Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 


 

Eine Geschichte des Verrats

 Uri Avnery, 3.10.09

 

HEUTE IST der 1196. Tag der Gefangenschaft des Soldaten Gilad Shalit.

 

Ein Kriegsgefangener soll nicht in Gefangenschaft gelassen werden. Ein verwundeter Soldat soll nicht auf dem Schlachtfeld liegen gelassen werden. Der Staat unterzeichnet einen ungeschriebenen Vertrag mit jeder Person, die sich der Armee anschließt – und besonders mit jedem, der in einer Kampfeinheit dient.

 

Das Verhalten der israelischen Regierung in diesen 1196 Tagen, der Politiker und Generäle, die für diese Untat verantwortlich sind, ist eine Verletzung dieses Vertrages, es ist Vertrauensbruch. Kurz gesagt: eine Schande. Es macht jeden  anständigen Menschen wütend – und nicht nur Soldaten in Kampfeinheiten.

 

 

DER VERRAT beginnt hier schon in der angewandten Terminologie.  Im  Buch der Sprüche (18,21) heißt es: „Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt.“

 

Ein Soldat, der bei einer militärischen Aktion gefangen genommen wird, ist ein Kriegsgefangener – in jeder Sprache, in jedem Land.

 

Gilad Shalit wurde bei einer Militäraktion gefangen genommen. Er war ein bewaffneter Soldat in Uniform. In diesem Zusammenhang ist es egal, ob diese Aktion selbst legal oder illegal war und ob die, die ihn gefangen nahmen, reguläre Soldaten oder  Guerillas waren.

 

Gilad Shalit ist ein Kriegsgefangener.

 

 

DIE LEUGNUNG begann mit dem ersten Augenblick. Die israelische Regierung weigerte sich, die Gefangennahme mit dem richtigen Namen zu benennen und bestand darauf, dass es eine „Entführung“   war.

 

Die disziplinierten israelischen Medien, die hinter den Generälen im Stechschritt marschieren wie eine preußische Wachmannschaft, hat sich diesem Chor angeschlossen. Keine einzige Zeitung, kein einziger Radio- oder Fernsehreporter hat je über den Kriegsgefangenen gesprochen. Alle –  fast ohne Ausnahme - sprachen vom ersten Tag an über den „entführten“ Soldaten“.

 

Die Wörter sind wichtig. Alle Armeen pflegen Kriegsgefangene auszutauschen. Im allgemeinen geschieht dies nach dem Ende der Feindseligkeiten, manchmal auch  noch während des Krieges. Die Armee entlässt die Kämpfer des Feindes für die Entlassung ihrer eigenen gefangenen Soldaten.

 

Dies gilt nicht für „entführte“ Personen. Wenn Kriminelle  Personen entführen und sie festhalten, um Lösegeld zu bekommen, stellt sich die Frage, ob dieses gezahlt werden soll. Die Zahlung mag zu noch mehr Entführungen ermutigen und die Verbrecher belohnen.

 

In dem Augenblick, in dem Gilad als „Entführter“ definiert wurde, wurde er zu dem, was folgte, verurteilt.

 

Er verlor auch seine Ehre als Soldat. Ein Soldat wird nicht „entführt“. Die Millionen Soldaten, die während des 2. Weltkriegs gefangen genommen wurden – Deutsche, Russen, Briten, Amerikaner und all die anderen  -  wären beleidigt gewesen, wenn man ihnen unterstellt hätte -  dass sie „entführt“ worden wären.

 

 

 

DIE GRÖSSTE  Gefahr, die über Gilads Kopf schwebte, seitdem er in Gefangenschaft geraten war,  ging nicht von  der Hamas aus, sondern von unserer eigenen Armee.

 

Es  war klar, dass die Armee bei  gegebener Gelegenheit  versuchen würde, ihn mit Gewalt  zu befreien. Das ist tief in ihrem Grundethos verwurzelt:  den „Entführern“  nie nachzugeben.

 

Wenn ich Gilads Vater und ein frommer Mann gewesen wäre, dann hätte ich täglich gebetet:  „Lieber Gott, lass die Armee nicht den Platz finden, wo Gilad festgehalten wird!“

 

Unsere Armeekommandeure sind bereit, Gefangene großen Risiken auszusetzen , um sie mit Gewalt zu befreien, statt sie gegen palästinensische Gefangene auszutauschen. Für sie ist das eine Ehrensache.

 

Bei solch einer Operation wird das Leben der Befreier riskiert. Aber vor allem ist es das Leben des Gefangenen selbst, das gefährdet wird.

 

Eine der berühmtesten Operationen in den Annalen der israelischen Armee fand in Entebbe im Juli 1976 statt. Sie befreite 98 Passagiere einer entführten Air-France-Maschine, die gezwungen worden war, auf dem Entebbe-Flughafen in Uganda zu landen. Die Operation gewann weltweite Bewunderung. Nur einer der Befreier verlor sein Leben – der Bruder von Binyamin Netanyahu.

 

Bei dem  darauf folgenden Erfolgsrausch wurde eine Tatsache übersehen: bei der gewagten Operation wurden hohe Risiken eingegangen. Wenn nur ein Detail der komplexen Aktion schief gegangen wäre, hätte es für die entführten Passagiere eine Katastrophe bedeutet. Es hätte in einem Blutbad enden können. Da die Aktion gelang, wagte keiner, Fragen zu stellen.

 

Die Folgen der Operation bei den Münchner Olympischen Spielen 1972,   die die Befreiung der israelischen Geiseln zum Ziel hatte, waren sehr anders. Als  die deutsche Polizei mit  Ermutigung der Regierung Golda Meirs sie mit Gewalt zu befreien versuchte, verloren alle entführten Athleten ihr Leben. Die meisten  wurden wahrscheinlich durch die Kugeln der deutschen Polizisten getötet. Wie sonst sollte man sich die Tatsache erklären, dass bis zum heutigen Tag die Regierungen Israels und Deutschlands sich weigern, die Obduktions-Ergebnisse  zu veröffentlichen?

 

Dasselbe geschah zwei Jahre später, als die israelische Armee von Golda Meir und Moshe Dayan den Befehl bekam, die 105 Kinder zu befreien, die von einem palästinensischen Kommando in der nordisraelischen Stadt Ma’alot gefangen gehalten wurden. Die Aktion misslang: 22 Kinder und drei Lehrer verloren ihr Leben. Auch bei diesem Vorfall scheinen einige – wenn nicht  sogar alle – von ihnen durch die Kugeln ihrer Befreier getötet worden zu sein. Der Obduktions-Bericht wurde auch hier nicht veröffentlicht.

 

Dasselbe geschah, als die Armee 1994 versuchte, den „entführten“ Soldaten Nachshon Wachsman in der Westbank zu befreien. Die Armee hatte genaue Geheiminformationen, die Aktion war sehr sorgfältig vorbereitet worden, aber es ging etwas schief, und der Gefangene wurde getötet.

 

Vor kurzem erfuhr man, dass ein ranghoher Offizier seine Soldaten aufgefordert hatte, lieber Selbstmord zu begehen, als sich gefangen nehmen zu lassen. Er hatte den Befehl gegeben, auf die Entführer zu schießen, selbst wenn das bedeutete, das Leben des gefangenen Soldaten zu gefährden.

 

Es kann gut sein, dass einer der Gründe für die lange Leidenszeit von Gilad Shalit in der Hoffnung lag, dass die Armeekommandeure vom Geheimdienst  sein Versteck erfahren würden, um ihn mit Gewalt zu befreien. Es ist ja kein Geheimnis, dass der Gazastreifen voller Informanten ist. Die Dutzende von „gezielten Tötungen“ und viele Aktionen bei der Operation „Geschmolzenes Blei“ wären  ohne ein weites Netzwerk von Kollaborateuren nicht möglich gewesen, die während der langen Jahre der Besatzung rekrutiert worden waren.

 

Es ist unglaublich  - und grenzt an ein Wunder –  dass der israelische Geheimdienst bis jetzt nicht in der Lage war, diese Hoffnung zu erfüllen. Anscheinend war es Shalits Wärtern gelungen, das Geheimnis streng zu bewahren. Dies erklärt übrigens, warum seine Wärter sich hartnäckig weigerten, ihn mit Rot-Kreuz-Vertretern zusammen kommen zu lassen und Briefe von und zu ihm zu befördern, einschließlich Päckchen, (die als Inhalt raffinierte Geräte  hätten haben können, die die Örtlichkeit hätten verraten können.) Dies mag sein Leben gerettet haben.

 

Man kann sicher sein, dass das Video, das gestern im Austausch für 21 weibliche  palästinensische Gefangene  durch den deutschen Vermittler befördert wurde, sehr sorgfältig präpariert war, um jede Möglichkeit einer Identifizierung des Ortes, an dem er festgehalten wird, zu verhindern .

 

 

DIESE AFFÄRE  zeigt die absolute Überlegenheit der israelischen Propagandamaschine über alle Konkurrenten – falls es welche gibt.

 

Die Weltmedien haben  fast ohne Ausnahme  die israelische Terminologie angenommen.  Alle Welt sprach nur über den „entführten“ israelischen Soldaten, statt über den Kriegsgefangenen. Britische und deutsche Zeitungen, die dieses Wort gebrauchten, dächten nicht im Traum daran,  dieses für einen  ihrer eigenen Soldaten  in Afghanistan so  zu benützen.

 

Der Name Gilad Shalit wurde von führenden Politikern der Welt in den Mund genommen, als wäre er  mindestens einer der ihren. Nicolas Sarkozy und Angelika Merkel sprachen frei über ihn und waren sicher, dass jeder ihrer Zuhörer zu Hause wisse, wer er ist. Die Befreiung des „entführten Soldaten“ ist ein erklärtes Ziel mehrerer Regierungen gewesen.

 

Die Formulierung als solche stellt schon einen Triumph der israelischen Propaganda dar. Verhandelt wird über einen Gefangenenaustausch zwischen Israel und Hamas mit deutscher und/oder ägyptischer Vermittlung. Ein Austausch von Gefangenen hat zwei Seiten – Shalit auf der  einen Seite, palästinensische Gefangene auf der  anderen. Aber in aller Welt, wie in Israel, spricht man nur über die Freilassung des israelischen Soldaten. Die palästinensischen Gefangenen, die entlassen werden sollen, sind nur Objekte, Handelsware, keine menschlichen Wesen.  Aber zählen  nicht auch sie die Tage genau so wie ihre Eltern und ihre Kinder?

 

Das größte Hindernis bei solch einem Austausch ist geistiger Art, eine Sache der Ausdrucksweise. Wenn es um „palästinensische Kämpfer“ gehen würde, wäre es kein Problem . Die Freilassung von Kämpfern im Austausch für einen Kämpfer. Aber unsere Regierung – wie alle kolonialen Regierungen davor – können  einheimische Aufständische nicht als „Kämpfer“ anerkennen, die im Dienst für ihr Volk handeln. Das koloniale Ethos – wie der „ethische Codex“ unseres Ethikprofessors Asa Kasher – fordert, dass sie „Terroristen“ genannt werden mit „Blut an den Händen“,  also grundsätzlich Verbrecher, abscheuliche Mörder.

 

Ein bewegendes irisches Lied erzählt von einem irischen Freiheitskämpfer, der am Morgen seiner Exekution darum bittet, wie ein „irischer Soldat“ behandelt  und erschossen  und nicht „wie ein Hund aufgehängt“ zu werden. Seine Bitte wurde abgeschlagen.

 

Wenn man von der Entlassung von „Hunderten von Mördern“  im Austausch für einen israelischen Soldaten redet, rennt man gegen ein sehr großes psychologisches Hindernis. Leben und Tod in der Macht der Zunge.

 

 

IN VERSCHIEDENER Hinsicht kann  die Gilad Shalit-Affäre als  eine Metapher für den ganzen historischen Konflikt gesehen werden.

 

Belastete Wörter diktieren das Verhalten der Führer. Die verschiedenen und sich widersprechenden Narrative verhindern ein Verständnis zwischen den Parteien, selbst wenn es um kleine Dinge geht. Die psychologischen Hindernisse sind immens.

 

Der große Propagandavorteil der israelischen Regierung, die bei der Shalit-Affäre so deutlich wird, wird jetzt auch beim Goldstone-Bericht getestet. Die Bemühungen der israelischen Regierung, die Weiterleitung des Berichts an den UN-Sicherheitsrat oder an die Vollversammlung oder an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zu verhindern, wird nun auch von Präsident  Barack Obama und den europäischen Führern unterstützt. Die Bewohner des Gazastreifens sind wie die Palästinenser in Israels Gefängnissen  reine Spielmarken, Objekte ohne menschliches Gesicht.

 

Und was Gilad Shalit betrifft: die Verhandlungen müssen beschleunigt werden, damit der Gefangenenaustausch in nächster Zukunft stattfinden kann. Bis dahin sollte den Vermittlern eine unmissverständliche Zusicherung gegeben werden,  dass kein weiterer Versuch unternommen wird, ihn mit Gewalt  zu befreien und dies im Gegenzug für ein Hamas-Abkommen , das ein Treffen mit Leuten vom Roten Kreuz und vielleicht gar mit seiner Familie ermöglicht.

 

Alles andere ist Manipulation und Lippenbekenntnis.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz; vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

 

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