Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Eine israelische Liebesgeschichte
Uri Avnery, 7.7.07

 

SEIT DER Auferstehung Jesu Christi hat es  solch ein Wunder  nicht mehr gegeben: ein Toter, begraben  in einer Höhle,  ist wieder auferstanden..

 

Die „Jordanische Option“ hatte ihren Geist vor fast  zwanzig Jahren aufgegeben. Auch zuvor war sie nie sehr gesund. Aber 1988 kurz nach dem Ausbruch der ersten Intifada wurde sie offiziell von niemandem anders als von seiner Majestät König Hussein selbst beerdigt. Er verkündigte, er  hätte jeden Anspruch auf die Westbank aufgegeben.

 

Es war ein jämmerlicher Tod. Es gab kein angemessenes Begräbnis. Shimon Peres, einer ihrer Erzeuger, behauptete jetzt, die Verstorbene nicht  zu kennen. Yitzhak Rabin wandte ihr den Rücken zu. „Der Staub muss wieder zur Erde kommen“ (Pred.11,7).

 

Und jetzt plötzlich scheint sie ins Leben zurück gekehrt zu sein. Zwei umherziehende Schreiberlinge behaupten, sie hätten sie mit eigenen Augen gesehen. Nicht  in Emmaus, wo die beiden Jünger Jesu ihrem auferstandenen Herrn begegnet sind, sondern in Washington, in der Hauptstadt der Welt.

 

 

DIE ISRAELISCHE Liebesgeschichte mit der hashemitischen Dynastie  begann vor drei Generationen. (Hashem war der Gründer der Familie in Mekka, zu der der Prophet Mohammed gehörte.)

 

Im 2. Weltkrieg rebellierte der Irak gegen den hashemitischen König, der ihm von den Briten aufgezwungen  worden war, als diese einen anderen Zweig der Familie in Transjordanien installierte. Der irakische König floh mit seinem Hofstaat nach Palästina. Hier wurde er von der zionistischen Führung aufs Wärmste empfangen – er wurde sogar mit einer geheimen Radiostation auf dem Karmelberg ausstattet. Viele Jahre später hörte ich dies von jemandem, der direkt darin verwickelt war, dem Minister Eliyahu Sasson.

 

Die Briten brachten die Hashemiten nach Bagdad zurück. Aber wie Sasson bedauernd hinzufügte, sie vergalten Gutes mit Bösem: kurz nach ihrer Wiedereinsetzung nahmen sie eine extrem anti-zionistische Haltung ein. Übrigens kooperierte die  jüdische Untergrundorganisation  Irgun damals mit den Briten und ihr Kommandeur David Rasiel kam im Irak im Laufe der Operation ums Leben.

 

Issam Sartawi, einer der PLO-Führer, ein Flüchtling aus Akko, der im Irak aufwuchs, behauptete später, dass, als die Hashemiten nach Bagdad zurückkehrten, die Briten unter den Juden ein Massaker anrichteten, um nationale Popularität für sie zu gewinnen. Die Dokumente über diese berüchtigte Episode werden sogar  heute noch in den britischen Archiven  unter Verschluss gehalten.

 

Aber die (guten) Beziehungen mit den Hashemiten hielten an. Am Vorabend des Krieges von 1948 hielt die zionistische Führung engen Kontakt mit König Abdallah von Transjordanien. Zwischen dem König und Golda Meir, (als Beduine verkleidet, R.) wurden verschiedene geheime Pläne ausgeheckt; aber als die Zeit kam, wagte der König nicht, die arabische Solidarität zu brechen. So fiel er doch in Palästina ein. Es ist behauptet worden, dass dies mit  David Ben Gurion in enger Absprache geschehen sei. Und tatsächlich vermied die neue israelische Armee, die jordanischen Truppen  anzugreifen (außer in der Gegend von Latrun, wo versuchte wurde, den Weg zum belagerten West-Jerusalem zu öffnen.)

 

Die Zusammenarbeit zwischen Abdallah und Ben-Gurion brachte die erhofften Früchte: das Gebiet, das von der UN für den  anvisierten palästinensisch-arabischen Staat bestimmt war, wurde zwischen Israel und dem umbenannten Königreich von Jordanien aufgeteilt. (Der Gazastreifen wurde an Ägypten gegeben) Der palästinensische Staat kam auf diese Weise nicht zustande, und die israelisch-jordanische Zusammenarbeit blühte. Auch nach dem Mord  König Abdallahs vor der Al-Aqsa-Moschee ging diese mit seinem Enkel, dem jungen Hussein, weiter.

 

Zu jener Zeit war die Welle des  pan-arabischen Nationalismus  auf ihrem Höhepunkt, und Gamal Abd-el-Nasser, sein Prophet, wurde das Idol der arabischen Welt. Das palästinensische Volk, das seiner politischen Identität beraubt worden war, sah seine Rettung in einer gesamt-arabischen Einheit. Es bestand die Gefahr, dass der jordanische König jeden Augenblick gestürzt werden könnte, aber Israel ließ verlauten, dass die israelische Armee in solch einem Falle sofort in Jordanien einfallen würde. Der König blieb auf seinem Thron sitzen, der von israelischen Bajonetten gestützt wurde.

 

Die Dinge erreichten im Schwarzen September (1970) einen Höhepunkt, als König Hussein die PLO-Kräfte blutigst niederschlug. Die Syrer eilten zu ihrer Verteidigung und begannen, die Grenze zu überqueren. In Absprache mit  Henry Kissinger stellte Golda Meir ein Ultimatum: wenn die Syrer sich nicht sofort zurückzögen, würde die israelische Armee einmarschieren. Die Syrer gaben auf, der König war gerettet. Die  PLO-Kämpfer gingen in den Libanon.

 

Auf dem Höhepunkt der Krise rief ich bei eine Knessetsitzung die israelische Regierung dazu auf, einen entgegengesetzten Kurs  einzunehmen: den Palästinensern in der Westbank die Möglichkeit zu geben, einen palästinensischen Staat neben Israel aufzubauen. Jahre später erzählte mir Ariel Sharon, er habe dasselbe  während geheimer Beratungen des Generalstabs vorgeschlagen. (Später bat mich Sharon, ein Treffen zwischen ihm und Yasser Arafat zu arrangieren, um mit ihm diesen Plan zu diskutieren: das Regime in Jordanien zu stürzen und Jordanien – anstelle der Westbank - in einen palästinensischen Staat zu verwandeln. Arafat weigerte sich, ihn zu treffen und  enthüllte dem König den Vorschlag.)

 

 

DIE JORDANISCHE Option war mehr als ein politisches Konzept – es war eine Liebesgeschichte. Jahrzehnte lang waren fast alle israelischen Führer von ihr angetan – von Chaim Weizmann bis David Ben-Gurion, von Golda Meir  bis Shimon Peres.

 

Was hatte die Hashemiten-Familie, das die Zionisten und das israelische Establishment so entzückte?

 

Im Laufe der Jahre hatte ich viele vernünftig klingende  Argumente dazu gehört. Aber ich bin überzeugt, dass der wirkliche Grund überhaupt nichts mit Vernunft zu tun hatte. Der eine große und entscheidende Pluspunkt der Hashemiten-Dynastie  war und ist der, dass sie keine Palästinenser sind.

 

Vom ersten Tag an lebte die zionistische Bewegung mit der totalen Verleugnung der palästinensischen  Frage. Seitdem dies zu leugnen,  lächerlich geworden ist, bestreiten sie die Existenz eines palästinensischen Partners für Friedensverhandlungen. Auf jeden Fall streitet es die Möglichkeit eines lebensfähigen palästinensischen Staates neben Israel ab.

 

Diese Leugnung hat tiefe Wurzeln im Unterbewusstsein der zionistischen Bewegung und der israelischen Führung. Der Zionismus kämpfte für die Schaffung einer jüdisch  nationalen Heimstätte in einem Land, in dem schon ein anderes Volk lebte. Da der Zionismus eine idealistische Bewegung war mit tiefen moralischen Werten, konnte sie den Gedanken nicht ertragen, dass es gegenüber einem anderen Volk eine historische Ungerechtigkeit begehe. Es war also nötig, das Schuldgefühl, das mit dieser Tatsache zusammenhing, zu unterdrücken und zu leugnen.

 

Die unbewussten Schuldgefühle wurden mit dem 1948er- Krieg  vertieft, in dem mehr als die Hälfte des palästinensischen Volkes seinen Grund und Boden verlor. Die Idee, die Westbank dem hashemitischen Königreich zu überlassen, schuf die Illusion, dass es kein palästinensisches Volk gibt („Sie sind alle Araber!“) – so  konnte es  auch keine Ungerechtigkeit erleiden.

 

Die Formel „jordanische Option“ ist ein Euphemismus. Der wirkliche Name ist „ Anti-palästinensische Option“. Darum geht es. Alles andere ist unwichtig.

 

 

DAS MAG  die seltsame Tatsache erklären, dass seit dem 1967er-Krieg keine Anstrengungen unternommen wurden, diese Option zu verwirklichen. Die Hohenpriester  der „Jordanischen Option“, die diese von jeder Hügelkuppe predigten, rührten aber deshalb keinen Finger. Im Gegenteil, sie taten ihr Bestmöglichstes, um deren Verwirklichung zu verhindern.

 

Zum Beispiel: während der ersten Amtszeit  von Yitzhak Rabin als Ministerpräsident nach dem 1973er-Krieg hatte Henry Kissinger eine brillante Idee: Jericho an König Hussein zurück zu geben. So wäre ein Fait accompli entstanden: die hashemitische Flagge würde über der Westbank flattern.

 

Als der Außenminister Yigal Allon  Rabin den Vorschlag   überbrachte, lehnte dieser  den Vorschlag entschieden ab. Golda Meir hatte zu ihrer Zeit versprochen, dass neue Wahlen abgehalten würden, bevor irgendetwas vom besetzten Land an die Araber zurück gegeben werde. „Ich werde doch wegen Jericho keine Neuwahlen abhalten,“ erklärte Rabin.

 

Dasselbe geschah, als Shimon Peres  mit König Hussein ein geheimes Abkommen erreichte und das fertige Ergebnis dem damaligen Ministerpräsidenten Yitzhak Shamir vorlegte. Shamir warf das Abkommen in den Mülleimer.

 

(„Sie stehen vor einer schwierigen Wahl,“ scherzte ich einmal bei einer Knessetdebatte, „ob man die besetzten Gebiete nicht Jordanien  zurückgibt oder nicht den Palästinensern .“)

 

 

EINER DER interessanten Wesenszüge dieser langen Liebesgeschichte war, dass keiner der israelischen Liebhaber sich jemals  die Mühe machte, das Problem von der andern Seite anzusehen. In der Tiefe ihres Herzens verachteten sie die Jordanier genau so, wie sie alle Araber verachteten.

 

In der Mitte der 80er-Jahre erhielt ich eine inoffizielle Einladung nach Jordanien, das damals noch offiziell als „Feindesland“ galt. Ich reiste zwar mit einem ziemlich dubiosen Pass ein, vor Ort ließ ich mich als  israelischer Journalist registrieren. Da ich der erste Israeli war, der offen durch Amman lief und seine Identität erklärte, zog ich große Aufmerksamkeit der oberen  Kreise auf mich.

 

Ein hochrangiger Regierungsangestellter lud mich zum Abendessen in ein piekfeines Restaurant ein. Auf einer Papierserviette zeichnete er die Umrisse Jordaniens auf und erklärte mir das ganze Problem  mit ein paar Worten.

 

„Wir sind von Ländern umgeben, die unter einander sehr verschieden sind. Hier ist das zionistische Israel und hier das nationalistische Syrien. Auf der Westbank blühen radikale Tendenzen, und im nahen Libanon gibt es ein konservatives sektiererisches Regime. Hier ist der säkulare Irak Saddam Husseins und hier das fromme Saudi Arabien. Aus all diesen Richtungen kommen Ideen und Leute nach Jordanien. Wir absorbieren alle. Aber wir können  uns nicht mit einem unserer Nachbarn streiten. Wenn wir uns ein wenig in Richtung Syrien bewegen, müssen wir am folgenden Tag gegenüber Saudi-Arabien eine Geste machen. Wenn wir uns Israel  annähern, müssen wir schnell den Irak beruhigen.“

 

Die offensichtliche Schlussfolgerung: die „Jordanische Option“ war von Anfang an eine Torheit. Aber keiner in der israelischen Führung begriff dies. Der weise Boutros Boutros-Ghali sagte mir einmal: „Ihr habt in Israel die größten Experten für arabische Angelegenheiten. Sie haben jedes Buch und jeden Artikel gelesen, sie wissen alles – und verstehen nichts – weil sie keinen einzigen Tag in einem arabischen Land gelebt haben.“

 

 

Alte Liebe stirbt nicht. Die erste Intifada tötete die „Jordanische Option“, und  die Regierenden Israels flirteten mit der „Palästinensischen Option“. Aber sie  widmeten sich dieser neuen Liebe nicht mit vollem Herzen,  sie handelten, als treibe sie ein Dämon. Das erklärt, warum keine ernsthaften Anstrengungen gemacht wurden, um das Oslo-Abkommen zu erfüllen  und den Prozess zu seinem logischen Schluss zu bringen: einen palästinensischen Staat neben Israel.

 

Jetzt  auf einmal fangen die Leute wieder an,  über Jordanien zu sprechen. Vielleicht könnte man König Abdallah den Zweiten fragen, ob der nicht seine Armee in die Westbank schicken könne, um die Hamas nieder zu schlagen ? Vielleicht könnten wir die „Zwei-Staaten-Lösung“ in einer jordanisch-palästinensischen Föderation beerdigen, die es Jordanien erlauben würde, die Westbank wieder zu übernehmen.

 

Der König war entsetzt. Genau das fehlte ihm noch! Die turbulente und  geteilte palästinensische  Bevölkerung in sein Königreich aufzunehmen! Die Grenze für eine neue große Flut Flüchtlinge  und Immigranten  zu öffnen. Er  bemühte sich, klar zu stellen, dass er an diesen Plänen keinen Anteil habe.

 

Föderation?  Das sei durchaus  möglich, sagte er  - aber erst nachdem ein freier palästinensischer Staat entstanden sei, nicht vorher und sicher nicht anstelle von diesem. Dann mögen die Bürger frei entscheiden.

 

Der Titel eines berühmten Buches des israelischen Autors  Yehoshua Kenaz heißt : „Verlorene Lieben zurückbringen“.

Aber es scheint, dass diese alte Liebe für immer vergangen ist. .

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christian Glanz,  vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

 

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