Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

TRANSLATE

Grenzenloser Hass
Uri Avnery
Juli 9, 2016

 

Ein PALÄSTINENSISCHER Jugendlicher bricht in eine Siedlung ein, dringt in das nächstgelegene Haus ein, ersticht ein 13-jähriges Mädel im Schlaf und wird getötet.

Drei israelische Männer entführen wahllos einen 12-jährigen palästinensischen Jungen, schleppen ihn zu einem offenen Feld und verbrennen ihn bei lebendigem Leib.

Zwei Palästinenser aus einer kleinen Stadt in der Nähe von Hebron betreten Israel illegal, trinken Kaffee in einem Vergnügungsviertel von Tel Aviv und schießen dann wahllos um sich, auf jeden, bevor sie festgenommen werden. Sie werden zu Nationalhelden.

Ein israelischer Soldat sieht einen schwer verwundeten palästinensischen Angreifer auf dem Boden liegen, geht auf ihn zu und schießt ihn in den Kopf aus nächster Nähe. Die meisten Israelis applaudieren ihm.

Das sind keine “normalen” Aktionen, auch nicht in einem Guerilla-Krieg. Es sind Symptome von bodenlosem Hass, einem  Hass, der so abgrund tief ist, dass er alle humanen Normen überschreitet.

DAS WAR nicht immer so. Ein paar Tage nach dem Krieg von 1967, in dem Israel Ostjerusalem, die Westbank und den Gazastreifen eroberte, reiste ich alleine durch die neu besetzten Gebiete. Ich wurde fast überall willkommen geheißen. Die Menschen wollten mir ihre Waren verkaufen und ihre Geschichten erzählen. Sie waren genauso neugierig auf die Israelis, wie wir auf sie waren.

Damals dachten die Palästinenser nicht im Traum an eine ewige Besatzung. Sie hassten die jordanischen Herrscher und waren froh, dass wir sie vertrieben hatten. Sie glaubten, dass wir bald wieder abzögen und ihnen erlauben würden , sich selbst zu regieren.

In Israel sprach jeder über eine "gütige Besatzung". Der erste Militärgouverneur war ein sehr humaner Mensch, Haim Herzog, ein zukünftiger Präsident Israels und der Vater des gegenwärtigen Vorsitzenden der Arbeiterpartei.

Innerhalb weniger Jahre hatte sich alles geändert. Die Palästinenser realisierten, dass die Israelis keineswegs beabsichtigten, abzuziehen, sondern im Begriff waren, ihr Land zu rauben, im wahrsten Sinne des Wortes, und es mit ihren Siedlungen zu bedecken.

Etwas Ähnliches geschah 15 Jahre danach im Süd-Libanon. Die schiitische Bevölkerung begrüßte unsere Truppen mit Blumen und Honig. Sie glaubte, wir würden die Palästinenser vertreiben und wieder abziehen. Als wir es nicht taten, wurden sie zu entschlossenen Guerilla-Kämpfern und gründeten schließlich die Hizbollah.

Heutzutage ist Hass überall. Araber und Israelis benutzen unterschiedliche Schnellstraßen, aber es ist bedeutend schlimmer als die Apartheid in Südafrika, weil die Weißen dort kein Interesse daran hatten, die Schwarzen aus dem Land zu vertreiben. Es ist auch noch schlimmer als der meiste Kolonialismus, weil die Imperialmächte nicht generell das Land den Eingeborenen unter den Füßen wegzogen, um darauf zu siedeln.

Heutzutage herrscht gegenseitiger Hass uneingeschränkt. Die Siedler terrorisieren ihre arabischen Nachbarn. Arabische Jungen werfen Steine und improvisierte Brandbomben auf jüdische Autos, die auf den Straßen, die sie selbst nicht befahren dürfen, vorbeifahren. Kürzlich wurde das Auto eines hochrangigen Armeeoffiziers mit Steinen beworfen. Er sprang heraus, verfolgte einen Jungen, der fortlief, schoss ihn in den Rücken und tötete ihn – in eklatanter Verletzung der Armeeregeln zur Eröffnung von Feuer.

HEUTE, 120 Jahre nach dem Beginn des zionistischen Experimentes ist der Hass zwischen den beiden Völkern abgrundtief. Der Konflikt beherrscht unser Leben. Über die Hälfte aller neuen Berichte in den Medien handeln von diesem Konflikt.

Wenn der Gründer des modernen Zionismus, der Wiener Journalist Theodor Herzl, wieder lebendig wäre, wäre er völlig schockiert. In der Zukunftsnovelle, die er auf Deutsch zu Beginn des letzten Jahrhunderts schrieb, die “Altneuland” (altes neues Land) hieß, beschrieb er in allen Einzelheiten das Leben in dem zukünftigen Jüdischen Staat. Dessen arabische Einwohner werden als glückliche und patriotische Bürger geschildert, die dankbar für den ganzen Fortschritt und die Vorteile sind, die die Zionisten brachten.

Zu Beginn der jüdischen Einwanderung waren die Araber tatsächlich bemerkenswert geduldig. Vielleicht glaubten sie, dass die Zionisten eine neue Version der deutschen religiösen Einwanderer waren, die ein paar Jahrzehnte zuvor angekommen waren und in der Tat dem Land Fortschritt brachten. Diese Deutschen, die sich selbst Templer nannten (nicht verbunden mit der Kreuzritter-Gruppe des Mittelalters, die so genannt wird) hatten keinerlei politische Ambitionen. Sie schufen Musterdörfer und Stadtviertel und lebten seitdem glücklich, bis die deutschen Nazis sie infizierten. Beim Ausbruch des Zweiten Weltkriegs deportierten die Briten sie alle ins weit entfernte Australien.

Das Modelldorf, das diese Templer in der Nähe von Jaffa, Sarona, bauten, ist jetzt ein Vergnügungspark in Tel Aviv – eben genau der Ort, wo der letzte Terroranschlag stattgefunden hat.

Als die Araber realisierten, dass die neuen zionistischen Einwanderer keine Wiederholung der Templer waren, sondern eine neue aggressive kolonialistische Implantation, ließ sich ein Konflikt nicht vermeiden. Er verschlimmerte sich von Jahr zu Jahr. Der Hass zwischen den beiden Völkern scheint ständig immer neue Höhen zu ereichen.

Heutzutage scheinen die beiden Völker in zwei verschiedenen Welten zu leben. Ein jahrhunderte-altes arabisches Dorf und die neue israelische Siedlung, die ein Kilomater  voneinander entfernt sind, könnten genauso auf zwei verschiedenen Planeten leben.

Seit ihrem ersten Tag auf Erden lernen die Kinder der beiden Völker völlig verschiedene Geschichten von ihren Eltern. Das wird in der Schule fortgesetzt. In der Zeit, wo sie großgezogen wurden, haben sie sehr wenig Wahrnehmungen gemeinsam.

Für einen jungen Palästinenser ist die Geschichte ziemlich einfach. Dies war ein arabisches Land seit über 14 Jahrhunderten, ein Teil der arabischen Zivilisation. Für einige geht ihre Eigentümerschaft tausend Jahre zurück, da der Islam die vorhandene christliche Bevölkerung nicht vertrieb, als er Palästina eroberte. Der Islam war zu der Zeit eine bedeutend fortschrittlichere Religion. Deshalb nahmen dort lebende Christen auch den Islam an.

Aus palästinensischer Sicht beherrschten die Juden in der Antike nur ein paar Jahrzehnte das Land. Der jüdische Anspruch auf das Land heute, der auf einem Versprechen basiert, dass ihnen ihr eigener privater jüdischer Gott gegeben hat, ist eine blatante kolonialistische List. Die Zionisten kamen in das Land im 20. Jahrhundert, als Verbündete der britischen Imperialmacht, ohne irgendein Recht darauf.

Die meisten Palästinenser sind nun bereit, Frieden zu schließen und  sogar in einem reduzierten palästinensischen Staat, Seite an Seite mit Israel zu leben, erhalten aber von der israelischen Regierung, die das gesamte “Groß Israel” für die jüdische Kolonialisierung behalten - und nur ein paar unzusammenhängende Enklaven den Palästinensern überlassen will, eine Abfuhr.

EIN PALÄSTINENSISCHER ARABER, der glaubt, dass dies eine selbstevidente Wahrheit ist, lebt ein paar hundert Meter von einem jüdischen Israeli entfernt, der glaubt, dass das lediglich ein Packen Lügen ist, der von arabischen Anti-Semiten (ein Oxymoron) erfunden wurde, um die Juden ins Meer zu treiben.

Jedes jüdische Kind in Israel lernt von klein auf, dass dieses Land den Juden von Gott gegeben wurde, die es viele Jahrhunderte beherrscht haben, bis sie Gott erzürnten und er sie aus dem Land vertrieb, als eine vorübergehende Bestrafung. Nun sind die Juden in ihr Land zurückgekommen, das von einem fremden Volk besetzt wurde, das aus Arabien kam. Dieses Volk hat nun die Frechheit, das Land als sein eigenes zu beanspruchen.

Da dem so ist, besagt die offizielle israelische Doktrin, dass es keine Lösung gibt. Wir müssen nur eine sehr, sehr lange Zeit – praktisch für die Ewigkeit – bereit sein, uns und unser Land selbst verteidigen. Frieden ist eine gefährliche Illusion.

Die naive Vision von Herzl widersprach der des rechten zionistischen Führers, Vladimir (Ze'ev) Jabotinsky. Er stellte – ziemlich richtig – fest, dass nirgendwo in der Welt Ureinwohner jemals ihr Land friedlich an Fremde abgegeben hätte. Deshalb, sagte er, müssten wir eine “Eiserne Mauer” bauen, um unsere neue Siedelung in dem Land unserer Vorväter zu verteidigen.

Jabotinsky, der in dem liberalen post-Risorgimento-Italien studiert hatte, hatte eine liberale Weltanschauung. Seine heutigen Nachfolger sind Binyamin Netanyahu und die Likud-Partei, die alles andere als liberal sind.

Sie würden stürmisch applaudieren, wenn Gott über Nacht alle Palästinenser von “unserem” Land verschwinden lassen würde. Vielleicht würden sie sogar in Betracht ziehen, Gott dabei ein wenig zu unterstützen.

IN DER TAT, GOTT spielt eine immer größere Rolle in dem Konflikt.

Zu Beginn spielte Gott nur eine sehr geringe Rolle. Fast alle Zionisten der ersten Generation, darunter Herzl und Jabotinsky, waren überzeugte Atheisten. Es wurde gesagt, dass die Zionisten eine Bewegung sei, die nicht an Gott glaubte, aber die glaubte, dass Gott uns das Land versprochen hatte.

Das hat sich radikal geändert – auf beiden Seiten.

Zu Beginn des Konflikt, im frühen letzten Jahrhundert, war die gesamte arabische Welt von dem Nationalismus im europäischen Stil infiziert. Der Islam war immer da, aber er war nicht die treibende Kraft. Arabische Nationalhelden, zum Beispiel Gamal Abd-al-Nasser, waren passionierte Nationalisten, die versprachen, die Araber zu vereinen und sie in eine Weltmacht zu verwandeln.

Der arabische Nationalismus scheiterte kläglich. Der Kommunismus schlug nie Wurzeln in islamischen Ländern. Der politische Islam, der gegen die Sowjets in Afghanistan siegreich war, gewinnt in der gesamten arabischen Welt immer mehr an Boden.

Eigenartig genug, dasselbe geschah in Israel. Nach dem Krieg in 1967, in dem Israel das gesamte Heilige Land erobert hat und besonders den Tempelberg und die Klagemauer, verlor der atheistische Zionismus an Boden und eine gewalttätige religiöse Form des Zionismus übernahm.

In der semitischen Welt fasste der europäische Gedanke der Trennung von Kirche und Staat nie Wurzeln. Sowohl im Islam, als auch im Judentum sind Religion und Staat untrennbar.

In Israel wird nun die Macht heute von einer Regierung ausgeübt, die von der extremen Ideologie der religiösen Rechten beherrscht wird, wohingegen die “säkulare” Linke sich seit langem zurückgezogen hat.

In der arabischen Welt geschieht dasselbe – nur noch extremer.  Al-Qaeda, Daesh und ihresgleichen gewinnen überall. In Ägypten und an anderen Orten versuchen Militärdiktaturen diesen Prozess aufzuhalten, aber ihre Fundamente bröckeln.

Einige von uns israelischen Atheisten haben seit Jahrzehnten vor dieser Gefahr gewarnt. Wir sagten, dass nationalistische Staaten Kompromisse erreichen und Frieden schaffen können, wohingegen dies für religiöse Bewegungen so gut wie unmöglich ist.

Säkulare Führer  können ermordet werden, wie Muammar Gaddafi in Libyen und Yitzhak Rabin in Israel. Religiöse Bewegungen leben weiter, wenn das mit ihren Führern geschieht.

(Attentäter (assassins) sind eine Abwandlung des arabischen Wortes Hashisheen. Der Gründer des 12. Jahrhunderts dieser Sekte, der Alte Mann vom Berge, pflegte seine Abgesandten mit Haschisch zu füttern und sie auf äußerst gewagte Missionen zu senden. Der große Salah-ad-Din (Saladin) erwachte einst in seinem Bett mit einem Dolch neben sich – und eilte, um einen Deal mit dem Führer der Assassinen zu machen)

ICH BIN überzeugt, dass es im größten Interesse Israels ist, Frieden mit dem palästinensischen Volk und mit der gesamten arabischen Welt zu schließen, bevor diese fatale Infizierung die gesamte arabische – und muslimische – Welt überflutet.

Die Führer des palästinensischen Volkes, sowohl in der Westbank, als auch im Gazastreifen, sind noch vergleichsweise moderate Menschen. Das trifft sogar auf die Hamas, eine religiöse Bewegung, zu.

Ich würde behaupten, dass auch für den Westen allgemein von vorrangiger Bedeutung ist, den Frieden in unserer Region zu unterstützen.  Die Erschütterungen, die nun mehrere arabische Länder beeinträchtigen, verheißen auch für sie nichts Gutes.

Wenn ich ein Dokument lese, wie den Bericht des Quartetts von dieser Woche über den Nahen Osten, erstaunt mich ihr selbstzerstörerischer Zynismus. Dieses lächerliche Dokument des Quartetts -  USA, Europa, Russland und UN -, soll ein Gleichgewicht schaffen, indem es zugleich den Eroberer und denjenigen, der erobert wurde, beschuldigt und dabei die Besetzung insgesamt völlig ignoriert.

Wahrlich ein Meisterstück der Heuchelei, besser bekannt als Diplomatie.

Wenn es keine Chance auf ernsthafte Bemühungen um Frieden gibt, wird der Hass wachsen und wachsen, bis er uns alle verschlingt.  Es sei denn, wir dämmen ihn rechtzeitig ein.

(aus dem Englischen übersetzt von Inga Gelsdorf)

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