Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
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Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
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Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 

TRANSLATE

 

 

„Freue dich nicht….“

Uri Avnery, 7.Mai 2011

 

“FREUE DICH nicht über den Fall deines Feindes und dein Herz sei nicht froh über sein Unglück/ der Herr könnte es sehen und Missfallen daran haben und seinen Zorn von ihm wenden!“

 

Dies ist eine der schönsten Passagen in der Bibel (Sprüche Salomos 24, 17-18) und tatsächlich in  hebräischer Sprache. Sie sind auch schön in der Übersetzung, obwohl keine Übersetzung der Schönheit im Original nahe kommt.

 

Natürlich ist es normal, froh zu sein, wenn jemandes Feind besiegt wird, und der Durst nach Rache ist leider ein menschlicher Zug. Aber sich hämisch freuen –  auf deutsch Schadenfreude - , ist etwas völlig anderes. Es ist hässlich.

 

Eine alte hebräische Legende erzählt, dass Gott sehr wütend wurde, als er sah, wie die Kinder Israels sich freuten, als ihre ägyptischen Verfolger im Roten Meer ertranken. „Meine Geschöpfe ertrinken im Meer,“ sagte Gott, „und ihr singt?“

 

Diese Gedanken gingen durch meinen Kopf, als ich am Fernseher die jubelnde Menge der jungen Amerikaner in den Straßen schreien und tanzen sah. Verständlich, aber unschicklich. Die verzerrten Gesichter und die Köpersprache waren dieselben wie die der Mengen im Sudan oder Somalia. Die hässlichen Seiten der menschlichen Natur scheinen überall dieselben zu sein.

 

DIE FREUDE mag verfrüht sein. Denn sehr wahrscheinlich starb al-Qaida nicht mit Osama bin Laden. Die Auswirkungen mögen völlig andere sein.

 

1942 töteten die Briten Abraham Stern, den sie „Terrorist“ nannten. Stern, dessen Name  im Untergrund Yair war, versteckte sich im Schrank einer Wohnung in Tel Aviv. In diesem Fall wurde sein Versteck auch durch die Bewegung seines Kuriers entdeckt. Nachdem man sicher war, dass er der richtige Mann war, erschoss ihn der britische Polizeioffizier.

 

Das war aber nicht das Ende der Gruppe – vielmehr war es ein Anfang. Sie wurde der Fluch der britischen Herrschaft in Palästina. Als „Stern-Bande“ bekannt (ihr richtiger Name war „Kämpfer für die Freiheit Israels“), führte sie die gewagtesten Angriffe auf britische Einrichtungen und spielte eine bedeutende Rolle darin, die Briten davon zu überzeugen, dass sie das Land  verlassen sollten.

 

Die Hamas starb nicht, nachdem die israelische Luftwaffe Scheich Ahmad Yassin, den gelähmten Gründer, Ideologen und das Symbol von Hamas, getötet hatte. Als Märtyrer war er viel effektiver denn als lebender Führer. Sein Märtyrertum zog viele neue Kämpfer für den Kampf an. Eine Person zu töten, tötet nicht eine Idee.  Die Christen machten sogar das Kreuz zu ihrem Symbol.

 

 

WAS STECKTE hinter der Idee, die Osama bin Laden in eine Weltikone verwandelt hat?

 

Er predigte die Wiederbelebung des Kalifats der frühen islamischen Jahrhunderte, das nicht nur ein großes Reich war, sondern auch ein Zentrum der Wissenschaften und Künste, der Dichtung und Literatur, als Europa noch ein barbarischer, mittelalterlicher Kontinent war. Jedes arabische Schulkind lernt in Geschichte diese glorreiche Zeit kennen und kann nicht anders, als sie mit der traurigen muslimischen Gegenwart vergleichen. 

 

(In gewisser Weise ähnelt diese Sehnsucht den Träumen der zionistischen Romantiker vom wieder belebten Königreich Davids und Salomos.)

 

Ein neues Kalifat im 21.Jahrhundert ist so unwahrscheinlich wie die wildeste Schöpfung der Phantasie. Es würde  entgegengesetzt zum „Zeitgeist“ sein – wäre es nicht für seine Gegner – die Amerikaner. Sie brauchten diesen Traum – oder Alptraum – mehr als die Muslime selbst.

 

Das amerikanische Empire braucht immer ein Feindbild, um es zusammen zu halten und um seine Energien zu konzentrieren. Es muss ein weltweiter Feind sein, unheimlicher Fürsprecher einer bösen Philosophie.

 

Dieser Feind waren die Nazis  und das kaiserliche Japan – aber nicht lange. Glücklicherweise kam dann das kommunistische Empire, das die Rolle wunderbar übernahm.

 

Überall gab es Kommunisten. Alle planten sie den Untergang der Freiheit, der Demokratie und der USA. Sie lauerten sogar innerhalb der USA, wie Edgar Hoover und  Senator Joe McCarthy so überzeugend demonstrierten.

 

Jahrzehntelang blühte die US im Kampf gegen die Rote Gefahr. Ihretwegen breiteten sich ihre Militärkräfte über die ganze Welt aus, ihre Raumschiffe erreichten den Mond. Ihre besten Köpfe engagierten sich in einer titanischen Schlacht von Ideen, die „Söhne des Lichts“ gegen die „Söhne der Finsternis“.

 

Und dann brach die ganze Sache – leider – zusammen. Die Sowjetmacht entschwand, als hätte es sie nie gegeben. Die amerikanischen Spitzelagenturen mit ihren unglaublichen Fähigkeiten waren verblüfft. Anscheinend hatten sie keine Idee, wie morsch die Sowjetstruktur tatsächlich war. Wie hätten sie dies auch sehen können, da sie von ihren ideologischen vorgefassten Meinungen geblendet waren.

 

Das Verschwinden der kommunistischen Gefahr hinterließ in der amerikanischen Psyche eine klaffende Leere, die danach schrie, ausgefüllt zu werden. Bin Laden bot seine Dienste an.

 

Das benötigte natürlich ein die Welt erschütterndes  Ereignis, um solch einer verrückten Utopie Glaubwürdigkeit zu schenken. Die Gräueltat vom 11.9. war solch ein Ereignis. Es verursachte viele Veränderungen in der amerikanischen Lebensweise. Und einen neuen globalen Feind.

 

Über Nacht wurden mittelalterliche anti-islamische Vorurteile abgestaubt und zur Schau gestellt. Der Islam, der schreckliche, mörderische, fanatische. Der Islam, der anti-demokratische, der gegen die Freiheit und gegen alle unsere Werte ist. Selbstmordbomber. 72 Jungfrauen, Jihad

 

Die USA kam zu neuem Leben. Soldaten, Spione und Spezialeinheiten schwärmten in die ganze Welt hinaus, um den Terrorismus zu bekämpfen. Bin Laden war überall. Der Krieg gegen den Terrorismus wurde zu einem apokalyptischen Kampf mit dem Satan.

 

Die amerikanischen Freiheiten mussten eingeschränkt werden, die US-Militärmaschine wuchs sprunghaft an. Machthungrige Intellektuelle quasselten über den „Zusammenstoß der Zivilisationen“ und  verkauften ihre Seele, um schnell berühmte Persönlichkeiten zu werden.

 

Um solch ein grellfarbenes Bild der Realität zu produzieren, wurden alle islamischen Gruppen in einen Topf geworfen – die Taliban in Afghanistan, die Ayatollas im Iran, die Hisbollah im Libanon, die Hamas in Palästina, die indonesischen Separatisten, die Muslimbruderschaft in Ägypten und sonst wo. Alle wurden El-Qaida, trotz der Tatsache, dass jede Gruppe eine total andere Agenda hat und auf ihr eigenes Land konzentriert ist, während Bin Laden alle muslimischen Staaten aufheben und ein heiliges islamisches Reich schaffen wollte. Doch wen interessieren die Details?

 

Der Heilige Krieg gegen den Jihad fand überall Krieger. Ehrgeizige Demagogen, für die dies ein leichter Weg war, um die Massen aufzuhetzen und Macht zu gewinnen, kamen in vielen Ländern hoch – von Frankreich bis Finnland, von Holland bis Italien. Die Hysterie der Islamophobie ersetzte den „guten“ alten Antisemitismus und benützte fast dieselbe Sprache. Jedes tyrannische Regime stellte sich selbst als Bollwerk gegen Al-Qaida dar, wie sie einst sich selbst als Bollwerk gegen den Kommunismus darstellten. Und natürlich unser eigener Binyamin Netanyahu nützte die Situation aus, indem er wie ein Hausierer von Hauptstadt zu Hauptstadt pendelte, um seinen Kram zu verkaufen.

 

Bin Laden hatte allen Grund, stolz zu sein und war es wahrscheinlich auch.

 

 

ALS ICH sein Bild zum ersten Mal sah, witzelte ich, er sei keine wirkliche Person, sondern ein Schauspieler direkt aus Hollywoods Büro für Rollenverteilung. Er sah zu gut aus, um wahr zu sein – als würde er aus einem Hollywoodfilm kommen – ein hübscher Mann mit einem langen schwarzen Bart, der mit einer Kalaschnikov winkte. Sein Erscheinen im Fernsehen war sorgfältig inszeniert worden.

 

Tatsächlich war er ein sehr inkompetenter Terrorist, ein wirklicher Amateur. Kein echter Terrorist würde in einer auffälligen Villa leben, die in der Landschaft wie ein wunder Daumen steht. Stern versteckte sich in einer kleinen Wohnung unter dem Dach in einem verwahrlosten Viertel von Tel Aviv . Menachem Begin lebte mit seiner Frau und dem Sohn in einer sehr bescheidenen Erdgeschosswohnung als getarnter, öffentlichkeitsscheuer Rabbiner .

 

Bin Ladens Villa musste die Aufmerksamkeit der Nachbarn und anderer Leute anziehen. Sie hätten über diesen Fremden in ihrer Mitte neugierig gewesen sein müssen. Tatsächlich hätte er viel früher entdeckt werden müssen. Er war unbewaffnet und war nicht auf Kampf eingestellt. Die Entscheidung, ihn sofort  zu töten und seinen Körper im Meer zu versenken, war offensichtlich seit langem geplant.

 

Es gibt also kein heiliges Grab. Aber für Millionen von Muslimen und besonders Arabern war und bleibt er ein Grund für Stolz, ein arabischer Held, der „Löwe der Löwen“, wie ihn ein Prediger in Jerusalem nannte. Fast keiner wagte, heraus zu kommen und dies offen zu sagen, aus Angst vor den Amerikanern, aber selbst jene, die dachten, dass seine Hirngespinste unbrauchbar seien und seine Aktionen schädlich, respektierten ihn in ihrem Herzen.

 

Bedeutet dies, al-Qaida habe eine Zukunft? Ich denke nicht. Sie gehört der Vergangenheit an – nicht weil bin Laden getötet worden ist, sondern weil die zentrale Idee überholt ist.

 

Der arabische Frühling führt neue Ideale ein, eine neue Begeisterung, eine, die nicht eine ferne Vergangenheit glorifiziert, sondern in die Zukunft schaut. Die jungen Männer und Frauen vom Tahrir-Platz mit ihrer Sehnsucht nach Freiheit vertrauten bin Laden Monate vor seinem physischen Tod der Geschichte an. Seine Philosophie hat nur dann eine Zukunft, wenn der arabische Frühling vollkommen scheitert und ein tiefes Gefühl der Enttäuschung und Verzweiflung hinterlässt.

 

In der westlichen Welt werden wenige um ihn trauern, aber Gott will nicht, dass sich jemand hämisch darüber freut.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser  autorisiert)

 

                      

  

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