ayalon ist unberechenbar. Vielleicht ist Barak deshalb besser.”

Diesen Spieß kann man umdrehen. Sicher ist, dass nichts Gutes von Barak kommen wird. Vielleicht wird auch nichts Gutes mit Ayalon kommen, aber wenn eine Person unberechenbar ist, weiß man gar nichts. Ayalon könnte auch eine Überraschung zum Guten hin werden. Und fast jede Überraschung würde besser sein als die augenblickliche Situation.

Glücklicherweise muss ich dies nicht entscheiden.

Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz, vom Verfasser autorisiert

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