Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

TRANSLATE

Der Frieden zwischen Israel und Palästina ist möglich !!

Nov 21, 2009

Eine Konföderation? Warum nicht?

 

Am 2. Juni 1957 veröffentlichte ich in meinem Magazin Haolam Hazeh den ersten detaillierten Plan für einen unabhängigen palästinensischen Staat, der neben Israel entstehen würde. Die Westbank war damals unter jordanischer, und der Gazastreifen unter ägyptischer Besatzung. Ich schlug vor, den Palästinensern zu helfen, die Besatzer loszuwerden. Nach meinem Plan würden die beiden Staaten, der israelische und der palästinensische, eine Föderation bilden. Ich dachte, sie könnte den Namen "Jordanische Union“ tragen.



 

Eine Konföderation? Warum nicht?

 

Uri Avnery

 

IN DIESEN Tagen jährt sich zum 5. Mal der Mord an  Yasser Arafat.  Ich erinnere mich deshalb wieder  besonders an unser letztes Gespräch im Ramallah-Compound ein paar Wochen vor seinem Tod.  Er war es, der den Gedanken einer  dreifachen Föderation – Israel, Palästina und Jordanien vorbrachte. „Und vielleicht sollte sie auch den Libanon mit einschließen,  warum nicht?“ Es war derselbe Gedanke, den er bei unserem ersten Treffen in Beirut im Juli 1982 geäußert hatte - mitten in der Schlacht.  Er erwähnte den Terminus Benelux, das Bündnis zwischen Belgien, den Niederlanden und Luxemburg, das der europäischen Union vorausging.

 

In letzter Zeit ist der Begriff „Föderation“ wieder in Mode. Einige Leute glauben, dass er als eine Art  Kompromiss zwischen der „Zwei-Staaten-Lösung“ - mittlerweile weltweiter Konsens - und der „Ein-Staatenlösung“,  die sich in einigen radikalen Kreisen des linken Spektrums großer Beliebtheit erfreut, dienen könnte.  „Föderation"  klingt wie eine Wunderlösung; denn er vereinigt beides: die Zweistaaten-Lösung, wie auch die einer Einheit. Zwei in einem, einer in zwei.

 

 

DAS WORT "Föderation“ ängstigt mich nicht. Im Gegenteil. Ich benützte es in diesem Zusammenhang schon vor 52 Jahren.

 

Am 2. Juni 1957 veröffentlichte ich in meinem Magazin Haolam Hazeh den ersten detaillierten Plan für einen unabhängigen palästinensischen Staat, der neben Israel entstehen würde. Die Westbank war damals unter jordanischer, und der Gazastreifen unter ägyptischer Besatzung. Ich schlug vor, den Palästinensern zu helfen, die Besatzer loszuwerden. Nach meinem Plan würden die beiden Staaten, der israelische und der palästinensische, eine Föderation bilden. Ich dachte, sie könnte den Namen "Jordanische Union“ tragen.

 

Ein Jahr später, am 1.September 1958 erschien ein Dokument mit dem Namen „Das Hebräische Manifest“. Ich bin stolz auf meinen Anteil an seiner Entstehung. Es war ein umfassender Plan für eine grundsätzliche Veränderung des Staates Israel in all seinen Aspekten -  eine Art Generalüberholung. In seiner Bereitschaft, die Grundlagen des Staates und das damit verbundene Denken neu zu überprüfen, gibt es seit der Gründung Israels  bis heute keine Parallele zu diesem Dokument. Unter seinen Autoren waren Nathan Yellin-Mor, der Ex-Chef der Stern-Gruppe, Boaz Evron, Amos Kenan und mehrere andere.

 

Für das Kapitel über den israelisch-arabischen Frieden war ich  verantwortlich. Es besagt, dass ein souveräner palästinensischer Staat neben Israel entstehen, und  die beiden Staaten eine Föderation bilden sollten, die schrittweise mehr und mehr der staatlichen Kompetenzbereiche übernehmen würde. Ich erfand sogar ein neues hebräisches Wort, um den fremdsprachigen Begriff „Föderation“ zu ersetzen: „Ugda“ (Gruppierung) und schlug vor, das Gebilde solle   „Jordan Föderation“  heißen – Ugdat ha-Yarden“ auf hebräisch und „Ittihad al-Urdun“ auf arabisch. (Leider  hat der Terminus „Ugda“ keine Wurzeln geschlagen. Stattdessen adoptierte die Armee das Wort für eine Division, die eine Gruppierung von Regimentern oder Brigaden ist.)

 

Am Morgen nach dem Sechs-Tage-Krieg, in dem das ganze Land zwischen Mittelmeer und dem Jordan  unter die Kontrolle  der israelischen Armee gekommen war,  rief eine neue politische  Bewegung - die „Israelisch-Palästinensische Föderation" - zur sofortigen Schaffung eines palästinensischen Staates neben Israel auf. Die Gründer waren mehr oder weniger dieselben Leute, die „das Hebräische Manifest“ verfasst hatten.

 

Nachdem diese historische Gelegenheit versäumt worden war und die Besatzung  immer rigoroser wurde, benützte ich den Terminus Föderation nicht mehr. Ich hatte das Gefühl, dass es beiden Parteien Angst einjagte. Die Israelis fürchteten, dass hinter dem Wort ein Komplott stecke,  das auf die Errichtung eines bi-nationalen Staates abziele – eine Idee, die vom überwiegenden Teil der jüdischen Israelis zurückgewiesen wird. Die Palästinenser fürchteten, dass man damit eine ständige israelische Besatzung vertuschen wolle.

 

Es sollte daran erinnert werden, dass der ursprüngliche Teilungsplan durch die UN-Vollversammlung am 29. November 1947  ebenfalls als eine Art Föderation  gedacht war - freilich ohne sie so zu benennen. Sie sah die Errichtung eines jüdischen  und eines arabischen Staates vor  und einen Sonderstatus für Jerusalem, das von der UN verwaltet werden sollte. All diese Entitäten sollten Teile einer wirtschaftlichen Union werden, die Zölle, Währung,  Bahnverbindungen, Post, Häfen, Lufthäfen u.a. abdecken sollte. Dabei hätte es sich praktisch um eine Föderation gehandelt.

 

DAS HAUPTPROBLEM mit dem Wort „Föderation“ ist, dass es keine allgemein gültige Definition besitzt. In verschiedenen Ländern versteht man darunter völlig verschiedene Herrschaftssysteme. Dasselbe trifft für „Konföderation“ zu.

 

Keine zwei Länder in der Welt gleichen einander  und keine zwei Konföderationen sind dieselben. Jeder Staat und jede Föderation hat sich auf Grund ihrer besonderen historischen Entwicklung und spezifischen Umstände gebildet und  spiegelt das Volk wider, das ihn bzw. sie geschaffen hat.

 

Das Wort „ Föderation“ kommt vom Lateinischen „foedus“, Vertrag. Im Wesentlichen ist eine Föderation ein Pakt zwischen verschiedenen Staaten, die sich entschlossen haben, in bestimmten Dingen gemeinsam zu handeln. Die USA sind eine Föderation, auch Russland ist eine Föderation. Was haben die beiden gemeinsam?

 

Die Vereinigten Staaten sind theoretisch eine freiwillige Vereinigung von Staaten. Die Staaten haben viele Rechte, aber der Konföderation  steht ein einziger Präsident  mit einer immensen Macht vor. Tatsächlich ist es ein Staat. Als die Südstaaten 1860 versuchten, sich  von den Nordstaaten zu trennen und eine eigene  Konföderation zu bilden, schlug der Norden die "Rebellion" in einem brutalen Krieg nieder. Heute schwören  jeden Morgen  Millionen von Schülern in den Vereinigten Staaten den Treueid auf die Flagge der „einen Nation unter Gott“.

 

Russland ist offiziell eine Föderation, aber der Terminus wird ganz anders verwendet. Moskau ernennt die Gouverneure der Provinzregierungen, und Vladimir Putin beherrscht das Land wie ein traditioneller Gutsherr.  Als Tschetschenien versuchte, sich von der „Russischen Föderation“ abzutrennen, wurde  es sogar  noch brutaler vernichtet als der Süden im amerikanischen Bürgerkrieg. (Dies hinderte Putin nicht, zwei  Provinzen des benachbarten Georgien, die sich abgetrennt hatten, zu unterstützen).

 

Deutschland definiert sich als „Bundesrepublik“.  Es besteht aus Ländern, die ein großes Maß an Autonomie haben. Die Schweiz nennt sich selbst „Eidgenossenschaft“ (Confédération auf Französisch), seine Kantone haben auch viel Autonomie. Aber es ist auch  ein sehr vereinigtes Land.

Allgemein wird angenommen, dass eine Föderation eine engere Verbindung ist, während eine „Konföderation“ eine lockerere Verbindung ist. In Wirklichkeit sind diese Unterschiede sehr verschwommen. Es scheint, dass die Amerikaner und Russen, die Deutschen und die Schweizer sich vor allem über ihren vereinigten Staat  und nicht über ihre jeweilige Provinz, den Kanton oder das Bundesland identifizieren. Mit Ausnahme der Bayern, natürlich.

 

Das neue Europa ist in allen praktischen Zwecken eine Konföderation, aber seine Gründer nannten es nicht so. Sie wählten den weniger eindeutigen Namen  „Europäische Union“. Warum? Vielleicht weil sie  dachten, die Begriffe  „Föderation" und „Konföderation“ seien überholt. Vielleicht sahen sie diesen Begriff auch  als zu verpflichtend an. Der Begriff  „Union“  verpflichtet seine Mitglieder zu nichts Besonderem, und sie können ihn  dann einstimmig mit Inhalt füllen und von Zeit zu Zeit verändern. Wenn das Lissabon-Abkommen schließlich ratifiziert wird, wird sich die Union wieder ändern.

 

 

ES MACHT  deshalb keinen Sinn,  allgemein über eine israelisch-palästinensische  „Föderation“ zu diskutieren, ohne von Anfang an  genau zu definieren, was  damit gemeint ist. Dasselbe Wort kann - von verschiedenen Leuten benutzt - Verschiedenes, ja sogar Gegensätzliches bedeuten.

 

Zum Beispiel: Vor kurzem sah ich hier bei uns  einen Plan für eine Konföderation, in der jede Person das Recht haben würde, in beiden Staaten zu siedeln, während er die Staatsbürgerschaft von einem der beiden Länder besitzt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass viele Israelis oder Palästinenser damit einverstanden wären. Die Israelis würden Angst bekommen, dass die Araber bald die Mehrheit innerhalb Israels stellen, und die Palästinenser wären beunruhigt, dass israelische Siedler dann  jeden Hügel zwischen Meer und Jordan in Besitz nehmen könnten.

 

Bei jeder Diskussion  über Konföderation wird  hier die Angelegenheit der Einwanderung zu einem bedrohlichen Zankapfel. Würde  es dann Millionen von palästinensischen Flüchtlingen erlaubt werden, auf israelisches Gebiet zurückzukehren? Würden dann Millionen  jüdischer Einwanderer den Staat Palästina überschwemmen?

 

Dasselbe gilt auch für den Wohnort. Könnte ein Bürger Palästinas  in Haifa wohnen und ein israelischer Siedler in Nablus, wie ein Pole jetzt in Frankreich, ein New Yorker in Miami, ein Bewohner aus dem Kanton Zürich im Kanton Uri frei leben kann?

 

 

JEDER VON uns, der die Idee der Konföderation näher betrachtet, muss  genau wissen, was er wünscht. Möchte er einen wunderschönen Plan auf Papier zeichnen, der überhaupt  keine Chance hat, realisiert zu werden, weil er die Aspirationen beider „Partner“ ignoriert, oder sollte er besser über  realistische Optionen nachdenken?

 

Tatsächlich kann eine Föderation nur auf der Grundlage eines freien Abkommens zwischen den beiden Parteien zustande kommen. Dies bedeutet, dass sie nur dann realisiert werden kann, wenn jede der beiden Parteien – Israelis und Palästinenser -  sie für sich als vorteilhaft ansieht und  sie mit ihren nationalen Zielen vereinbar ist.

 

Meiner Meinung nach könnte  ein praktischer Weg zur Verwirklichung dieser Idee folgendermaßen aussehen:

 

1. Stadium:  ein souveräner palästinensischer Staat muss entstehen. Dies muss allem anderen vorausgehen. Die Besatzung muss enden, und Israel muss sich zur Grünen Linie zurückziehen (wobei dies kleineren, gemeinsam vereinbarten Gebietstausch umfassen könnte). Das gilt auch für Jerusalem.

 

2. Stadium: die beiden Staaten müssen  eine gewisse Routine in fairen Beziehungen zueinander aufbauen und sich daran gewöhnen, Seite an Seite zu leben. Dringend erforderlich sind wirkliche Schritte der Versöhnung und der Heilung der Wunden der Vergangenheit (z.B. die Schaffung einer „Wahrheit und Versöhnungs-Kommission“ nach dem südafrikanischen Modell).

 

3. Stadium : die beiden Staaten beginnen mit Verhandlungen zur Errichtung von gemeinsamen Institutionen, z.B. der Öffnung der Grenzen für freie Bewegung von Mensch und Waren, eine wirtschaftliche Union, eine gemeinsame Währung, eine Zollunion, die gemeinsame Benutzung der Häfen und Flughäfen, die Koordinierung der ausländischen Beziehungen und so weiter. Es wird  kein automatisches Recht  für Bürger des einen Staates geben, im anderen zu siedeln. Jeder Staat wird über seine eigene Einwanderungspolitik entscheiden.

 

Die beiden Parteien müssen gemeinsam entscheiden, ob sie als dritten Partner Jordanien zum vorgeschlagenen Vertrag einladen wollen.

 

Solch eine Verhandlung kann nur gelingen, wenn die Öffentlichkeit von beiden Partnerstaaten überzeugt ist, dass die Partnerschaft  Gewinn mit sich bringen wird. Da Israel der wirtschaftlich und technisch stärkere Teil ist, muss es bereit sein, großzügige Vorschläge zu machen.

 

4. Stadium: je mehr Vertrauen  sich zwischen  Parteien entwickelt, um so leichter wird es sein, die Partnerschaft zu vertiefen und  die Macht der gemeinsamen Institutionen auszuweiten.

 

Vielleicht könnten in diesem Stadium  die Bedingungen reif sein, eine weitere Verbindung in der ganzen Region zu gründen, in ähnlicher Weise wie die europäische Union. Solch eine Vereinigung könnte die arabischen Staaten, Israel, die Türkei und den Iran einschließen. Den Namen, den ich in der Vergangenheit dafür vorschlug, war „Semitische Union“. Zwar sind Türken und Iraner streng genommen keine semitischen Völker, aber das Buch des Islam, der Koran, ist auf arabisch, einer semitischen Sprache, geschrieben und spielt eine große Rolle in ihrer Kultur.

 

Dies ist eine Vision für die Zukunft - sie kann realisiert werden. Um  Barack Obamas Parole zu benützen (obwohl sie etwas an Glanz verloren hat): Yes, we can!

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz; vom Verfasser autorisiert)

 

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