Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

Der israelische Friedensaktivist, der die feindlichen Linien überschritt und Generationen prägte

 Adam Keller - 22. August 2018

Adam Keller arbeitete 50 Jahre lang Seite an Seite mit Uri Avnery. Er erinnert sich daran, dass Avnery gehofft hat, ein israelischer und ein palästinensischer Präsident werden sich einmal herzlich umarmen.
 

Uri Avnery (Yossi Gurvitz)

Uri Avnery (Yossi Gurvitz)
 

Wie soll ich in wenigen Worten 50 Jahre politischer Partnerschaft zusammenfassen, die zugleich eine innige Freundschaft mit dem Menschen war, der den stärksten Einfluss auf mich ausübte?

Alles begann im Sommer 1969. Als Vierzehnjähriger aus Tel Aviv sah ich in dem Sommer, der zwischen meiner Grundschulzeit und meiner Zeit in der weiterführenden Schule lag, eine Anzeige in der Zeitung HaOlam HaZeh („diese Zeit“): Für das Wahlbüro der Partei HaOlam HaZeh – Koah Chadasch („Neue Kraft“) wurden ehrenamtliche Helfer gesucht. Ich ging hin. In einem kleinen Büro im Untergeschoss in der Glickson-Straße traf ich drei Jugendliche an, die Werbebroschüren in Umschläge steckten. Bis heute trägt mich der Geruch von frisch Gedrucktem in diese Zeit zurück. Zwei Stunden später hörten wir draußen ein Geräusch. Der Knesset-Abgeordnete Uri Avnery, der Mann, dessen Artikel uns ursprünglich in dieses Büro gelockt hatten, kam herein. Er kam von einer Wahlveranstaltung in Rischon LeZion zurück. Er wechselte ein paar Worte mit uns Ehrenamtlichen, dankte uns für unsere Hilfe und ging mit seinen Helfern in einen Versammlungsraum.

Damals bewog mich nicht Uri Avnerys Meinung über das Thema Palästina dazu, für den Wahlkampf zu arbeiten. Meine eigne Meinung über das Thema war noch nicht vollkommen ausgereift. Erst zwei Jahre zuvor, im Juni 1967, hatte ich mit vielen anderen daran teilgenommen, die Tatsache zu feiern, dass Israel sich in „neue Gebiete“ ausgedehnt hatte. Damals dachte ich nicht im Traum daran, dass ich schließlich den größten Teil meines Lebens damit verbringen würde, dafür einzutreten, dass sich Israel aus diesen Gebieten zurückziehen solle. Uri Avnerys Partei zog mich hauptsächlich deshalb an, weil sie eine junge, frische politische Partei war, die die alten, verfaulten Establishment-Parteien infrage stellte, und weil sie sich gegen religiösen Zwang wandte und sich für die Trennung von Religion und Staat einsetzte, öffentlichen Verkehr am Schabbat und die Zivilehe.   

Ein paar Wochen, nachdem ich mit der Arbeit begonnen hatte, legte ich einen Zettel mit ein paar Fragen auf Uris Schreibtisch: Können wir wirklich mit den Arabern Frieden schließen? Sollten wir alle Gebiete, die Israel besetzt hatte, zurückgeben oder nur einige? Und was wird mit den Siedlern? (Die Anzahl der Siedler war damals nur ein Bruchteil von der heutigen.) Eine Woche danach hatte ich einen Brief in der Post: drei Seiten detaillierte Antworten auf meine zehn Fragen. Den Brief habe ich noch. Ich zweifele nicht daran, dass Uri ihn selbst geschrieben hat. Sein Schreibstil ist unverkennbar. Mitten in der laufenden politischen Kampagne hatte er sich Zeit und Kraft genommen, eingehend auf die Fragen eines Vierzehnjährigen zu antworten!

Das Ende: Freitag, der 3. August 2018. Ich bin jetzt 63 Jahre alt. Als jahrelanger politischer Partner bekomme ich Uri Avnerys wöchentlichen Artikel jeden Freitag. Im Artikel dieser Woche schreibt er über das jüdische Nationalitätsgesetz und Israels nationale Identität: ist sie jüdisch oder israelisch? Er tritt entschieden dafür ein, sie sei israelisch. Wie schon oft zuvor schrieb ich ihm eine eMail, in der ich den Inhalt des Artikels kommentierte und einige grundsätzliche Einwände erhob. Er schlug mir vor, dass wir das nächste Mal, wenn wir uns träfen, darüber diskutieren sollten. Ich fragte nach seiner Meinung über den Protest gegen das Nationalitätsgesetz, das die Drusen-Gemeinschaft für den folgenden Tag organisiert hatte. Er sagte, er sei überzeugt, die Demonstration werde sich nicht auf die Ausnahmestellung der Drusen in der israelischen Gesellschaft oder auf die einzigartigen Rechte konzentrieren, die ihnen zugestanden werden, weil sie Militärdienst leisten, sondern bei der Demonstration werde es um das Grundprinzip der Gleichstellung aller Bürger gehen.    
 

Tens of thousands of protesters joined the Druze community in rejecting the Jewish Nation-State Law at Rabin Square in Tel Aviv on August 5, 2018. (Oren Ziv/Activestills.org)
 

Zehntausende Demonstranten schlossen sich der Gemeinschaft der Drusen an und wiesen am
5. August 2018 mit ihrer Demonstration auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv das jüdische Nationalitätsgesetz zurück. (Oren Ziv/Activestills.org)

Der letzte Satz, den er zu mir sagte, war: „Ich gehe morgen zu dem Protest der Drusen.“ Ich dachte, dass er noch keine Gelegenheit gefunden hätte, das, was ich ihm geschrieben hatte, zu lesen, und dass er am Morgen mit der Absicht aufgewacht sei, an dem Protest teilzunehmen. Am Abend dachte ich, er würde irgendwo in der großen Menschenmenge stehen, die sich auf dem Rabin-Platz versammelt hatte. Ich versuchte zweimal, ihn anzurufen, aber niemand nahm ab. Ich schob es auf eine schlechte Telefonverbindung. Inzwischen weiß ich, dass er schon in die Notaufnahme im Ichilow-Krankenhaus gebracht worden war. Er erlangte das Bewusstsein nicht wieder. Die Aktivisten, die ihn im Auto mit zur Demonstration hatten nehmen wollen, fanden ihn in seiner Wohnung auf dem Fußboden liegen.

Was geschah in den 50 Jahren zwischen dem Anfang und dem Ende? Die Partei HaOlam Hazeh – Koah Chadasch ging im Linken Lager Israels auf, der politischen Partei, die hebräisch Scheli hieß. Der Rat für israelisch-palästinensischen Frieden, der Treffen mit der Palästinensischen Befreiungsorganisation arrangierte, wurde zu einer Fraktion von Scheli. Nachdem sich Scheli aufgelöst hatte, traten wir der Progressiven Liste für Frieden bei, und dann gründeten wir Gusch Schalom. So viele Treffen, Märsche, Proteste und Gespräche, so viele Erinnerungen! 

Bei einer Demonstration, mit der wir die Schließung der Raymonda-Tawil-Nachrichtenagentur in Ostjerusalem verhindern wollen, stehen wir nebeneinander und halten Plakate hoch. Das Foto von dieser Demonstration hat Avnerys Frau Rachel aufgenommen. Noch heute hängt es an einer der Wände des Zimmers, in dem ich diese Worte schreibe. Avnery hatte die Zeitung HaOlam Hazeh 40 Jahre lang herausgegeben. Am Tag, als sie offiziell eingestellt wurde, sagte er zu mir: „Ich weiß, das ist ein schwerer Tag für dich, aber die Zeitung war nur ein Werkzeug, das einem Zweck diente. Wir werden andere Werkzeuge finden.“
 

PLO Chairman Yasser Arafat being interviewed by Uri Avnery in west Beirut. (Photo by Anat Saragusti, courtesy of Uri Avnery)
 

Uri Avnery interviewt den PLO-Vorsitzender Jasser Arafat in Westbeirut. (Foto: Anat Saragusti, mit freundlicher Genehmigung von Uri Avnery)

Anfang 1983. Uri Avnery, Matti Peled und Jaakow Arnon, die die „drei Musketiere“ genannt wurden, kommen von einem Besuch bei Jasser Arafat aus Tunesien zurück. Gleich als Uri Avnery auf dem Flughafen gelandet ist, gibt er mir Fotos von dem Treffen und ich eile in Tel Aviv von einer Nachrichtenabteilung zur anderen, um sie dort persönlich abzugeben. Dann nehme ich ein Scherut (Sammeltaxi) nach Jerusalem, wo mich der Herausgeber der palästinensischen Al-Fjr-Zeitung („Morgendämmerung“) Ziad Abuzayyad erwartet.

Im Radio wird die Ermordung von Issam Sartawi gemeldet. Er war ein PLO-Mann, hatte sich oft mit Avnery getroffen hatte und war ein Freund gewesen. Ich rief Uri an, um ihm die traurige Nachricht mitzuteilen. In den frustrierenden nächsten Tagen, in denen wir ohne Ende Telefongespräche führten, erwies es sich als unmöglich, in Tel Aviv einen Saal zu mieten, in dem wir eine Gedenkfeier für einen PLO-Mann hätten abhalten können; nicht einmal für einen, der Frieden mit Israel befürwortet hatte und der deswegen [von der eigenen Seite] getötet worden war.

Dezember 1992. Bevor Ministerpräsident Rabin die Oslo-Vereinbarung unterschrieben hat und zum Friedenshelden geworden ist, vertreibt er mehr als vierhundert palästinensische Aktivisten in den Libanon. Wir protestieren dagegen, indem wir Zelte vor dem Büro des Ministerpräsidenten aufbauen. Es ist ein kalter Jerusalemer Winter und es schneit, aber in den Zelten, die uns Beduinen aus dem Negev ausgeliehen haben, ist es warm und gemütlich. Uri, Rachel und meine Frau Beate nehmen gemeinsam mit anderen Aktivisten an einem langen Gespräch mit Sheikh Raed Salah teil. Sie sprechen über Judentum und Islam und darüber, wie Religion und Politik sich einerseits berühren und und wie sie andererseits zusammenstoßen.

1997, mitten im Protest vor Netanjahus Vorzeige-Siedlung Har Choma, bricht die Narbe von Uris Kriegs-Verletzung am Bauch auf, die er seit dem Krieg von 1948 am Körper trägt. Ein palästinensischer Rettungswagen bringt ihn ins Al-Makassed-Krankenhaus in Ostjerusalem. Wir fürchten das Schlimmste. Rachel sagt: „Obwohl ich nicht an Gott glaube, bete ich.“ Aber Uri erholt sich und lebt weitere 21 Jahre voller intensiver politischer Aktivität.

Mai 2003 in der Muqata’a, dem Gebiet des Präsidenten in Ramallah. An diesem Nachmittag gab es einen Terroranschlag in Rischon LeZion und Ministerpräsident Ariel Scharon deutet an, er könnte eine Eliteeinheit des Militärs schicken, um an diesem Abend mit Jasser Arafat „fertigzuwerden“. Wir gehören zu den 15 israelischen Aktivisten, die nach Ramallah fahren, um als menschliche Schutzschilde zu dienen. Wir rufen die Medien an und sagen: „Zur Information des Ministerpräsidenten: Vor Arafats Tür sitzen israelische Staatsbürger!“
 

Israeli Prime Minister Yitzhak Rabin, U.S. president Bill Clinton, and PLO chairman Yasser Arafat at the signing of the Oslo Accord (photo: Vince Musi / The White House)

 

Der israelische Ministerpräsident Jitzchak Rabin, U.S.-Präsident Bill Clinton und PLO-Vorsitzender Jasser Arafat bei der Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarung (Foto: Vince Musi / The White House)

Arafat zeigt Uri seine Waffe und sagt: „Wenn sie kommen, habe ich eine Kugel für mich bereit.“ Wir verbringen die ganze Nacht vor Arafats Tür und sprechen eine Mischung aus Arabisch, Hebräisch und Englisch mit den jungen palästinensischen Wachleuten. Wir achten auf jedes Geräusch. Der Morgen dämmert und wir wissen, dass wir die Nacht sicher überstanden haben und dass die Soldaten nicht mehr kommen werden.

Wir führen ein langes entspanntes Gespräch auf unserem Rückweg von der Versammlung der Progressiven Liste in Nazareth: „Vor uns waren die Kreuzritter hier. Sie kamen aus Europa und errichteten hier ein Land, das 200 Jahre Bestand hatte. Nicht alle waren religiöse Fanatiker. Unter ihnen waren Menschen, die arabisch sprachen und muslimische Freunde hatten. Aber es gelang ihnen nicht, jemals mit ihren Nachbarn Frieden zu schließen oder sich an diese Umgebung anzupassen. Es gab befristete Vereinbarungen und Waffenstillstände, aber Frieden konnten die Kreuzfahrer nicht schließen. Akko war ihr Tel Aviv, und als es fiel, wurden die letzten überlebenden Kreuzfahrer buchstäblich ins Meer geworfen. Diejenigen, die nicht aus der Geschichte lernen, werden sie wiederholen müssen.“  

Uri sagte: „Wenn ich jemals einen Ministerposten bekäme, wäre ich gerne Bildungsminister. Das ist eine der wichtigsten Rollen in der Regierung. Der Verteidigungsminister kann Soldaten zum Sterben in den Krieg schicken, aber der Bildungsminister kann das Bewusstsein der Kinder formen. Die Ergebnisse eines heutigen Bildungsministers werden sich in 50 Jahren zeigen, wenn die Kinder von heute Großeltern werden. Wenn ich der Minister wäre, dann würde ich zuerst einmal das Buch Josua aus dem Lehrplan streichen. Dieses Buch lehrt schlicht und einfach Völkermord. Historisch ist es eine Fiktion – die beschriebenen Ereignisse haben niemals stattgefunden. Rachel war 40 Jahre lang Lehrerin und es gelang ihr jedes Jahr, diesen Schund zu vermeiden.“

Rachel begleitete ihn überallhin. Sie nahm an allem, was er tat, aktiv teil. Sie sah seine Artikel durch und beschäftigte sich mit der Logistik der organisierten Proteste. Wir wussten alle, dass sie Hepatitis B in sich trug; das war eine Zeitbombe, die jeden Augenblick hätte platzen können. Als es schließlich so weit war, verbrachte Uri sechs Monate Tag und Nacht bei ihr im Krankenhaus. Er war aus dem politischen Leben so gut wie verschwunden. Eines Tages begegnete ich ihm zufällig im Flur des Ichilow-Krankenhauses. Er schob Rachels Rollstuhl von einer Untersuchung zur nächsten.

In ihren letzten Wochen erzählte jemand Uri von einer experimentellen Behandlung, die Rachels Leben retten könnte. Obwohl Uri wusste, dass die Heilungschancen gering waren, gab er große Summen aus, um das Heilmittel zu kaufen und zum Flughafen Ben Gurion und von dort direkt zum Krankenhaus bringen zu lassen. Als sie gestorben war, wollte Uri drei Tage lang  niemanden sehen. Er zog sich vollkommen aus der Welt zurück. Als diese drei Tage vorüber waren, setzte er seine üblichen Proteste und politischen Kommentare einfach fort – jedenfalls schien es so.

Womit kann ich diesen Nachruf schließen? Ich gehe ins Jahr 1969 zurück, zu einem Artikel von Uri, den ich während einer langweiligen Schulstunde in der achten Klasse unterm Tisch las. Ich erinnere mich noch fast Wort für Wort daran. Es war ein Artikel über die Zukunft. Er enthielt Uris Vorstellungen davon, wie das Land am Unabhängigkeitstag Israels 1990 aussehen könnte. Die Seite war in zwei Spalten geteilt und in jeder der beiden Spalten wurde eine Zukunft ausgemalt. In der einen Zukunft findet am Unabhängigkeitstag eine enorme Machtdemonstration statt: In Jerusalem werden neue Panzer zur Schau gestellt. Ministerpräsident Mosche Dajan gratuliert Soldaten der Truppe, die im Libanontal und im Land Goschen nahe dem Nil in Bereitschaft stehen, und er sagt: „Wir werden niemals die Stadt Be’erot (früher Beirut) aufgeben, dies ist die Heimat unserer Vorfahren!“

In der zweiten Zukunft werden am Unabhängigkeitstag 1990 überall in den Botschaften der arabischen Welt feierliche Empfänge abgehalten. Das Foto, das alle am meisten bewegt, ist in Jerusalem aufgenommen worden: Es zeigt, wie sich der israelische Präsident Mosche Dajan und der palästinensische Präsident Jasser Arafat herzlich umarmen.  

Adam Keller ist israelischer Friedensaktivist und gehört zu den Gründern von Gusch Schalom. Dieser Artikel wurde zuerst in Hebräisch auf +972  Local Call veröffentlicht: https://972mag.com/israeli-peace-activist-uri-avnery-enemy-generations/137438/

Aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler

Adam Keller, Tel Aviv im November 2016. Foto: Ingrid von Heiseler

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