Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 


 

Wackelige Stühle

 Uri Avnery, 12.9.09

 

NICHT EINMAL die Römer sahen solch ein Spiel in ihrer Arena: drei Gladiatoren kämpfen gegen einander, während  jeder von ihnen sich  selbst  gleichzeitig  gegen Angreifer von hinten wehren muss.

 

Alle drei von ihnen – Barack Obama, Binyamin Netanyahu und Mahmoud Abbas – kämpfen um ihr politisches Überleben. Alle drei Kämpfe sind sehr verschieden – doch hängen  sie mit einander zusammen.

 

 

OBAMA STECKT in großen Schwierigkeiten. Groß? Riesengroß! Der bedeutendste Kampf  betrifft die Gesundheitsreform.

 

Diese steht in keiner Verbindung zu Israel. Außerdem ist es für einen Israeli schwierig, dies überhaupt zu verstehen.

 

Für uns ist es  schwer – tatsächlich unmöglich – zu begreifen, wie  ein modernes, progressives Land ohne Krankenversicherung für alle funktionieren kann. Unser Gesundheitssystem entwickelte sich, lange bevor der Staat gegründet wurde. Krankenkassen umfassten die ganze jüdische Bevölkerung in Palästina. Nach der Gründung des Staates wurde dies zum Gesetz für alle Bürger. Jeder Israeli ist bei einer der vier offiziell anerkannten Krankenkassen versichert. Alle werden zu einem großen Teil von der Regierung finanziert, die auch entscheidet, welche Dienstleistungen von ihnen übernommen werden müssen.

 

In einer fortschrittlichen Gesellschaft hat eine Person ein Recht auf medizinische Grundversorgung, Krankenhauspflege, Operationen und Medikamente. Deshalb scheint es sehr merkwürdig, dass es im reichsten Land der Welt  46 Millionen *  gibt, die  diesen wesentlichen Schutz nicht haben. Ganz besonders in einem Land, in dem medizinische Ausgaben – in Prozenten zum Gesamtnationalprodukt ausgedrückt – viel  höher  sind als bei uns.

 

Und nun kommt Obama und schlägt einen Plan vor, der diesen Leuten die Option einer Regierungskrankenversicherung  anbietet. Was könnte selbstverständlicher sein? Aber in den USA sind mächtige Kräfte dabei, dies zu verhindern, und zwar im Namen  des freien Unternehmertums, der Kräfte des Marktes, des Rechtes auf Privatleben und anderer hoch-klingender Vorwände. Sie stellen  Obama als  zweiten Hitler oder zweiten Stalin  oder  gar beides dar. Und seine Popularität sinkt dramatisch.

 

Merkwürdig? Verrückt? Vielleicht. Aber wir müssen dies ernst nehmen -  es betrifft uns direkt.

 

 

WEIL OBAMA ein zentraler Spieler in unserem eigenen Spiel ist.

 

Als er an die Macht kam, begriff er, dass die Situation im  erweiterten Nahen Osten verändert werden muss. Die meisten Muslime in der Welt, einschließlich der meisten Araber, hassen die USA.  Aber selbst eine Weltmacht kann nicht in einer Atmosphäre des Hasses funktionieren. Der Hauptgrund für diesen Hass liegt in der unbegrenzten Unterstützung für die Regierung Israels, die die Palästinenser unterdrückt.

 

Acht Jahre lang handelte Präsident Bill Clinton als Agent der jüdischen Lobby für Israel. Danach war es Präsident George W. Bush, der weitere acht Jahre als Agent der christlich-fundamentalistischen Lobby für Israel handelte. Präsident Obama begreift, dass die  grundlegenden US-Interessen ein Ende des israelisch-palästinensischen Konfliktes verlangen, der die ganze Region vergiftet.

 

Der Krieg in Afghanistan macht es noch schlimmer. Obama ist in dieses Schlamassel durch ein Versehen hinein geraten: in der Hitze des Wahlkampfes kündigte er an, die Truppen aus dem Irak abziehen  zu wollen. Aber um nicht des Defätismus angeklagt zu werden, fügte er hinzu,  er wolle die amerikanische Intervention in Afghanistan intensivieren.

 

Das war ein übereiltes Versprechen. Afghanistan ist schlimmer als der Irak. Es ist ein völlig anderer Krieg in  einer völlig anderen Umgebung gegen einen völlig anderen Feind. Die USA haben keine Chance, diesen Krieg zu gewinnen, der kein klares Ziel und keinen  eindeutigen Feind hat, gegen eine Bevölkerung, die  sich seit der Antike  in der Kunst üben musste,  wie man  fremde  Invasoren los wird.

 

Es ist leicht, in einen Sumpf  zu geraten, aber sehr schwierig, wieder herauszukommen. Obama hat für Afghanistan keine Exit-Strategie. Auch dies wird seine Popularität in der nächsten Zukunft beeinträchtigen.

 

 

IN DIESER Situation gerät er mit Binyamin Netanyahu in die Auseinandersetzung.

 

Es ist keine Frage mehr: das einzige Rezept  für die Heilung der israelisch-palästinensischen Wunde ist die Beendigung der Besatzung und die Herstellung von Frieden zwischen dem Staat Israel und dem Staat Palästina, der neben ihm entstehen soll. Dies verlangt sinnvolle und intensive Verhandlungen innerhalb einer festgesetzten Zeitspanne. Das ist aber unmöglich, wenn gleichzeitig die Siedlungen erweitert werden. Es ist wie der palästinensische Anwalt Michael Tarasi zutreffend sagt: „Wir verhandeln über die Teilung einer Pizza, und unterdessen isst Israel die Pizza auf.“

 

Deshalb hat Obama der israelischen Regierung  eine eindeutige Forderung gestellt: sofortiger Stop des Siedlungsbaus, einschließlich  jenes  in Ostjerusalems. Eine klare und logische Forderung. Aber während er Netanyahu unter Druck setzt, ist er  zu Hause selbst wegen der Gesundheitsreform und des Afghanistankrieges großem Druck ausgesetzt.

 

 

NETANYAHUS SITUATION ist nicht weniger kompliziert.

 

Seine Regierung gründet sich auf eine Koalition von fünf verschiedenen Parteien. Die Siedler und ihre Unterstützer stellen die Mehrheit dar. Der „Linke“ in dieser Koalition, Ehud Barak, ist für die Errichtung einer noch größeren Anzahl von Siedlungen verantwortlich  als  Netanyahu selbst .

 

Netanyahu tanzt  auf einem dünnen Seil über dem israelischen Jahrmarkt, ohne Sicherheitsnetz hoch über den Köpfen der Zuschauer. Er muss einen direkten Konflikt mit Obama vermeiden, unterdessen aber die Nationalisten  seiner eigenen Partei und seiner Koalition zufrieden stellen.

 

Wie macht man das? Man muss den Amerikaner davon überzeugen, in den Siedlungen ein klein wenig an Bauaktivitäten  zu erlauben, nur gerade ein klein wenig, um die Siedler ruhig zu stellen. Man muss die Siedler davon überzeugen, das Versprechen gegenüber den Amerikanern, den Siedlungsbau einzufrieren, sei nur Augenwischerei und dass in Wirklichkeit der Siedlungsbau in vollem Schwung weiter geht.

 

Die Amerikaner erkennen natürlich, dass unsere Regierung sie zu täuschen versucht. Wenn sie den Bau von nur  weiteren 500 Häusern in den Siedelungsblocks erlauben und die Fertigstellung von weiteren 2500 im Bau befindlichen und nur ein paar mehr in Ostjerusalem, dann geht das Bauen unkontrolliert weiter.

 

Die Siedler wissen sehr wohl, dass ihr ganzes Unternehmen auf Täuschung und Tricks beruht: ein Haus nach dem anderen, ein Stadtteil nach dem anderen. Sie sind glücklich, Netanyahu mit dieser Methode fortfahren zu lassen. Im Augenblick  verhalten sie sich ruhig und sind nicht beunruhigt, um so mehr, als sich bisher noch keine große israelische öffentliche Bewegung erhoben hatte, um Obamas Friedensbemühungen  zu unterstützen

 

Obamas Schwierigkeiten bezüglich der Gesundheitsreform erscheinen Netanyahu wie die Erhörung eines Gebetes.  Vielleicht genügt ihm die göttliche Hilfe  allein nicht, und die Pro-Israel-Lobby hilft im Stillen den Feinden der Reform. Wenn Obamas Leute entscheiden,  die Zeit  sei  noch nicht reif  für eine Konfrontation mit Netanyahu und  es sich lohne, in kleinen Sachen nachzugeben – ein paar Häuser hier und ein paar Häuser dort – dann würde dies für Netanyahu ein riesiger Erfolg bedeuten. Jeder Israeli würde dies  so sehen:  Netanyahu stellte sich männlich  der Konfrontation  und Obama war es, der zuerst blinzeln musste.  Aber danach, während der zweiten und dritten Schlacht, wenn Obama darauf besteht und nicht nachgeben wird, weder in Wort noch in Tat,  wird Netanyahu in Schwierigkeiten geraten.

 

 

MAHMOUD ABBAS ist der schwächste der drei Gladiatoren. Seine Situation ist die  heikelste .

Er befindet sich auf einem schlüpfrigen Abhang und muss sich auf Obama verlassen, der selbst  auf der Spitze eines Turmes steht, der zusammenstürzen kann. Er hat schon erfahren, dass Netanyahu gar nicht beabsichtigt, wirkliche Verhandlungen  mit ihm zu führen. Und Hamas klagt ihn der Kollaboration mit der Besatzungsmacht an.

 

Allgemeine Meinungsumfragen auf der Westbank scheinen  anzuzeigen, dass die Popularität der Fatah steigt und dass Hamas  verliert. Aber Umfragen in Palästina waren bis jetzt  immer falsch (wie  am Vorabend der letzten Wahlen, als sie einen großen Sieg für die Fatah voraussagten) . Die Sicherheitskräfte der Palästinensischen Behörde, die vom amerikanischen General Keith Dayton trainiert  werden, arbeiten eng mit den Besatzungskräften zusammen und  dienen ihnen ganz offen als  ihre Subunternehmer. Was mag der gewöhnliche Palästinenser  auf der Straße wohl darüber denken?

 

Das Leben unter der Besatzung auf der Westbank ist auf eine Illusion gebaut. Die Kommentatoren preisen den Erfolg des Ministerpräsidenten der palästinensischen Behörde, Salaam Fayad, wie er die palästinensische Wirtschaft  wieder aufbaut. Ramallah wächst und gedeiht. Neue Geschäfte werden eröffnet. Netanyahus „wirtschaftlicher Frieden“ wird Realität. Aber dies ist natürlich eine komplette Seifenblase: die israelische Armee kann all dies in einer halben Stunde zerstören, wie sie dies 2002  bei der Operation „Schutzschild“ gemacht hat.

 

Wenn Abbas auf dem Weg zum Frieden innerhalb weniger Monate nicht einen eindrucksvollen Fortschritt aufzeigen kann, dann kann alles zusammenbrechen. General Dayton hat schon gewarnt, wenn nicht „innerhalb von zwei Jahren“ Frieden erreicht wird, werden sich die von ihm trainierten Kräfte gegen die israelische Besatzung  (und natürlich auch gegen Abbas)  wenden. Die Hamas macht ihnen  schon die Hölle heiß.

 

In ein paar Tagen sollen die drei – Obama, Netanyahu und Abbas -  in New York eine Gipfelkonferenz halten und das Friedensschiff in Gang bringen.

 

Es wird ein interessantes Treffen werden – falls es stattfindet -  weil jeder der drei auf einem wackligen Stuhl sitzen wird. Während sie mit ihren beiden Kollegen reden werden, wird jeder  außerdem mit seinen Feinden zu Hause beschäftigt sein.

 

Das ist natürlich keine ungewöhnliche Situation. Henry Kissinger sagte einmal, dass Israel keine Außenpolitik, sondern nur  Innenpolitik hat. Das stimmt wohl mehr oder weniger für jedes Land. Die USA, Israel und Palästina sind in dieser Hinsicht keine Ausnahme.

 

Kommentatoren in Elfenbeintürmen, die gewohnt sind, den politischen Führern Ratschläge zu erteilen und ihnen zu sagen, was sie tun sollen, verfehlen häufig diese Dimension.  Eine Person, die nie die Hitze einer Wahlkampagne durchgemacht hat, wird kaum Verständnis für die volle  Tragweite der Motive eines Politikers aufbringen. Es war Otto von Bismarck –  durch und durch ein Politiker – der sagte: „Politik ist die Kunst des Möglichen“.

 

Wie können die Friedensbemühungen zurück in den Bereich des Möglichen gerückt werden?  Bei dieser Kampagne hat das israelische Friedenslager eine doppelte Aufgabe:  erstens die Politik des Ausweichens und der Täuschung unserer Regierung  aufzudecken; und zweitens Obamas Hände  bei seinen Bemühungen , dieser Region den Frieden zu bringen,  zu stärken. Es ist wichtig, dass ein starkes und authentisches israelisches Lager seine Unterstützung für seine Bemühungen  zum Ausdruck bringt. Unsere Freunde in den USA, Europa und in der ganzen Welt haben die gleiche Aufgabe.

 

Dieser dreifache Kampf findet nicht in einem römischen Amphitheater statt, und wir sind keine Zuschauer. In diesem Spiel geht es um nichts weniger als um unser Leben.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz, vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

 

 

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