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Getragen, gezeigt werden sie mittlerweile in vielen europäischen Staaten, auch in Kanada und Palästina.


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Kenneth M. Lewan
Ist Israel Südafrika?

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Begleitkatalog zur Wanderausstellung
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Die Nakba
 Flucht + Vertreibung der Palästinenser 1948


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Ausstellungsseite, wo alle zusätzlichen  Infos sind 
 

ISRAEL
Politische Raumplanung Ethnozentrismus Rassismus

MONOPOLY OHNE GRENZEN

Viktoria Waltz

online zu lesen >>>


Zu beiden Seiten der Mauer - Laika Verlag

Zu beiden Seiten der Mauer - Rezension von Dr. Ludwig Watzal
 


Wer rettet Israel?
Ein Staat am Scheideweg
Arn Strohmeyer

275 Seiten - 16 Euro plus Versandkosten und kann - Selbstverlag -  über die Webseite www.arnstrohmeyer.de  bestellt werden.

Rezension von Dr. Ludwig Watzal 
Rezension von Rudolph Bauer
 




FELICIA LANGER
MIT LEIB UND SEELE
Autobiographische Notizen

ISBN: 978 3 88975 201 7 - 10,00 €  -
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 Rezension von Dr. Ludwig Watzal 
Rezension von Prof. Dr. Werner Ruf
 


Abdallah Frangi:
Der Gesandte.
Mein Leben für Palästina.

Hinter den Kulissen der Nahost-Politik,

Heyne-Verlag München 2011, 19,80 Euro, ISBN 978-3-453-19354-3

Rezension von Dr. Ludwig Watzal 
Rezension von Wolfgang Günter Lerch 
Rezension - Hakam Abdel-Hadi 
 Rezension von Arn Strohmeyer
 


NEU - Heft Nr. 73

Ägypten: Regimetausch

Jahrgang 19, Frühjahr 2013 - 64 Seiten - 20. April 2013

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Inhalt
 


Die Erfindung des Landes Israel

Rezension von Dr. Ludwig Watzal
 Rezension von Arn Strohmeyer
Rezensiert von Doris Anselm -
 

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 Mittwoch, 19. Juni 2013 - 13:43

Ein Tagwerk einer EA, einer ökumenische Begleiterin in Azzun  - Helga Merkelbach - pdf - (...) Ich stehe völlig benommen an dem gelben Gitter und starre auf den Bulldozer, der einen Würfel nach dem anderen hin und her ruckelt. Menschen steigen aus Taxis aus, pausieren kurz, gehen an den Betonwürfeln vorbei in die eine wie in die andere Richtung. Zu Fuß darf jeder weiter. Als nur noch eine Lücke von zwei Blöcken frei ist, frage ich mich schon wie am Ende der Bulldozer selbst und das verbliebene Militärjeep durch kommen.

In dem Moment taucht neben uns ein Auto auf. Der Fahrer steigt aus, eine Frau mit einem Kind steigt aus. Es ist deutlich am Gesicht zu erkennen, dass die Frau entweder selbst krank ist oder ihr Kind so krank, dass es sie gezeichnet hat. Wieder gehen wir in direkte Nähe von ihnen. Der Mann geht zu den Soldaten, erklärt dass sie dringend zum Krankenhaus müssen. Tatsächlich wird das gelbe Tor nochmals geöffnet, der Bulldozer pausiert und sie dürfen durch.

Der Bulldozer schiebt nun Erde an die Seite der Blöcke, so dass auch am Rand niemand über den entstehenden Wall fahren kann. Ich gehe vom nun geöffneten gelben Tor Richtung Blöcke, komme neben drei Soldaten zum Stehen, die mich ab und an kontrollierend ansehen. Mir treten Tränen in die Augen, dann laufen die ersten Tränen über meine Wangen und dann heule ich schluchzend, lasse laufen, was da an Gefühlen raus muss aus mir. Immer wieder läuft der Film vor meinen Augen ab, wie 1961 am 13. August die Menschen in Berlin fassungslos zusahen, wie Stein auf Stein die Berliner Mauer geschaffen wurde. Die Soldaten gucken auf mich, trauen ihren Augen nicht, tuscheln miteinander, gucken erneut, dann drehen sie sich weg und gehen zu ihrem Jeep.

Die letzten Betonblöcke verschließen den Hauptzugang der Stadt für Fahrzeuge aller Art auf ungewisse Zeit. Ausgeschlossen. Eingemauert. Kollektiv bestraft. >>>

Leben und Leiden unter israelischer Unrechtbesatzung -  Helga Merkelbach
Jinsafut – Ein Dorf im Wege - 4. Bericht, EAPPI Helga Merkelbach
Schulausflug in Palästina - Helga Merkelbauch
„Die Wahrheit hinter den Übergängen...“ (*) - Helga Merkelbach
Ich bin jetzt als EA in Palästina - Helga Merkelbach

kataloartCulture, Palestinian identity and resistance  - Emma Mancini - It’s not easy to define the identity of a people, the characteristics that transform a community into a recognisable nation. Often, identity passes for culture and the memory of tradition and history. The past that is still present. A tour in Dura, a Palestinian village located near Hebron in the southern West Bank, clarifies the meaning of grassroots culture and what kind of results are possible in the difficult process of identity-building. Our trip starts in the city of Hebron, in the art gallery of one of Palestine's most renowned artists, Yousef Katalo. The gallery is full of paintings, covering the walls, on the ground. Bright colors, smooth curves and strong images accompany our chat. “My art is on the side of the weak, the poor, the oppressed," Katalo says to the Alternative Information Center (AIC). >>>

Die Macht und das Recht der Palästinenser - Ulrike Schleicher - Palästinenser in den von Israel besetzten Gebieten müssen um ihre Grundrechte kämpfen. Das kostet viel Geld und braucht einen langen Atem. Die katholische Organisation Society of St. Yves hilft ihnen dabei. Der Schlafanzug, die Zahnbürste und ein paar Ersatzkleider sind immer im Kofferraum des Autos. Ohne diese Utensilien fahren Mohammed und Dena (Namen wurden geändert) nicht los, wenn sie Denas Familie in Bethlehem besuchen. Das Ehepaar wohnt in Jerusalem - die Fahrt dauert nur 20 Minuten. Aber die beiden wissen nie, ob sie am Abend wieder zu Hause sind. Denn an manchen Tagen stauen sich die Autos vor dem Checkpoint >>>

Top businessmen warn Netanyahu: Stalled peace process will ruin Israel`s economy - Barak Ravid  “We come from the field, and we’re feeling the pressure,” one said. “If we don’t make progress toward a two-state solution, there will be negative developments for the Israeli economy. We’re already noticing initial signs of this. The future of the Israeli economy will be in danger.”

Family visit denied due to a cellphone - WAFA – The parents of the 16 year old Shadad A’war went to visit him for the first time since his arrest on May 5. However, police searched the mother and found a cellphone in her dress. She was promptly arrested and held for three hours, and was then told that she will not be allowed to visit her son for two months. Her husband was also prevented from visiting his son that day. Israeli prison and security authorities are increasingly concerned and nervous about Palestinian prisoners` continuing success in smuggling cellphones into the prisons and using them to communicate with the outside and from prison to prison.

Israeli Public Veers Left - Akiva Eldar - The settlers` own Ariel University published the results of its annual opinion poll under a surprising title: “The Israeli public is becoming more pragmatic and veering to the left.” Indeed, as compared with last year there was a sharp decline in those who support the settlement enterprise, oppose concessions to the Palestinians and in general regard themselves as Right Wingers, and a corresponding rise in the number of those who have a bad opinion about the settlers, support a peace which includes withdrawal from part or all the West Bank, and in general place themselves in the Center or the Left.

PLO`s Dr. Hanan Ashrawi: Israel has rejected peace - Jerusalem Post - "Given this overwhelming evidence of Israel`s verbal and actual rejection of the two- state solution and hence peace, it is imperative that the US and the international community as a whole start dealing with reality rather than fiction."

Hundred year old general: "“We Destroyed Arab Villages To Create Our State” - Israeli Army Radio/IMEMC - On his 100th birthday retired general Yitzhak Pondak confirmed that the soldiers under his command in 1948 had taken part in destroying and depopulating Arab villages, adding “I can sleep with clear mind. We did what we needed to do, otherwise the number of Arabs now would have been a million more”.

Anti-Arab violence and graffiti within the Green Line - Noam (Dabul) Dvir -  <`Arabs out` graffiti in Abu Ghosh> The tires of 28 cars in the Arab village of Abu Ghosh near Jerusalem were slashed early Tuesday morning. Graffiti reading "racism or assimilation" and "Arabs out" was sprayed on nearby walls. One of cars belongs to former Knesset Speaker Avraham Burg. Police are investigating the case and estimate the attack was racially motivated.

 UNITED NATIONS - Office for the Coordination of Humanitarian Affairs occupied Palestinian territory - Communities in the Jerusalem periphery at risk of for Ced displa Cement June 2013 - KEY FACTS - Around 2,300 Palestinians, two thirds of them children, reside in about 20 small herding communities in the hills east of Jerusalem, in Area C. Over 80% of the residents are refugees, a status they acquired following their eviction from their place of residence in southern Israel in the early 1950’s. The communities have gradually lost access to much of their grazing land due to settlement expansion. Most of the families have pending demolition orders against their homes, none of the communities have been connected to the electricity network and only half are connected to the water network. Most of these communities are located within what have subsequently become the municipal boundaries of the Ma’ale Adummim settlement (pop. 36,000) - an area similar in size to the municipal area of Tel Aviv (pop. 405,000). Herding communities in Area C are some of the most vulnerable in the West Bank –about 34% are food insecure. Between 2008 and 2012, over 4,000 Palestinians, mostly from herding communities, were forcibly displaced due to the demolition of their homes on the grounds that they have no building permits. More than 520,000 Israeli civilians living in Israeli settlements, built in contravention of international law, receive preferential treatment in terms of the allocation of land, planning and provision of services. >>>

18. 06. 2013

Ban: Siedlungsbau ein Bruch des Völkerrechts - UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Ausweitung israelischer Siedlungen im Westjordanland um mehr als 1.000 Wohneinheiten am Freitag scharf verurteilt. Die Entscheidung unterwandere Fortschritte hin zu einer Zwei-Staaten-Lösung mit den Palästinensern und sei "eine Verletzung des Völkerrechts", sagte Bans Sprecher Martin Nesirky in New York. Ban rufe Israel auf, den Siedlungsbau einzufrieren. >>>

Groß-Israel: Der Schleier lüftet sich - Schlesinger - Schlechte Nachrichten sind manchmal gute Nachrichten. Zumindest wenn es darum geht, endlich die Wahrheit ans Licht zu lassen. (...) nun stellt sich Wirtschaftsminister Naftali Bennett vor ein Siedlerforum und verkündet, dass die Zweistaatenlösung tot sei. Das müsse sich die israelische Politik endlich eingestehen. Das Land Israel – gemeint ist das “ganze Land Israel” – gehöre nun einmal dem israelischen Volk. Man solle nun mit Plan B beginnen.
Plan B: Zunächst soll das sogenannte C-Gebiet vollständig einverleibt werden. Das C-Gebiet wurde gemäß Oslo bisher von Israel verwaltet. Es war aber nicht annektiert. Das scheint Bennett vor Augen zu haben. Damit würde sich Israel den Großteil der palästinensischen Gebiete einverleiben. Übrig bliebe was seit langem unter der Bezeichnung “Bantustans” befürchtet wird. Die Parzellierung von unzusammenhängenden kleinen Palästinensergebieten ganz nach dem Vorbild des früheren Südafrika.
Zum Abschluss seiner Rede vor den Siedlern rief Bennett: Baut, baut, baut!

Der prominente israelische rechtskonservative Barry Rubin hat vor diesem Hintergrund durchaus Recht, wenn er die Friedensbemühungen des John Kerry als “peinliche Obsession” beschreibt. Die Schleier lüften sich, und das ist gut so. >>>

Palästinensische Autonomiebehörde lässt Battir fallen - Lea Frehse - Wie die palästinensische Nachrichtenagentur Ma’an am Samstag berichtete, hat die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) nicht wie angekündigt eine Bewerbung um Weltkulturerbe-Status für das Terrassendorf Battir eingereicht. Nach monatelanger Vorbereitung und offizieller Unterstützung der PA, überraschte die Nachricht vom Wochenende selbst AktivistInnen und Beamte aus dem engsten Kreis. Inoffiziellen Aussagen eines Diplomaten zufolge war die PA aus dem Ausland unter Druck gesetzt worden >>>

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Israels Mauer durch das palästinensische Battir: Das Ringen mit dem Grün - Lea Frehse - Im palästinensischen Battir, südlich von Jerusalem, droht die israelische Sperranlage Familien von ihren Feldern abzuschneiden und eine Jahrtausende alte Kulturlandschaft zu zerstören. Dorfbewohner und Umweltschützer klagen. >>>


The "Sultan of Istanbul" is naked - Dr. Ludwig Watzal - Die brutale Niederschlagung der demokratischen Protest-Bewegungen in der gesamten Türkei sollte die Debatte über einen möglichen Beitritt des Landes zur Europäischen Union (EU) eigentlich beenden. Für eine "orientalische Despotie" ist in einem demokratischen Staatenverbund kein Platz. Recep Tayyip Erdogan, der zwar dreimal demokratisch zum Ministerpräsidenten gewählt worden ist, hat in seiner letzten Amtsperiode demokratisch völlig versagt. Er hat nicht nur die Türkei Schritt für Schritt islamisiert, sondern sie auch von den säkularen Ideen ihres Gründers, Kemal Mustafa Atatürk, entfernt. Erdogan hat die Partei der Kemalisten (CHP) in seiner letzten Rede auch als Teil der „Verschwörung“ bezeichnet. >>>

Israel und Jordanien wollen gemeinsam den Jordan retten - Michael Odenwald - Der Jordan war einst ein gewaltiger Strom – heute ist er kaum mehr ein Rinnsal. Auf den Druck von Umweltorganisationen haben sich Israel und Jordanien geeinigt, Wasser aus dem See Genezareth einzuleiten. Sollte das Projekt misslingen, droht eine gewaltige Dürre. >>>

Westjordanland-Proteste: "Preise wie in Paris, Gehälter wie in Somalia" - Ben Segenreich - In den großen Städten des Westjordanlands brodelt es seit Tagen, aber der Zorn der Palästinenser richtet sich diesmal nicht gegen Israel, sondern gegen die eigene Führung. "Wir haben Preise wie in Paris und Gehälter wie in Somalia", so ein junger Demonstrant in Ramallah. Wegen der Vehemenz der Proteste >>>

Beduinen im Negev - Protest gegen geplante Massenumsiedlung - Monika Bolliger - Hunderte von Beduinen aus dem Negev haben am Donnerstag in Beerscheba gegen Umsiedlungspläne der israelischen Regierung demonstriert, die demnächst vom Parlament rabschiedet werden dürften. Die Regierung hatte den umstrittenen Plan Mitte Mai gutgeheissen. Die Debatte in der Knesset wurde seither mehrmals verschoben. Der Plan soll 30 000 bis 40 000 Beduinen, die in staatlich nicht anerkannten Dörfern im Negev leben, umsiedeln.  - «Illegale» Dörfer - Viele der Beduinenfamilien lebten schon vor der Staatsgründung Israels im Negev  >>>

Israel und Palästinenser beschließen Wirtschaftskooperation - Seit Monaten liegen die israelisch-palästinensischen Wirtschaftsbeziehungen brach. Nun haben die Finanzminister sich darauf geeinigt, wieder enger zusammenzuarbeiten. Israel und die palästinensische Regierung haben die Wiederaufnahme ihrer vor Monaten ausgesetzten wirtschaftlichen Zusammenarbeit vereinbart. Der israelische Finanzminister Yair Lapid und sein palästinensischer Amtskollege Schukri Bischara hätten sich darauf bei einem Treffen in Jerusalem verständigt >>>

KenFM zeigt: Als Grenzgänger im Heiligen Land (1988) - Eine Reise zu Israelis und Palästinensern

Mitteilung der Autoren zum Film „Als Grenzgänger im Heiligen Land”, dem zweiten Beitrag der Terramedia Corporation bei KenFM: Zuerst ein großes DANKE an die vielen Tausend, die sich unseren Film „Wir weigern uns Feinde zu sein – den Nahostkonflikt verstehen lernen” bereits in den ersten Wochen angeschaut haben. Eure Reaktion war eindeutig: Unverständnis darüber, dass dieser Film von einem freikirchlichen Pastor und einem Schulbürgermeister in Nürnberg als „antisemitisch und antiisraelitisch” und „die Neo-Nazi-Szene fördernd” diffamiert wird. Und Unverständnis darüber, dass ihn die Schüler an den städtischen Schulen in Nürnberg nicht sehen dürfen. Warum? Weil diese Nürnberger Kreise um jeden Preis verhindern wollen, dass beide Sichtweisen, die jüdisch-israelische und die palästinensische nebeneinander stehen. Gleichwertig.

Einige von euch haben unser Gerichtsverfahren in Nürnberg mit einer Spende unterstützt. Dafür allen ein herzliches Dankeschön! Ein Betrag von 5.420 Euro ist bislang zusammengekommen, etwa die Hälfte der Kosten, die wir im jetzigen Verfahren zu tragen haben. Vor Gericht geht es um ein Grundsatzurteil. Wo geht das Äußern einer Meinung in Rufmord über? Wer will mit erfundenen, nicht zu belegenden Behauptungen ein neues Geschichtsbild und damit Frieden verhindern?! Wir bitten euch, uns auch weiterhin mit jeder noch so kleinen (und größeren) Spende zu unterstützen!

Hier unsere Kontoverbindung unter dem Stichwort: „Projekthilfe — Nahostfilm”
Landgraf & Gulde, GLS Bank, BLZ 430 609 67
Kto-Nr. 8089 8500 00,
BIC: GENODEM1GLS IBAN: DE 16 4306 0967 8089 8500 00

Weitere Informationen über den Boykott in Nürnberg auf unserer Website. >>>

Erstes Deutsches Internationales Abitur in Palästinensischen Gebieten - Am 30. Mai wurde in der Deutschen Schule Talitha Kumi bei Bethlehem erstmals das Deutsche Internationale Abitur (DIAP) verliehen. Es war nicht nur der erste DIAP-Jahrgang der evangelisch-lutherischen Schule, sondern auch der erste in den Palästinensischen Gebieten. Bischoff Munib Younan bei seiner Ansprache an die AbiturientenQuelle: Deutsche Schule Talitha KumiDie DIAP ist weltweit anerkannt und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern nicht nur ein Studium in den Palästinensischen Gebieten, sondern auch in Deutschland oder anderen Ländern ihrer Wahl. >>>

Israel bans tourists from visiting West Bank - A delegation of North American religious tourists was banned from visiting the West Bank recently upon their arrival to Ben Gurion Airport near Tel Aviv. Israeli authorities at the airport forbade them from entering the Palestinian Authority-controlled areas of the West Bank without an Israeli-issued military entry permit. >>>

Israeli politicians protect `price tag` attackers - Dahlia Scheindlin - The decision not to define ‘price tag’ attackers as terrorists shows the settler lobby’s influence in the Israeli government and highlights the inequality of law and law enforcement in the West Bank >>>

Israeli settlers poison Palestinians water well

17. 06. 2013

Interview with two Palestinian paramedics: “They don’t care if we are medics or not. They target everything” - M. and A. are two independent paramedics who regularly attend different protests against Israeli occupation of the West Bank. Israeli forces usually respond to Palestinian popular resistance with extreme violence, including the shooting of tear gas canisters, rubber coated steel bullets and live ammunition. Considering that injuries are very common and that the nearest hospital is usually far from the village where the protests are taking place, the presence of medical personnel in these demonstrations is essential and highly appreciated by protesters.

Last Friday, we had the opportunity to talk to M. and A. during the weekly demonstration in Nabi Saleh, which they regularly attend. International Solidarity Movement: How long have you been volunteering as paramedics? Why did you choose to volunteer?

M: Since 2009. In the beginning I was working in a project with the Danish Red Cross Youth and then I joined the Red Crescent.
A: I have been volunteering since 2004. I do it because I like to help people and this is the way I want to do that.
ISM: You go to a lot of demonstrations as paramedics – why do you think that these protests are important to the community and to Palestine?
M: Well it is better to do something than to do nothing. Also, when there are medics at demonstrations people have more courage to go to the front because they know that we are there to assist them in case something happens >>>

Zementierte Armut - Kommentiert von Oliver Eberhardt - Die Weltbank hat sich selbst auf die Fahnen geschrieben, an einer Welt frei von Armut zu arbeiten. Und wer in den vergangenen Monaten in Palästina war, miterlebt hat, wie die Menschen immer öfter nicht wissen, wie sie den Kühlschrank füllen, die Stromrechnung, die neuen Hosen für die Kinder bezahlen sollen, könnte auf Anhieb auf die Idee kommen, das Vorhaben der Weltbank gut zu finden, zu sagen: »Ja, macht es; es ist Geld; wenn die Frau, die jugendlichen Kinder sich vor den Computer setzten, dann sind 1,50 Euro oder sieben Schekel die Stunde viel Geld.« Doch dann: Die Straße zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert; »Microworks«, falls es nicht verhindert wird, dürfte die Armut in Palästina auf absehbare Zeit zementieren. Denn eine solche Tätigkeit mag kurzfristig das eine oder andere Finanzloch stopfen. Doch das zu Grunde liegende Problem wird dadurch nicht nur nicht gelöst, es wird verstärkt: >>>

Das Schweigen der Christen
Verhängnisvolle Scham – Israels Politik und das Schweigen der Christen!  - Die israelische Politik im Nahen Osten sorgt weltweit für Entsetzen. Meist kommt die Kritik von Linken oder Muslimen, christliche Organisationen halten sich, auch im Angesicht der eigenen Geschichte, häufig zurück. Mark Braverman ein 1948 geborener jüdischer Amerikaner aus einer pro-israelischen Familie fordert, dass das Schweigen der Christen zur Besatzungspolitik Israels ein Ende nimmt. Das Buch beginnt mit einem interessanten Prolog, der deutlich zeigt, wo die Konfliktlinien im Nahostkonflikt verlaufen: Im September 1997 wurde die dreizehnjährige Smadar Elhanan von einem palästinensischen Selbstmordattentäter getötet. Nach ihrem Tod öffneten ihre Eltern Rami und Nurit Peled-Elhanan anderen trauerenden Eltern und palästinensischen Helfern, die ihnen ihr Beileid bekundeten, ihr Trauer-Haus. Jahre später sagte Nurit bei einer Ansprache in Tel-Aviv: Nach der Ermordung meines kleinen Mädchens fragten mich Reporter, wie ich es fertigbringe >>>

Culture is resistance: solidarity event in Madrid - (AIC) - On Monday, June 17, Spanish artists will demonstrate their support and solidarity with the Palestinian people and work of the Alternative Information Center (AIC). Actors like Teresa Hurtado de Ory from "Marisol", Elio González from "Gran Reserva", Alfonoso Begara from "Bandolera", the poet Ruben Tejerina and rock bands like "The Government" and "Call me idiot" have been helping to organize a fundraising event in La Tournée (Plaza de la Cebada 2). >>>

Das ist mein letzter Wille -  Yoram Kaniuk - Meinen erbärmlichen Körper spende ich der Wissenschaft, ab damit in die Keller der Universität Tel Aviv. Kein Grabstein soll mir errichtet werden. Ich möchte ein Hundegrab im Land, in dem ich geboren wurde. Wir wollten ein Volk retten, Holocaust-Überlebende nach Palästina bringen, wir haben einen Staat gebaut, wir waren Zionisten, und wie Ramban[1] glaubten wir, dass Königtum und Religion nicht miteinander, sondern nur nebeneinander existieren können. Ich habe keine Lust, woanders zu leben, ich liebe hebräisch. Die israelische Regierung zerstört jede Kultur, und die hebräische Kultur dürstet nach Luft, und sie hat keine. Ich werde leben, solange die Natur dies zulässt, und das ist nicht viel. Ich verabschiede mich von Israel, denn es existiert nicht mehr und wird nicht standhalten gegenüber dem "Eretz Israel" der Gebiete und der Rabbiner und dem Rechtsberater der Regierung wie der jetzige, und die Kristallnächte im Süden von Tel Aviv, wo ich geboren wurde vor so vielen Jahren.

Kein anderes Land hat so wenig Respekt vor den Alten, aus keinem anderen Land will die Jugend weg. Wir haben eine Blase dem Meer entlang, und im Negev und in Galiläa, aber wir haben keinen Staat. Die größte Kluft auf der Welt zwischen reich und arm, die Kombination von Hass auf die Schwachen und die Bewunderung des Starken wie Amerika, die Vernichtung der Medizin, die Pflegeheime, die zu erbärmlichen Inseln werden, für diejenige, die nicht genug reich sind. Unser kleiner Staat wird verschwinden, und ich habe keinen Kontakt zum Volk. Das Volk ist dort. Mit Benjamin Netanyahu und Yariv Levin.

Ich werde bald sterben, und ich bin nicht traurig. Es war schwer, schön, groß, klein, und ich hatte Träume und wir haben wunderbare Projekte verwirklicht, es gab Kultur, bis Chaim Ramon die Histadrut, die sich um das Volk sorgte, zerstört hat, all dies ist nicht mehr. Mit Kristallnacht multipliziert mit hebräischem Mein Kampf schwindet die Chance für diese beiden Völker – Israelis und Juden – dahin, und ich verabschiede mich gelassen von diesem Staat, denn ich kannte ihn in seinen schönsten Jahren, die zur Hölle gingen, denn es gibt keine Nation in der Welt, dessen Regierung nach Masada strebt, deren Weisen die Bücher verstecken, damit keine Lebensweisheit sich verbreite. Es gab Churbanot[2] , und es wird weitere geben, und für wen dies gut so ist, der soll die falschen Götter anbeten, und wir werden zu Grunde gehen mit wenig Würde und mit gebrochenen Flügeln.

[1]  Nachmanides war ein katalonischer jüdischer Gelehrter im 13. Jahrhundert. Er kam 1267 nach Akko und starb wenig später dort.
[2] 1. Churban: die Zerstörung des ersten Tempels, 2. Churban: die Zerstörung des zweiten Tempels

Übersetzung: Uri Shani - hebräisches Original: http://2nd-ops.com/editors/?p=7127

 

Zum Tode Yoram Kaniuks: Dem Erinnern eine Sprache gegeben - Ein Nachruf von Joachim Schlör - "Grauen und Gelächter": Immer wieder fand Yoram Kaniuk ungewöhnliche Tonlagen, um über das deutsch-jüdische und das deutsch-israelische Verhältnis zu schreiben. So wurde er zu einem der wichtigsten Schriftsteller des Landes - und auch für junge Israelis zum Vorbild. Yoram Kaniuk ist gestorben. Der israelische Schriftsteller, Jahrgang 1930, erlag in seiner Geburtsstadt Tel Aviv einer Krebserkrankung, an der er vor einigen Jahren schon einmal beinahe gestorben wäre >>>

 

Yoram Kaniuk – Yoram Kaniuk (* 2. Mai 1930 in Tel Aviv; † 8. Juni 2013 ebenda) war ein israelischer Schriftsteller, Maler und Journalist. - Wikipedia >>>

Despite IDF denials, evidence shows dogs still being used to attack Palestinian suspects - Gideon Levy and Alex Levac--Mohammed Amla, 29, was savagely attacked by an IDF dog as he tried to sneak across the border to his place of work in Tel Aviv.

`NY Times` publishes defense of racial segregation in Israel - Mairav Zonszein and Lisa Goldman--Imagine that the ‘New York Times’ published an op-ed defending the segregation of white and black schoolchildren at an American amusement park. That’s more or less what happened in Israel recently.

Blog Ethics and Politics - Richard Falk - During this apprentice period as a blogger I have learned and relearned how difficult it is to reconcile my interest in constructive dialogue on highly contested subject-matters with sustaining a tone of civility. Especially with respect to the Palestine/Israel struggle I have periodically failed, angering especially those who feel that their support of Israel is either inappropriately rejected or ignored. This anger is turned in the direction of personal insults directed either at me or at writers of comments, which induces those at the receiving end to reply in kind, and the result is a loss of civility, which alienates many other readers who tire of such futile and mean-spirited arguments. >>>

Europe sticks a warning label on the settlements - Daniel Levy--With no real case to make, the bullying opponents of the European Union`s long-delayed plan to label produce from Israeli settlements in the West Bank are crying anti-Semitism, cheapening the term at a particularly inopportune time.

The next Palestinian revolution, as seen through the eyes of a moderate scholar - Lauren Gelfond Feldinger--Few people have heard of the centrist Palestinian movement Wasatia, yet founder Mohammed Dajani is convinced it will become the ruling party - just not in his lifetime.

US State Department on Israeli Settlements


Den gestrige Tag und viele andere  finden sie  im  Archiv

Weitere Texte

 

Aktuelle  Nachrichten

Settlements Budget Exceeds Allotted Finances By Millions

Settlers Slash Tires Of 28 Palestinian Cars In Jerusalem

Palestinian official- Kerry should propose plan next week

“We Destroyed Arab Villages To Create Our State”, Retired General Said

New Israeli Plan To Rip-off 22500 Dunams From Palestinians In Bethlehem

Gaza Government- “We Never Prevented Muslim Students From Attending Christian Schools”

Five Palestinians Kidnapped In West Bank

18. 06. 2013

Hamas Official Demands Hezbollah To Withdraw Fighters From Syria

Hamas to Hezbollah- Keep your weapons aimed at Israel

Israeli government to back law allowing discrimination against Palestinians, ultra-Orthodox

Hamas Formed Special Unit To Counter Shell Fire From Gaza, Report Claims

Elderly Man Kidnapped Near Hebron

Report- “Detainee Abu Hamdiyya Died Of Advanced Stage Of Carcinoma”

17. 06. 2013

"Yes, we are funding the occupation," Swedish minister glibly tells Gaza youth

Abbas Accepts Credentials of Representative of Canada to Palestine

Palestine drops bid to register new UNESCO heritage site

Hamdallah- Jerusalem a top priority for new PA cabinet

Atomstreit mit Iran- Israel setzt Wahlsieger Rohani unter Druck

Man Injured By Army Fire In Gaza

Palestinian Injured In Nablus

15. 06. 2013

Palestinian poet, translator win prestigious Griffin Poetry Prize

Hamas says party working towards national unity

13-year-old child released on bail after interrogator threatened to rape him

EU Missions Condemn Gaza Death Sentences

Family sends handcrafted violins to Palestinian children

PA official- Settlers burn 300 olive trees near Nablus

Nablus man dies of heart attack after PA arrests son

Palestinian Injured In Nablus

Man Injured By Army Fire In Gaza

Gemäßigter Kleriker Rohani bei iranischer Präsidentschaftswahl in Führung

14. 06. 2013

Ban- Siedlungsbau ein Bruch des Völkerrechts
Settlers Burn Two Cars In Jerusalem
PCHR Weekly Report- 7 civilians wounded, 51 abducted in 69 Israeli incursions this week
Attackers desecrate Palestinian Christian graves near Tel Aviv
Tourism in Palestine an Act of Solidarity, says Minister of Tourism

Israel: Graffiti auf christlichem Friedhof gesprüht

Report- "Tel Aviv University Received Finances From Settler Group"

Zahalka- “Government, Police, Responsible For Escalating Settler Violence”

13. 06. 2013

PA blasts Israel leader's remarks on Palestinian state

Settlers Deface Christian Cemetery In Jaffa

Attackers desecrate Palestinian Christian graves near Tel Aviv

Army- “Shots Fire At Settlement Bus Near Nablus”

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Kind im Gefängnis krankenhausreif geprügelt

165 “Price Tag” Attacks Carried Out This Year

12. 06. 2013

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Home, Shed, Demolished Near Jenin

Palestinian Dies Of Wounds Suffered In 2004

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11. 06. 2013

Permanent Link to Man wounded by Israeli gunfire in the southern Gaza Strip

Child Kidnapped In Aida Refugee Camp

Inquiry call over Israel's 'torture of Palestinians'

UN expert rejects calls to quit over Israel criticism

East Jerusalem- Settler violence and demolition orders on the rise

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Tel Aviv Sold Advanced Weapons To Four Arab Countries

Alleged “Anti-Terror Bill” to Legalize Administrative Detention

10. 06. 2013

Israeli forces issue 8 demolition orders in Silwan
 Israeli forces on Monday handed down eight demolition orders to homes and commercial properties in the East Jerusalem neighborhood of Silwan, a local community center said.

Siedlungen: Israel baut im Westjordanland wie lange nicht mehr
Nach Angaben von Friedensaktivisten wurde im ersten Quartal 2013 die höchste Zahl an Wohnungsbauten seit sieben Jahren gemessen. Zwischen Januar und März 2013 sei der Bau von 865 neuen Wohneinheiten begonnen worden

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09. 06. 2013

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08. 06. 2013

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