Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Zwölf Jahre später
Uri Avnery, 27.10.07

 

DER PRÄSIDENT  der Knesset lud mich ein, an einer besonderen Knessetsitzung teilzunehmen, die dem Gedenken des 12. Jahrestages der Ermordung Yitzhak Rabins gewidmet sein sollte.

 

Ich kämpfte mit mir selbst, ob ich diese Einladung annehmen sollte.

 

Einerseits wollte ich den Menschen, und das, was er in seinen letzten Jahren erreicht hatte, ehren. Ich mochte ihn.

 

Andrerseits hatte ich  nicht den Wunsch, die Lobreden von Shimon Peres anzuhören, von dem Mann also, der vorgab, auf Rabins Weg weiterzugehen – der dann aber das Oslo-Abkommen aus reiner Feigheit begrub. Noch weniger wollte ich mir die Lobhudelei von Ehud Olmert anhören, einem der Leute, der die Hetzkampagne gegen das Oslo-Abkommen  und ihre  Initiatoren anführte. Und am wenigsten wollte ich die „Lobrede“ eines Binyamin Netanyahu anhören, der auf dem Balkon stand, während unter ihm  loyale Demonstranten Plakate zur Schau trugen, die Rabin in SS-Uniform zeigten

 

 

AM ENDE ENTSCHIED ich mich, fern zu bleiben und nicht an dieser Orgie frömmelnder  Heuchelei teilzunehmen. Ich ging nicht zur Knesset. Stattdessen saß ich zu Hause, schaute aufs Meer hinaus und dachte über diesen Menschen nach.

 

Über den jungen Yitzhak Rabin, der sich der Palmach anschloss ( die „reguläre“ Truppe vor der Staatswerdung); den Kommandeur, der  Araber  im 1948er-Krieg aus ihren Häusern vertrieb; den Generalstabschef, der uns nach dem Sechstagekrieg dazu aufrief, die Toten des Feindes zu ehren; den Ministerpräsidenten, der für das Bildungswesen mehr  tat als irgend einer seiner Vorgänger und Nachfolger; den Ministerpräsidenten, der mir erlaubte, meine  geheimen Kontakte  mit PLO-Führern fortzuführen, als dies noch ein schweres Verbrechen  darstellte; den Verteidigungsminister, der die Soldaten dazu aufrief, „den Palästinensern die Arme und Beine zu brechen“,(einem Befehl, der dann auch genau  so durchgeführt wurde); den Mann, der die PLO anerkannte und Yasser Arafat die Hand schüttelte.

 

Er war all dies – und diese Liste könnte  weiter geführt werden.

 

Mehr als all dieses war er aber der typische Vertreter meiner Generation, der „Generation von 1948“. Und es war kein Zufall, dass diese nach einem Krieg definiert wurde. Es war die Ära der Unschuld. Die Unschuld der Kämpfer und des Yishuv (die hebräische Gesellschaft im vorstaatlichen Palästina). Im Rückblick erscheinen die Ereignisse jener Zeit – die Aktionen der Untergrundorganisationen, die Kriegsoperationen – in einem anderen Licht, es ist ein Bild  mit viel Schatten. Es muss aber daran erinnert werden:  als diese Ereignisse geschahen, sahen sie für uns ganz und gar anders aus.

 

Rabin personifizierte die Unschuld seiner Generation, die  von ganzem Herzen glaubte, ihr Leben für eine gerechte Sache zu geben, gerechter als jede andere: für die Existenz des Yishuv, für die Rettung der Juden Europas, für den Kampf für nationale Unabhängigkeit.

Ohne diesen festen Glauben, verbunden mit totaler Ignoranz  der andern Seite gegenüber, hätten wir die Bewährungsprobe von 1948 nicht bestanden – einer Bewährungsprobe, die einen bedeutenden Teil unserer Generation verletzt oder tot zurückließ.

 

Diese Generation  idealisierte einen gewissen Persönlichkeitstyp:  „Sabra“  genannt (wörtlich übersetzt: eine stachelige Pflanze), eine mythische Gestalt, die einen enormen Einfluss auf den Charakter dieser Generation hatte ( ich  selbst spielte bei der Pflege dieses Mythos eine gewisse Rolle). Der Sabra galt als aufrecht, physisch wie auch psychisch, frei von Komplexen der „Exil“-Juden („exilisch“ war der Ausdruck größter Beleidigung in unserm Wörterbuch). Der Sabra war ehrlich,  wahrheitsliebend, praktisch, natürlich,  jemand, der immer schnell zur Sache kommt, hohle Phrasen und theatralisches Getue verachtete, ein Verhalten, das wir umgangssprachlich „Zionismus“ nannten. Bevor  wir etwas über  den Holocaust wussten, wurden Exiljuden und alles, was mit ihnen verbunden war, mit Spott, ja  mit Verachtung behandelt.

 

Ganz von alleine kam  es zu einer klaren terminologischen Unterscheidung: gegenüber standen sich der „hebräische“ Yishuv  und die „jüdische“ Religion, der „hebräische“ Kibbuz und das „jüdische“ Stedl (in der Diaspora), „hebräische“ Arbeit (wie im Namen der damalig herrschenden Gewerkschaft, der „Allgemeinen Organisation der hebräischen Arbeiter in Erez Israel“) und die „jüdischen“ Luftgeschäfte (Jiddisch für  nebulöse Transaktionen ), „hebräische“ Arbeiter und „jüdische“ Spekulanten.

 

Yizhak Rabin war der prototypische Sabra: ein hübscher junger Mann, der seine privaten Ambitionen zurückstellte ( nämlich das Ingenieurstudium der Hydraulik), um der Nation zu dienen, um ein Kämpfer zu werden, um die Kämpfer zu kommandieren, um  praktische Dinge zu vollbringen und die Diskussion über die Ideologie den alten Leuten zu überlassen.

 

Er war bekannt für seinen „analytischen Verstand“; denn er hatte die Fähigkeit, eine vorgegebene Situation zu analysieren und praktische Lösungen zu finden. Die andere Seite der Münze war der Mangel an Phantasie. Er löste reale Probleme, konnte sich aber keine andere Realität vorstellen.( Abba Eban, der ihn nicht ausstehen konnte, sagte mir in seiner boshaften Art: „Analyse bedeutet: aus einander nehmen. Rabin kann die Dinge aus einander nehmen – aber er kann sie nicht wieder zusammen setzen.“)

 

Er lebte zurückgezogen - vielleicht  war er  schüchtern, und  er mied körperliche Nähe, wie Schulterklopfen und öffentliche Umarmungen. Zuweilen wurde er  als  „Autist“ bezeichnet. Aber er war nicht anmaßend, sicher nicht arrogant. Nach ein paar Gläsern Alkohol (immer Whiskey) öffnete er sich ein wenig, und bei Partys konnte er sogar  lächeln, sein irgendwie schiefes Lächeln und wurde dabei ganz freundlich.

 

 

WENN ER 1970 gestorben wäre, hätten wir ihn nur als Soldaten in Erinnerung, als erfolgreichen Brigadekommandeur des 1948er-Krieges,  als  den besten Generalstabschef, den die israelische Armee je hatte, als den Architekten des unglaublichen Sieges des Sechstagekrieges. Aber das war nur ein Kapitel  seines ereignisreichen Lebens. Dann geschah mit ihm etwas Seltsames: im Alter von 70 Jahren tat er etwas, wozu sogar 30-Jährige im allgemeinen nicht in der Lage sind: er änderte sein Weltbild vollkommen und wandte sich  von Gewissheiten ab, die bis dahin sein Leben bestimmten.

 

Ich wurde Zeuge seiner erstaunlichen Veränderung. Als er 1969 als israelischer Botschafter in Washington war, sprachen wir das erste Mal über das palästinensische Problem. Er verwarf die Idee des Friedens mit den Palästinensern vollkommen. Ich erinnere mich noch  an einen Satz, den er bei diesem Gespräch äußerte: „Es geht mir nicht um sichere Grenzen, ich will offene Grenzen.“  - im Hebräischen ein Wortspiel: ‚batuach’ bedeutet  ‚sicher’, ‚patuach’ bedeutet ‚offen’ -. „Sichere Grenzen“ war zu jener Zeit der Slogan der Annexionisten. Rabin meinte eine offene Grenze zu Jordanien und sagte einmal: „Es ist mir egal, ob ich ein Visum brauche, wenn ich nach Hebron gehe.“

 

Danach trafen wir uns von Zeit zu Zeit – in seinem Büro, in der Residenz des Ministerpräsidenten, in seiner Privatwohnung und bei Partys – und immer wieder kamen wir  auf das palästinensische Problem zu sprechen. Seine Haltung dazu blieb negativ.

 

Deshalb weiß ich, wie ungewöhnlich  sein ideologischer Wandel war. Ich glaube nicht, dass ich es war, der ihn beeinflusste – höchstens habe ich  dafür  einige Samenkörner gestreut. Er selbst erklärte mir später, dass eine Reihe logischer  Schlussfolgerungen zu dieser Wandlung führten: als er Verteidigungsminister war, traf er sich mit einigen lokalen palästinensischen Persönlichkeiten. In Gesprächen unter vier Augen waren sie  zugänglich, doch wenn sie als  Gruppe auftraten, waren sie hart und sagten ihm, dass sie die Anweisungen von der PLO entgegennahmen. Dann kam die Madrid-Konferenz. Israel gab dem Druck nach und  war damit einverstanden, mit einer jordanischen Delegation zu verhandeln, die palästinensische Mitglieder einschloss. Einmal dort, weigerten sich die Jordanier, über das palästinensische Problem zu reden, und so wurden die palästinensischen Mitglieder praktisch eine unabhängige palästinensische Delegation. Faisal Husseini, ihr wirklicher Führer, durfte nicht in den Konferenzraum, weil er in Jerusalem lebte. Also ging die Delegation immer wieder einmal in den anderen Raum, um sich mit ihm abzusprechen, und am Ende jedes Tages erzählten sie den Israelis, dass sie mit Tunis telefonieren müssten, um Instruktionen von Yasser Arafat zu bekommen.

 

„Dies war für mich einfach zu lächerlich,“ sagte Rabin in seiner ehrlichen Weise zu mir. „Wenn alles irgendwie von Arafat abhängt, warum sollte man dann nicht mit ihm direkt verhandeln?“

 

Das war der Hintergrund zu Oslo.

 

 

WARUM LANDETE Rabins Oslo-Schiff auf einer Sandbank?

 

Ich glaube, dass Rabin an  vielem selbst  schuld war.  Er wollte wirklich einen Frieden mit den Palästinensern erreichen. Aber  er sah keinen Weg zu diesem Ziel, und  er hatte kein klares Bild von diesem Ziel. Die Wende  war zu schroff. Wie die israelische Gesellschaft im allgemeinen war er nicht in der Lage, sich selbst vom einen zum andern Tag von den Ängsten, dem Misstrauen, dem Aberglauben und  den Vorurteilen zu befreien, die sich im Laufe von 120 Jahren des Konfliktes angesammelt hatten.

 

Deshalb vollbrachte er  das eine Manöver nicht, das das Oslo-Schiff  sicher im Hafen  hätte landen lassen: den Schwung der Ereignisse auszunützen und Frieden mit einer kühnen und schnellen Maßnahme zu erlangen. Er kannte das berühmte Wort von David Lloyd-George nicht, das dieser äußerte, als es um den Frieden mit Irland ging: „Man kann einen Abgrund nicht mit zwei Sprüngen  überqueren.“

 

Seine persönlichen Eigenschaften hatten keinen guten Einfluss auf den Prozess. Von Natur aus war er vorsichtig, langsam, und dramatische Gesten mochte er nicht (im Gegensatz zu Menachim Begin z.B.) Die Folge davon war die fatale Schwäche des Oslo-Abkommens: das Endziel war nicht ausgesprochen worden. Die beiden entscheidenden Wörter fehlten – „Palästinensischer Staat“ – sie kamen überhaupt nicht vor. Diese entscheidende Lücke musste  zum Kollaps führen

 

Während beide Seiten Monate, ja, Jahre  vergeudeten, um über jede einzelne Kleinigkeit der endlosen „Interim“-Schritte zu feilschen, hatten die Anti-Friedenskräfte in Israel Zeit, sich zu erholen und zu vereinen. Von den Siedlern  und der Ultra-rechten angeführt, wurden sie  durch  den in einem langen Krieg erworbenen Hass und die Ängste genährt.

 

Militärisch ausgedrückt: Rabin war wie ein General, dem es gelungen war, eine Bresche in die Front zu schlagen – und statt seine Kräfte nun in die Bresche zu werfen und eine Entscheidung zu erzwingen, zögerte er und blieb stehen. So ließ er  der Gegenseite Zeit, sich neu zu gruppieren und eine neue Front  zu bilden. Mit anderen Worten: er schlug die Kriegskräfte in die Flucht, erlaubte ihnen aber, sich  wieder zu vereinigen und einen Gegenangriff durchzuführen.

 

Dafür bezahlte er mit seinem Leben.

 

 

DER MORD an Rabin veränderte die Geschichte Israels, genau wie der Mord am österreichischen Thronfolger in Sarajewo 1914 die Geschichte der Welt veränderte.

 

Man sagt, keiner ist unersetzlich. Aber es wurde kein zweiter Rabin gefunden – keiner mit seiner Ehrlichkeit, keiner  mit seinem Mut, keiner mit seinem logischen Verstand.

 

In dieser Woche erklärte Olmert,  er  schreite auf Rabins Weg fort; aber er vertritt genau das Gegenteil: er ist das Gegenteil von Ehrlichkeit, das Gegenteil von Mut, das Gegenteil von Logik (ganz abgesehen von seiner Neigung, die Leute zu umarmen und ihnen auf die Schulter zu klopfen).

 

Rabin wollte wirklich in Richtung Frieden Fortschritte machen. Ganz langsam, mit viel hartnäckigem Feilschen, aber auch mit Konsequenz und  Beharrlichkeit. Olmerts Ziele sind völlig anders. Er wünscht einen „Friedensprozess“, der kein Ende hat – Reden, Treffen, Konferenzen, ohne dass sich etwas bewegt. Währenddessen geht die Besatzung weiter, die Annexion von Land schleicht weiter voran, die Siedlungen werden größer, und die Hoffnungen und Chancen beider Völker  verpuffen.

 

Die Annapolis-Konferenz passt genau in dieses Schema: inhaltslose Erklärungen, noch eine Konferenz ohne Ergebnisse, ein Theater  ohne Sinn und Bedeutung..

 

Einige sagen, das Wichtigste wäre zu reden; denn „wenn man redet, schießt man nicht.“ Das ist eine gefährliche Illusion. In unserm Konflikt ist das Gegenteil der Fall: wenn man nur um des Redens willen redet, und die Besatzungssituation sich verschärft und das Schießen im Grunde nie wirklich aufgehört  hat, dann gewinnt auch die Verzweiflung an Boden. Der Fehlschlag der Annapolis-Konferenz kann  darum sehr wohl  eine dritte Intifada auslösen.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, Christoph Glanz, vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

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