Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 


 

Ja, du kannst!

 Uri Avnery, 25.7. 2009

 

ZUNÄCHST ein ehrliches Geständnis: Ich liebte das Shepherd Hotel sehr.

 

In den ersten Jahren nach dem Sechstage-Krieg war ich dort häufig zu Gast. Meine Arbeit in der Knesset verlangte, dass ich wenigstens zwei Nächte pro Woche in Jerusalem blieb, und nach dem Krieg wechselte ich von Hotels in West-Jerusalem zu solchen im östlichen Teil. Mein Lieblingshotel war das Shepherd. Dort fühlte ich mich wie zu Hause.

 

Der Charme der Örtlichkeit lag in seiner besonderen Atmosphäre. Es lag mitten in der alten arabischen Stadt, die schon selbst meine Neugierde weckte: seine Räume hatten hohe Decken und  alte Möbel und  es wurde von  bemerkenswerten Leuten geleitet, zwei älteren arabischen Damen, die ihre Ausbildung in Beirut erhalten hatten und tief in der palästinensisch-libanesischen Kultur beheimatet waren.

 

Das Hotel liegt im Herzen des Stadtteils des Al-Husseini-Familienclans. Der Besitz dieser ausgedehnten Familie mit mehr als 5000 Mitgliedern, erstreckt sich über den größeren Teil des Sheikh-Jarrah-Viertels, das auch das legendäre Orienthaus mit einschließt.

 

Die Al-Husseini-Familie ist eine der handvoll aristokratischen Jerusalemer Familien und vielleicht die geachtetste (so denken mindestens ihre Mitglieder). Jahrhunderte lang hatten Familienmitglieder wenigstens eine der  drei bedeutendsten Positionen der Stadt inne: die des Großmufti, des Bürgermeisters und die Verantwortung für die islamischen heiligen Stätten.

Das Shepherd-Hotel wurde von Haj Amin al-Husseini, dem Mufti, gebaut, der in den 30er Jahren die arabische Rebellion leitete, und der Araber war, den die hebräische Gemeinde am meisten hasste .

 

Ich verbrachte Stunden im Gespräch mit den beiden Damen, lernte eine Menge von ihnen und war dem Haus sehr verbunden. Es war  für mich ein trauriger Tag, als es geschlossen wurde.

 

Ich weiß nicht, wie dieser Besitz in die Hände des amerikanischen Millionärs, des Bingo-Königs, gefallen ist, dessen erklärte Absicht es ist, jüdische Siedlungen in der ganzen arabischen Stadt anzusiedeln. Nun will er ein Häuserprojekt auf dem Grund und Boden des Shepherd-Hotels bauen. Das ist genug über ihn. Mein Geschäft ist mit Netanyahu.

 

 

NETANYAHUS Ziel ist es, Jerusalem zu judaisieren. In dieser Woche rühmte er sich, dass er  während seiner letzten Amtszeit vor zehn Jahren den wie eine Festung aussehenden jüdischen Vorort Har Homa gebaut hat.

 

Zu Har Homa – dessen wirklicher Name „Jebel Abu Ghneim“, „Berg des Vaters der Schafe“ ist –  habe ich auch eine besondere persönliche Beziehung. Ich hatte viele Tage und Nächte im Zelt dort verbracht, um den Bau dieses monströsen Wohnungsbauprojektes zu verhindern, das nun dort so drohend aufragt.

 

Der Führer dieses Kampfes war ein anderer Husseini – der unvergessliche Feisal. Ich habe ihn sehr verehrt. Ich zögere nicht zu sagen, dass ich ihn liebte. Er war ein Edelmann im wahrsten Sinn des Wortes: ein Nachkomme des Adels, aber bescheiden in seinem Verhalten, großzügig und zugänglich, ein Mann des Friedens, aber furchtlos bei seinen Konfrontationen mit den Besatzungstruppen, ein wirklicher palästinensischer Patriot, moderat in seinen Ansichten, weise und mutig. Er war der Sohn von Abd-al-Kader al-Husseini, dem Anführer der arabischen Kämpfer im 1948er-Krieg im Raum Jerusalem. Er wurde in der Schlacht um  das „Castel“ nahe der Stadt getötet. Ich war an dieser Schlacht nicht beteiligt, fuhr aber wenige Stunden danach mit einem Hilfskonvoi für den belagerten jüdischen Teil Jerusalems dort vorbei. Wie die meisten meiner Kameraden achtete ich ihn als einen ehrenhaften Feind.

 

Har Homa war – für jene, die es vergessen haben sollten – ein Ort zwischen Jerusalem und Bethlehem von einmaliger Schönheit, ein lang gesteckter Hügel mit dichten Wald. Die Zerstörer Jerusalems und Bethlehems – jene brutale Koalition von Immobilien-Haien, fanatischen Zionisten, amerikanischen Millionären und religiösen Mystikern – haben entschieden, den letzten Fleck Schönheit zu vernichten, um  eine dichte, befestigte und besonders hässliche jüdische Siedlung zu bauen. Unter der Leitung von Faisal und Ta’amri, dem früheren Mann einer jordanischen Prinzessin, wurde ein Zeltlager aufgestellt. Als die Bulldozer anfingen, die Bäume zu entwurzeln und die Hügelkuppe zu roden, hielten wir Dutzende von Demonstrationen und Nachwachen ab. Bei einer von ihnen erlitt ich eine innere Blutung und würde dort mein Leben beendet haben, wenn es nicht einem palästinensischen Ambulanzwagen gelungen wäre, mich auf dieser weglosen Steinwüste zu erreichen und noch rechtzeitig in ein Krankenhaus zu bringen. Deshalb habe ich auch zu diesem Ort ein besonderes Verhältnis.

 

 

DIE SHEPHERD-Provokation ist Teil unermüdlicher Bemühungen, Jerusalem zu „judaisieren“.  Einfacher gesagt: eine ethnische Säuberung auszuführen. Die Kampagne geht nun schon seit 42 Jahren, vom ersten Tag der Besatzung Ost-Jerusalems, vonstatten. Aber der Zeitpunkt dieser besonderen Operation hängt mit taktischen Erwägungen zusammen.

 

Netanyahu sieht sich schwerem amerikanischem Druck gegenüber, um den Siedlungsbau in der Westbank einzufrieren. Er ist nicht in der Lage, dies zu tun, solange er der augenblicklichen Koalition vorsteht, die er selbst so wollte, die aus Rechten, religiösen Zeloten, Siedlern und ausgemachten Faschisten besteht. Er hat mehrere „Kompromisse“ angeboten, die alle auf verschiedenen betrügerischen Tricks beruhen. Aber die Amerikaner haben die Lektionen aus der Vergangenheit gelernt und gingen nicht in seine Fallen.

 

Sein siamesischer Zwilling Ehud Barak ist eifrig dabei, in die Medien „Nachrichten“ über eine grandiose Operation zu schleusen: jeden Augenblick sollen mit einem Streich – wie Alexander der Große mit dem Gordischen Knoten – Dutzende von Siedlungs-“Außenposten“, die seit 2001 mit geheimer Regierungsunterstützung errichtet wurden, vernichtet werden. Aber außer den Medienleuten selbst glaubt keiner so recht daran, dass dies geschehen wird. Ganz gewiss nicht die Siedler, nach ihrem wissenden Lächeln zu beurteilen.

 

Was also tun, um die Auflösung der Außenposten zu verhindern? Netanyahu, der König von PR, hat eine Lösung: eine neue Provokation, um die Aufmerksamkeit von der letzten abzuziehen. Das Shepherd-Hotel zieht jetzt die Aufmerksamkeit der Welt von den Hügeln in ‚Judäa und Samaria’ weg. Wenn man Zahnschmerzen hat, vergisst man die Bauchschmerzen.

 

Was, sagt er, die Goyim wollen uns verbieten, in Jerusalem zu bauen, in unserer heiligen Stadt? Unsere ewige Hauptstadt, die für alle Ewigkeit vereinigt worden ist?! Was für eine Chutzpe! Wollen sie Juden verbieten, in New York zu bauen? Wollen sie Engländern verbieten, in London zu bauen?!

 

Netanyahu übertraf sich selbst, als er erklärte, dass jeder Araber in West-Jerusalem leben könne, warum könne dann ein Jude nicht ein Haus in Ost-Jerusalem bauen?

 

Das ist deutlich und auf den Punkt gebracht -- und absolut falsch. Wenn Netanyahu solche Dinge sagt, weiß man nicht genau, ob er bewusst Lügen verbreitet (obwohl sie leicht widerlegt werden können) oder ob er selbst seinen Unwahrheiten glaubt. So sagte er z.B., dass er sich noch an die britischen Soldaten vor seinem Haus erinnere, als er noch ein Kind war – doch der letzte britische Soldat hatte schon ein Jahr bevor er geboren wurde, das Land verlassen

 

Die Wahrheit ist, dass abgesehen von äußert seltenen Ausnahmen, kein Araber eine Wohnung in West-Jerusalem erwerben, geschweige denn ein Haus dort bauen kann – obwohl große Teile der westlichen Stadt aus früheren arabischen Stadtteilen bestehen, deren Bewohner während des 1948er Krieges flohen oder vertrieben wurden. Den früheren Besitzern der Häuser in diesen Vierteln (Talbiya, Katamon, Baka’a, Dir Yassin), die in Ost-Jerusalem Zuflucht fanden, wurde es nicht erlaubt, zu ihren Häusern zurückzukehren, als Jerusalem 1967 „vereinigt“ wurde. Es wurde ihnen auch keine Kompensation gezahlt (wie ich es in der Knesset vorgeschlagen hatte).

 

Aber Netanyahu ist es gleichgültig, ob ihm die Leute glauben oder nicht. In dieser Woche war  er, wie in den anderen Wochen seit seiner Rückkehr zur Macht, voll mit seinem Überleben als Ministerpräsident beschäftigt. Um zu überleben, muss die Koalition intakt bleiben. Um dies zu erreichen, muss er zeigen, dass er unter amerikanischem Druck nicht zusammenknickt. Es gibt keinen besseren Platz als Jerusalem, um dies zu beweisen.

 

Über Jerusalem, wie offizielle Sprecher nie müde werden zu sagen – über Jerusalem gibt es einen nationalen Konsens: von Wand zu Wand: von der Linken bis zur extremen Rechten.

 

Doch dieser Mythos ist längst gestorben. Solch ein Konsens besteht nicht mehr. Gerade jetzt sind die meisten Israelis bereit, die arabischen Viertel Ost-Jerusalems der palästinensischen Regierung für wirklichen Frieden zurückzugeben. Ich kenne keine jüdische Mutter, die bereit wäre, ihren Sohn in einem Krieg für das Shepherd Hotel zu opfern.

 

 

ICH MÖCHTE noch einen anderen Mythos widerlegen, der unnachgiebig von unsern Medien propagiert wird: dass sich  gerade ein nationaler Konsens gegen Präsident Obama bildet.

 

Im klassischen Hebräisch sagen wir: Keine Bären, kein Wald. Oder im Umgangssprachlichen: Keine Vögel, keine Schuhe.

 

Viele Israelis, ja, sehr viele hoffen, dass Barack Obama  für sie tun wird, was ohne ihn unmöglich ist: den Frieden bringen.  Sie sind über unser politisches System verzweifelt, über beides, die Koalition und die Opposition, von der Rechten und der Linken, sie sind davon überzeugt, dass nur eine Macht von außen diese Hoffnung realisieren kann.

 

Falls Obama tatsächlich mit Netanyahu wegen der hartnäckigen Weigerung, den Siedlungsbau in der Westbank einzufrieren und wegen des Weiterbaus in Ost-Jerusalem zusammenstoßen solle, dann werden viele Israelis um einen Sieg Obamas beten. Sie wissen, dass in dieser Schlacht nicht Netanyahu, sondern Obama die wahren Interessen Israels vertritt.

 

Die Frage ist nur, ob Obama – wie seit Dwight Eisenhower kein vorausgegangener Präsident - die Macht hat, die Sache durchzuziehen.

 

Netanyahu glaubt es nicht. Seine amerikanischen Partner – die geschlagenen Republikaner, die Neo-Cons, die sich jetzt zurückhalten, die fast schweigenden evangelikalen Prediger – das ganze besiegte Lager hofft, sein Glück wieder zu gewinnen, indem es die jüdische Lobby und die israelische Regierung ermutigt, Obama zu provozieren. Netanyahu, der in der Vergangenheit den Kongress gegen das Weiße Haus mobilisierte, glaubt, er könne das noch einmal tun.

 

Unsere Zeitungen berichten mit Häme durch Tabellen und Schaubildern, dass Obamas Ansehen in Amerika im Sinken begriffen sei. Es ist nicht schwer zu erraten, dass diese Information aus Avigdor Liebermans Außenministerium stammt, aus derselben Quelle, die die amerikanischen Medien mit Berichten über die wachsende Opposition gegen Obama in der israelischen Öffentlichkeit versorgt. Bald werden die amerikanischen Medien zeigen, wie israelische Demonstranten Poster schwenken, auf denen Obama in SS-Uniform zu sehen ist, so wie es Yassir Arafat bzw. Yitzhak Rabin vor ihm geschehen ist.

 

In der Schlacht geht es nicht um 20 Außenposten und auch nicht um 20 Apartments auf Grund und Boden des Shepherd-Hotels. Jedes Haus in jeder Westbanksiedlung dient einem höheren Zweck: der Möglichkeit den Frieden zu zerstören. Jedes israelische Haus in Ost-Jerusalem dient demselben erhabenen Ziel. Die Gegner des Friedens wissen, dass kein arabischer Führer je ein Friedensabkommen unterzeichnen wird, das Ost-Jerusalem nicht als palästinensische Hauptstadt bestimmt, und kein arabischer Führer wird jemals ein Friedensabkommen unterzeichnen, das nicht die ganze Westbank dem neuen Staat Palästina vermacht.

 

Auf den Schultern Barak Obamas ruht eine schwere historische Verantwortung: nicht einzuknicken, nicht nachzugeben und keine „Kompromisse“ zu schließen. Auf dem totalen Einfrieren der Siedlungsaktivitäten zu bestehen – als erster und notwendiger Schritt in Richtung Frieden – um seinet- und auch um unsretwillen.

 

Als Israeli habe ich das Gefühl, ihm zurufen zu müssen: Ja, du kannst!

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser  autorisiert)

 

 

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