Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 


 

Schmutzige Socken
Von Uri Avnery

"Ich habe eine gute Nachricht und eine schlechte Nachricht für euch", sagt der Feldwebel im Witz zu seinen Leuten. "Die gute: Heute wechselt ihr eure Socken. Die schlechte: Ihr wechselt untereinander."

Ich bin nicht der einzige, der durch diese Wahlen an den alten Witz aus der britischen Armee erinnert wird.

Wir stehen einer armseligen Gruppe von Politikern gegenüber, die zum Teil verbrieft Mist gebaut haben, zum Teil noch überhaupt nichts erreicht haben. Wenn sie uns vor den Wahlen so gegenüber stehen, gibt es unter ihnen nicht wirklich Meinungsverschiedenheiten über irgendeine Sache von Belang. Keiner von den Haupt-Kandidaten bietet wirklich Lösungen für die grundlegenden Probleme an. Um da Unterschiede zu entdecken, müsste man schon mit einer starken Lupe hinsehen.

Die instinktive Reaktion wäre: "Zum Teufel mit allen. Wir wählen einfach nicht!"

Aber das ist eine kindische Reaktion. Wir können es uns nicht erlauben, nicht zu wählen, oder aus Trotz oder Protest. Wenn die Unterschiede auch winzig sind, so können sie doch wichtig sein.

Also, Nase zu halten und wählen. Wenn’s sein muss, nehmen wir auch etwas gegen die Übelkeit. Wenn alle übel sind, nehmen wir das kleinere Übel.

FÜR MICH ist das größere Übel Binjamin Netanyahu.

Wenn er eine Stimme mehr bekommt als seine Rivalen, wird ihn der Präsident mit der Regierungsbildung beauftragen. Netanyahu hat sich schon zur Koalition mit der Partei von Avigdor Liberman verpflichtet, dem Nachfolger des Faschisten Meir Kahane, und auch mit Schass, die zur rechtsextremen Partei geworden ist. Vielleicht nimmt er auch noch die extreme "Nationale Union", und die Reste der national-religiösen Partei mit den Orthodoxen. Das wäre dann der Kern der Koalition: Eine rassistische rechtsgerichtete Regierung, die von vorne herein jede Möglichkeit eines Endes der Besatzung, die Errichtung eines palästinensischen Staates und den Abbau der Siedlungen ausschließt.

Danach kann Netanyahu auch noch Kadima und die Arbeitspartei einladen, was aber eigentlich nichts mehr ändern wird. Er wird sie spottbillig bekommen, denn er kann ja auch ohne sie eine Regierung bilden. In solch einer Regierung werden sie nur als Feigenblatt fungieren, als Camouflage gegenüber den Amerikanern.

Lasst uns nicht vergessen, wer mit Netanyahu gemeinsam an die Regierung kommt: Typen wie Livnat Limor, Benny Begin, Bogie Yaalon.

Es gibt Leute, die mit einer machiavellischen Idee aufwarten: Lasst ruhig den Likud an die Macht kommen. So wird die Welt Israels wahres Gesicht sehen und es boykottieren. Die Regierung wird stürzen, und wir können von vorne anfangen.

Tut mir leid, diese Wette ist mir zu riskant. Ich bin nicht bereit, um die Zukunft des Staates zu spielen. Um eine abgedroschene Formulierung zu benützen: Ich habe keinen anderen.

Es gibt andere, die versuchen, uns so zu trösten: Netanyahu ist schwach. Wenn die Amerikaner ihn unter Druck setzen, gibt er nach. Letzten Endes wird er tun, was Obama ihm sagt.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Auch darum möchte ich nicht wetten. Seine Koalitionspartner werden nicht nachlassen. Für mich ist die erste Entscheidung: Auf keinen Fall Netanyahu.

ZIPI LIVNI hat einen riesigen Vorteil: Sie ist nicht Bibi Netanyahu. Es scheint, als wäre das ihr einziger Vorteil.

Im Moment ist sie - vielleicht, vielleicht - die einzige, die eine Koalition unter dem Likud verhindern kann. Viele glauben, dass das genügt, um sie zu wählen.

Gibt es noch einen Grund? Schwer zu sagen. Sie hätte sich über all die trüben Gewässer erheben können und eine klare eindeutige Botschaft formulieren können: Friede mit dem palästinensischen Volk und mit der arabischen Welt. Das hätte sie sowohl von Netanyahu als auch von Barak unterschieden und sie zur Staatsfrau gemacht. Es hätte die Wahlen zum Volksentscheid über Krieg oder Frieden gemacht.

Diese Gelegenheit hat sie versäumt. Wie alle anderen Kandidaten fürchtet sie sich vor dem Wort "Frieden". Wahrscheinlich haben ihre Ratgeber sie gewarnt, die Friedens-Aktien in der Börse der öffentlichen Meinung wären unterm Teppich.

Wenn sie eine wirkliche Führungspersönlichkeit wäre, wenn ihr der Friede wirklich wichtig wäre, hätte sie auf solche Ratschläge gepfiffen und sich als Frau mit Prinzipien erhoben.

Stattdessen gab sie sich Mühe, mehr Macho als alle anderen Machos an der Regierung zu sein. "Der einzige Mann in der Regierung". Sie bewegt Himmel und Erde gegen Gespräche mit Hamas. Sie war gegen eine zweiseitige, abgesprochene Feuerpause. Sie versuchte, Netanyahu und Liberman mit zügellosen nationalistischen Aussagen zu übertrumpfen.

Das ist schlecht. Außerdem ist es dumm. Wer einen männlichen Mann haben will, wird keine Frau wählen. Wer einen grausamen Feldherrn möchte, wird keine Zivilistin wählen, die laut Ehud Barak "nie im Leben eine Waffe in er Hand hatte".

Es war ein Führungs-Test, und Zipi ist durchgefallen.

Tatsächlich, hie und da sprach sie auch vage über "zwei National-Staaten", aber in all ihren Jahren in der Regierung hat sie nicht den kleinsten Schritt in diese Richtung gemacht.

Deshalb gibt es keinen Grund, sie zu wählen, außer diesem einen: Wenn sie eine Stimme mehr bekommt als Netanyahu, wird der Präsident sie mit der Bildung der Regierung beauftragen. Diese Regierung wird mit Sicherheit auch Netanyahu dabei haben, und wahrscheinlich auch Liberman. Trotzdem wäre sie verschieden von einer Regierung unter Netanyahu, wenn auch nicht sehr. Unter amerikanischem Druck könnte sie dabei sogar einen Schritt in Richtung Frieden gehen.

ICH KANN NICHT Ehud Barak wählen. Auch wenn ich wollte. Meine Hand würde mir nicht gehorchen.

Der unmenschliche Krieg in Gaza spiegelt Baraks Charakter wider. Er führte diesen Krieg als Teil seines Wahlkampfes. Als die Demonstranten in den Straßen Tel-Avivs riefen: "Mit dem Blut von kleinen Kindern / kauft man keine Wählerstimmen!", haben sie die Sache genau beim Namen genannt.

Wie Netanyahu ist Barak mit Brief und Siegel durchgefallen. Als er 1999 zum Premierminister gewählt worden war, befand auch ich mich unter denen, die ihm auf dem Rabin-Platz zujubelten. Ein Jahr später war ich unter denen, die aufatmeten, als seine Regierung zusammenbrach. In seiner kurzen Zeit an der Macht, gelang es ihm, die Camp-David-Konferenz einzuberufen und zu sabotieren, so wie das giftige Lügen-Mantra zu verbreiten "Wir haben keinen Partner für den Frieden", die zweite Intifada zu verursachen und die Friedensbewegung von innen zu zerstören.

Im Gegensatz zu Livni tut Barak nicht einmal so, als gäbe es für ihn eine Perspektive in Richtung Frieden. Er sieht vor sich eine Landschaft von kriegerischen Gebirgsketten, eine nach der anderen, bis über den Horizont hinaus.

Es stimmt, dass, im Unterschied zu Kadima und Likud, auf der Liste der Arbeitspartei einige gute Leute stehen. Diese werden aber ohne Einfluss auf den Gang der Dinge bleiben. Es ist insgesamt eine Ein-Mann-Liste, und dieser Mann ist von Grund auf verdorben. Er hat es schon bewiesen.

FÜR EINEN MOMENT schien es, als würde sich Merez in etwas Größeres verwandeln. Sie holte auf ihre Liste neue, sympathische Leute. Berühmte Schriftsteller empfahlen sie.

Und dann passierte wieder, was schon in der Vergangenheit passiert war: Ein Krieg brach aus und Merez unterstützte ihn mit Begeisterung. Ihre drei literarischen Musketiere - Amos Oz, A.B. Yehoshua und David Grossman - überschlugen sich fast, um den Krieg gut zu heißen und zu loben, einer nach dem anderen. Genau so hatten sie es beim zweiten Libanon-Krieg getan.

Zwar riefen die drei nach einigen Tagen - gemeinsam mit Merez und "Peace Now" - zum Stop des Angriffs auf. Dieser Aufruf beinhaltete keine Entschuldigung für den vorhergehenden. Ziemliche Chuzpe. Nachdem sie mitgeholfen haben, den Damm zu brechen, dachten sie wohl, sie könnten die Flut mit den Fingern halten. Nachdem sie aber diesen grausamen Krieg gut geheißen haben, hörte ihnen niemand mehr zu. Jede Frau, jedes Kind, die bis zum letzten Moment in diesem Krieg getötet wurden, soll auf ihr Gewissen drücken.

Es wird natürlich solche geben, die sagen: Man wählt doch nicht, um zu strafen und zu rächen. Trotz dieses Verbrechens muss man Merez wählen, denn unter allen "zionistischen" Parteien ist sie das kleinere Übel. Sie spricht von Frieden und gesellschaftlicher Gerechtigkeit, und einige ihrer Vertreter, Shulamit Aloni und Yossi Sarid, waren gute Minister in der Regierung Rabin. Merez hat auch gute parlamentarische Gesetzes-Arbeit geleistet.

EIN GANZ ANDERES Problem gibt es mit den so genannten "arabischen" Parteien. Eine davon ist die kommunistische Partei Hadash, die zu einem kleinen Teil auch jüdisch ist.

Das Programm von Hadash ist dem des konsequenten Friedenslagers am nächsten. Es wird Leute geben, die sagen: Das genügt mir. Ich wähle nach meiner Überzeugung, ohne taktische Erwägungen. Hadash sollte auch für gute parlamentarische Arbeit gewürdigt werden.

Das Problem der "arabischen" Parteien aber ist, dass es ihnen nicht gelungen ist, sich in der politischen Arena einen Platz zu sichern. Die ist in der Hand der "zionistischen" Listen geblieben ("zionistisch" heißt hier einfach "nicht arabisch"). Um bei der jüdischen Bevölkerung anzukommen, hätte Hadash an ihre Spitze, oder zumindest an zweiter Stelle, Dov Khenin setzen müssen, der bei den Stadtratwahlen in Tel Aviv als neuer Stern am Politik-Himmel entdeckt wurde. Sie hat es nicht getan, und so einen guten Teil der Stimmen verloren, die von Merez und Arbeiterpartei zu ihr gewandert wären.

Der Einfluss der "arabischen" Parteien auf die israelische Politik ist nahe Null. Nur an einem Punkt wird er sichtbar: Am Tag nach den Wahlen wird die Frage gestellt: Schaffen es die Zentrum-links Parteien, von Kadima nach links, den Aufstieg der Rechten zu verhindern? In dieser Rechnung, und nur dort, werden die "arabischen" Parteien voll gezählt.

DANN BLEIBT NOCH das Phänomen Avigdor Liberman.

Liberman gründete eine Partei auf nichts als Rassimus. Seine Wahlkampagne dreht sich um die Forderung, "nicht-loyalen" Bürgern die israelische Staatsbürgerschaft zu entziehen. Damit meint er die Araber, also 20 % der Bürger Israels.

An jedem anderen Ort würde solch ein Programm faschistisch genannt, ohne Anführungszeichen. Es gibt in der gesamten westlichen Welt keine größere Partei, die es wagen würde, solch eine Forderung aufzustellen. Die Neo-Faschisten in der Schweiz und in Holland wollen Fremde hinauswerfen, nicht Staatsbürgern die Staatsbürgerschaft nehmen.

Der Kern dieser Partei besteht aus Einwanderern der ehemaligen Sowjetunion. Viele von ihnen brachten eine gehörige Portion Verachtung für die Demokratie mit, die Sehnsucht nach einem starken Führer (von der Sorte Stalin oder Putin), Rassismus gegenüber Dunkelhäutigen und eine Neigung zu grausamen Kriegen, Beispiel Tschetschenien. Jetzt haben sich im Land geborene, junge Leute dazu gesellt, die durch den Krieg radikalisiert wurden.

Als Jörg Haider ins österreichische Kabinett genommen wurde, zog Israel aus Protest seinen Botschafter aus Wien zurück. Im Vergleich zu Liberman war Haider allerdings noch liberal, ebenso Jean-Marie Le Pen. Netanyahu hat nun verkündet, Liberman würde ein "wichtiger Minister" in seiner Regierung, Livni deutete ähnliches an und auch Barak schloss solch eine Möglichkeit nicht aus.

Es gibt optimistische Stimmen, die sagen, Liberman sei nur eine vorübergehende Kuriosität. In jedem israelischem Wahlkampf taucht aus einer momentanen Laune eine Mode-Partei auf, erreicht beachtliche Ergebnisse und verschwindet dann, als wär’ sie nie gewesen. So eine Partei war 1977 Dash, die auf der Welle "Systemänderung" ritt. Sie gewann 12,5 %, fiel auseinander und war bis zur nächsten Wahl verschwunden. Ebenso "Zomet" von Rafael Eitan, die auf einer Welle von Reinheit ohne Korruption ritt. Eine weitere Partei war "Shinui" (Veränderung), die auf der Welle des Hasses gegen Religiöse daherkam, um dann spurlos zu verschwinden. Bei den letzten Wahlen war es die Rentner-Liste, für die zigtausende von jungen Leuten spaßeshalber stimmten. Diesmal ist Liberman die Mode-Partei, die auf der Welle der primitiven Instinkte der Massen schwimmt, die im Gaza-Krieg hervorbrachen.

Es gibt auch pessimistischere Stimmen, die sagen, der Faschismus sei in Israel zur Dauer-Erscheinung geworden. Die drei großen Parteien legitimieren ihn. Dieser Erscheinung muss Einhalt geboten werden, bevor es zu spät ist.

ALSO, WIE soll ich kommenden Dienstag wählen?

Ich werde mir eine Liste schreiben, die mit den Schlimmsten anfängt und beim geringsten Übel aufhört, und die wähle ich dann.

Aus dem Englischen: Gudrun Weichenhan-Mer, vom Verfasser autorisiert

 

 

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