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Dienstag, 31. Mai 2016 - 16:12  -  THEMEN   -   LINKS   -  facebook   -   ARCHIV

 

 

 

 

 

 

»Wir wollten nicht alleine
 glücklich sein«


 Rupert Neudeck ist gestorben.

 

Pressemitteilung zum Tod von Dr. Rupert Neudeck
Zentralrat der Muslime in Deutschland - Vorsitzender Aiman Mazyek sagte dazu: „Ich bin tieftraurig und geschockt, dass mein Freund Rupert Neudeck heute gestorben ist. Unser Land verliert mit ihm einen radikal-humanitären Helfer, einen Menschenrechtsaktivist und Streiter für eine gerechte und friedliche Welt, wie wir ihn selten in unserem Land vorfinden. Die Menschen haben ihn geliebt, weil er ein wahrer Anwalt der Mittellosen und der „Habenichtse dieser Welt“, wie er es stets selber ausdrückte, war. Unser tiefempfundenes Beileid gilt in diesen Stunden der ganzen Familie Neudeck, allen voran seiner Frau und seinen Kindern. Rupert Neudeck hat sich nicht gut auf Sonntagsreden verstanden und machte einen Bogen um geschriebene Absichtserklärungen und wohlmeinende Ankündigungen. Wo andere noch an schönen Worten feilten, hatte er bereits den Flug gebucht, um gleich mit seinen Freunden ins Krisengebiet zu fliegen und vor Ort zu helfen.“

2003 gründete der heutige ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek zusammen mit Rupert Neudeck die Grünhelme e.V., welche eine nationalitäts- und religionsübergreifende Hilfsorganisation mit Sitz in Köln ist. Die Organisation setzt sich u.a. für den Bau bzw. Wiederaufbau von Schulen, sowie sozialen, ökologischen, kulturellen und religiösen Einrichtungen in ehemaligen Kriegs- und Krisengebieten ein. Berlin, den 31.05.2016

 

Martin Breidert: Er hatte sich mit seinen Grünhelmen für Daoud Nassars Tent of Nations eingesetzt.
Während des letzten Gazakriegs sprach er bei einer Kundgebung in Bonn. Später sprachen wir beide auf Einladung der Deutsch-Arabischen Gesellschaft vor dem Bundespräsidialamt gegen die brutale Unmenschlichkeit des Gazakriegs. Er war einer der Mitbegründer des "Bündnisses zur Beendigung der israelischen Besatzung" (www.bib-jetzt.de).

Unsere Anteilnahme gilt seiner Frau Christel, mit der er stets alle Aktionen gemeinsam organisierte, ob die Aktivitäten mit dem Flüchtlingsschiff Cap Anamur oder mit den Grünhelmen. Davon zeugt ein im März erschienenes wunderbares Interview mit beiden:
https://www.publik-forum.de/Leben-Kultur/wir-wollten-nicht-alleine-gluecklich-sein#

Wir alle sind aufgerufen, uns in seinem Sinne zu engagieren: für die Menschen, für die Menschenrechte, für Freiheit und Würde.
Mit solidarischen Grüßen Martin Breidert

 

Rupert Neudeck ist gestorben
Er war Mitgründer der Flüchtlingshilfsorganisation Cap Anamur: Jetzt ist der Journalist und Aktivist Rupert Neudeck im Alter von 77 Jahren gestorben. >>>


Rupert Neudeck ist tot
- Der Cap-Anamur-Gründer ist nach einer Herzoperation mit 77 Jahren gestorben. Im April war Neudeck für sein jahrzehntelanges Engagement für Flüchtlinge geehrt worden. >>>


Die katholische Nachrichtenagentur nennt ihn einen "Extremisten in Sachen Nächstenliebe"
: Der Journalist und Mitbegründer der Hilfsorganisationen "Cap Anamur" und "Grünhelme", Rupert Neudeck, ist tot. >>>


Extremist in Sachen Nächstenliebe
 
- Er war Mitbegründer der Hilfsorganisation "Cap Anamur" und "Grünhelme": Rupert Neudeck ist im Alter von 77 Jahren nach einer Operation gestorben.
Als "Extremist in Sachen Nächstenliebe" wurde er charakterisiert. "Radikal leben" hieß sein letztes Buch, in dem Rupert Neudeck eine Bilanz seines Lebens als Journalist und humanitärer Helfer zog. Widerstand, radikales Umdenken und mutiges Eingreifen seien lebensnotwendig - für die Gesellschaft und für jeden Einzelnen, schrieb er. >>>



Cap-Anamur-Gründer Rupert Neudeck gestorben
Rupert Neudeck hatte 1979 mit Unterstützung des Schriftstellers Heinrich Böll das Komitee "Ein Schiff für Vietnam" gegründet, das bis 1982 mehr als 11.000 "boat people" im Chinesischen Meer rettete. Daraus ging 1982 das Komitee Cap Anamur/Deutsche Notärzte hervor. Im Jahr 2002 gründete der gebürtige Danziger die Organisation "Grünhelme", in der sich junge Handwerker verpflichten, für drei oder mehr Monate beim Aufbau von Häusern, Dörfern oder zerstörten Wasserleitungen in Krisengebieten zu helfen. >>>




Texte von Rupert Neudeck auf diesen Seiten >>>

Benjamin Netanjahus letzte Maske ist gefallen - Gil Yaron - Die Welt - Die Politik des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu irrlichtert. Heute so, morgen so. Mit der Nominierung des Ultranationalisten Avigdor Lieberman ist ihm eine neue Volte gelungen. -  Gil Yaron - Die Ereignisse der letzten Woche haben endlich ein altes Rätsel gelöst. Seit Jahren fragen sich Beobachter, welches Erbe Premier Benjamin Netanjahu hinterlassen möchte. Ist er ein Groß-Israel-Ideologe, der die Besatzung der palästinensischen Gebiete verewigen will? Oder vielleicht doch das Schaf im Wolfspelz? Jemand, der sich im entscheidenden Augenblick als Führer vom Formate Charles de Gaulles entpuppen wird? Einer, der Israel endgültige, friedliche und gesicherte Grenzen beschert?

Beide Annahmen scheinen begründet. "Bibi" ist als Hardliner bekannt. Mit verzerrenden Vereinfachungen schürt er Ängste, beschwört konkrete Gefahren herauf. Über Chancen spricht er indes nur vage. Sein Vokabular ist jüdisch-national, grenzte bei den Wahlen vergangenes Jahr an Rassismus, als er davor warnte, die "Linke" karre Araber in Autobussen zu den Wahlurnen, um ihn zu stürzen.

Das gestand er später als Fehler ein, was ihn nicht davon abhielt, Israels arabische Bewohner nach einem Attentat in Tel Aviv kollektiv des Gesetzbruches zu bezichtigen. Stillschweigend lässt er zu, dass seine Likud-Partei vom Hort des konservativen Liberalismus zum Sammelbecken von Populisten wird, die mit nationalistischem Schaum vorm Mund Israels Gerichte, Künstler und regierungskritische NGOs verteufeln. >>>

 


Israelis are no longer buying what Netanyahu is selling - Never has a prime minister appointed a defense minister so far beyond the consensus. For the first time in a decade, it feels like fewer people truly buy into Bibi’s lies and theatrics. - Alon Mizrahi - Throughout his years in the public spotlight, Netanyahu and his advisors have been successful at doing one thing: to completely control the story of the State of Israel.

It does not matter whether they were able to do so because they are talented at doing so, or because they use deeply-entrenched Jewish and Israeli motifs: victimhood; persecution; siege mentality; the Arabs as a representation of the devil incarnate and the heirs to the Wermacht; Judaism as a supreme category whose fate, near-annihilation by anti-Semitism — is different than the rest of humanity (a fate prevented only due to aerial bombings and God). >>>

Felicia Langer, Mit Eigenen Augen  - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Das vorliegende Buch ist erstmals 1974 auf Hebräisch im Eigenverlag erschienen, da kein israelischer Verleger den Mut hatte, es zu publizieren. 1975 erschien es auf Englisch unter dem Titel "With My Own Eyes" bei Ithaka Press in den USA. Jetzt liegt es auf Deutsch im Cosmics Verlag vor, der von Abraham Melzer gegründet worden ist. Dort erscheint zur Frankfurter Buchmesse auch das neue Buch von Ilan Pappè unter dem Titel "Was ist los in Israel?"

Felicia Langer schreibt über ihre Erfahrungen mit der Militärgerichtsbarkeit in Israel nach der Eroberung Restpalästinas und der Golan-Höhen im Sechs-Tage-Krieg von 1967. Die Verletzung der Menschenrechte der Palästinenser, die Dehumanisierung der Menschen, die Verstöße gegen das Völkerrecht und die Kolonisierung der besetzten palästinensischen Gebiete erfolgten unmittelbar nach Beendigung des von Israel angezettelten Präventivkrieges im Juni 1967.


Fortan verteidigte Felicia Langer vor "Pseudo-Gerichten", den so genannten "Kangaroo Courts", vor denen das Recht bis heute beleidigt wird, Palästinenser. Für diesen überaus mutigen Einsatz und ihre unermüdliche Aufklärungsarbeit über die tatsächliche Lage in Palästina und ihrer ehemaligen Heimat Israel wurde sie mit zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen bedacht, darunter auch das Bundesverdienstkreuz. Diese Verleihung durch Bundespräsident Horst Köhler führte zu einer beispiellosen Hetzkampagne der jüdisch-zionistischen Lobby und ihrer deutschen Helfershelfer. Die Hautvolee der zionistischen Funktionäre erdreistete sich sogar, Bundespräsident Köhler zu erpressen, indem sie ihn aufforderten, Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz nicht zu verleihen, da sonst einige dieser Maulhelden das ihre zurückgeben würden. >>>


Felicia Langer, Mit eigenen Augen. Israel hat den Palästinensern Land, Freiheit und Würde geraubt, Cosmics Verlag, Neu-Isenburg 2016, 287 Seiten, € 22.


Homepage - Felicia Langer >>>
Bücher von Felicia Langer >>>
Texte im "Das Palästina Portal" >>>

Dem verurteilten Kind Ahmad Mansarah droht lebenslänglich - samidoun.net, Mai 2016 - Der 14-jährige Ahmad Mansarah wurde am 10. Mai von einem Bezirksgericht in Jersualem wegen zweifachen „Mordversuchs“ verurteilt, für die mutmaßliche Teilnahme an einem Angriff auf Siedler in einer illegalen israelischen Siedlung, zusammen mit seinem 15 Jahre alten Cousin Hassan Mansarah. Israelischen Berichten zufolge wird das Urteil am 11. Juli gesprochen; dem 14 Jahre alten Jungen droht eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Zur Zeit des mutmaßlichen Ereignisses war Mansarah 13 Jahre alt. Er wurde von einem israelischen Siedler angefahren, sein Cousin wurde erschossen. Während Ahmad seither im Gefängnis festgehalten wird, wurde die Leiche seines Cousins ebenfalls nicht freigegeben. Mansarah wurde durch das Auto schwer verletzt; ein weit verbreitetes Video (https://www.youtube.com/watch?v=79sw9GOHNws) zeigt ihn blutend am Boden liegen, während israelische Schaulustige ihn anschreien „Stirb, Hurensohn!“ und die israelische Polizei dazu auffordern ihn zu erschießen.

Auf einem ebenfalls weit verbreiteten Vido ( https://www.youtube.com/watch?v=vwrGe9eP88k ) ist zu sehen wie Mansarah während eines Verhörs angeschrieen wird. Seine Erfahrungen während der Verhöre sind nicht unüblich; Defence for Children International Palestine ( http://www.dci- palestine.org/palestinian_children_in_the_israeli_military_detention_system ) berichtete bereits, dass die Mehrheit der von israelischen Besatzungssoldaten inhaftierten Kinder misshandelt werden durch Drohungen, Schläge und längere Einzelhaft. >>>

Bremen eine Hochburg des Antisemitismus? - Auf der Liste der Zielobjekte von Benjamin Weinthal, DIG, den Antideutschen und anderen fragwürdiger Gruppen, steht Bremen, steht namentlich Arn Strohmeyer ganz weit oben.

Die falschen Freunde Israels, die verzweifelt eine immer radikal werdende isr. Regierung decken, ihre Taten verschleiern, die weltweit  gerade zur "Hochform" auflaufen, "schießen aus allen Rohren". Keine Verleumdung, keine Unterstellung ist ihnen da zu schade. Sicherlich ein Versuch, die wachsende Aufklärung, über das was in Israel, in Palästina geschieht zu unterdrücken, in andere Bahnen zu lenken.

 

Spitzenreiter ist dabei wieder einmal der wohl unseriöseste israelische Journalist Benjamin Weinthal >>>
 

Aktuell:
Eine Veranstaltung der die DIG Bremen in der Villa Ychon um 19.00 Uhr:

"Zur Kritik Bremer Zustände: Israel-Obsessionen am Beispiel Arn Strohmeyers"


1.6.2016, 19 Uhr Villa Tchon, Raum 5
Referent: Martin Stobbe, Autor der Zeitschrift Bahamas Gastbeitrag: Hermann Kuhn, DIG Bremen

Eine obskure Gruppe: Aktion Zaungast verfasste ein Desinformationsblatt: Zur Kritik Bremer Zustände: "Israel-Obsessionen am Beispiel Arn Strohmeyers.  - Dass Bremen eine Hochburg des Antizionismus ist, hat sich inzwischen bis nach Israel herumgesprochen. Aktivisten wie Arn Strohrneyer können hier weitgehend unwidersprochen vor Supermärkten zum Boykott israelischer Waren aufrufen, Mahnwachen vor dem Bremer Dorn abhalten, als Inspektoren verkleidet die Kennzeichnungspflicht für Waren aus der Westbank kontrollieren, antiisraclische Großdemonstrationen abhalten, auf denen Israel das Recht auf Verteidigung gegen Raketenangriffe abgesprochen wird und bis in den Weserkurier hineinregieren, um dort missliebige Journalisten kaltstellen zu lassen.  Es war einzig einer Intervention des Europa-Korrespondenten der Jerusalem Post, Benjamin Weinthal, zu verdanken, dass Arn Strohmeyer sein neustes Buch „.Antisemitimus - Philosemitismus und der Palästina-Konflikt" nicht unwidersprochen im Bürgerhaus Weserterrassen präsentieren konnte. (pdf) >>>


Dr. Detlef Griesche schreibt dazu:
Liebe Nahost-Interessierte und Interessierte an Toleranz, Völkerverständigung und sachlich kritischem Dialog,

vielleicht hat der Eine oder die Andere schon von der oben genannten Veranstaltung am 1.6. gehört. Ich persönlich habe noch nie eine Veranstaltung der DIG besucht oder gar gestört. Meines Wissens hat auch sonst noch nie ein mir bekannter Mitstreiter Veranstaltungen der DIG o.ä. gestört. Schon gar nicht wurde jemals versucht, für Veranstaltungen, die die völkerrechtswidrige Besatzungspolitik mit all ihren tagtäglichen weltweit geächteten und bekannten Unterdrückungsmethoden der israelischen Regierungspolitik verteidigen und gutheißen, Tagungsräume zu entziehen, wie das umgekehrt inzwischen ja auch öffentlich dokumentiert seit Jahren durch die DIG-Vorsitzenden zum Teil sogar unverfroren in schriftlicher Form  geschieht an Direktorinnen und Geschäftsführer der entsprechenden Institutionen und Häuser.

Aber jetzt deutet sich eine neue Qualität von Diffamierungen, Rufmordkampagnen und an Einzelpersonen orientierte Haßausbrüche an. Nachdem nach der unsäglichen Kampagne gegen Arn Strohmeyer anläßlich der zunächst abgesagten Veranstaltung in den Weserterrassen in Bremen bestens bekannte honorige Persönlichkeiten das Buch gelesen hatten, der Vorstand der Weserterrasseneinstimmig die Vorwürfe des Antisemitismus einstimmig zurückgewiesen hatte und die Veranstaltung vor vollem Haus ohne Probleme stattfand, nimmt die DIG sich sogar die radikalsten und übelsten Vertreter der sogenannten Antideutschen (kann man googlen bei Interesse) zu Hilfe und kündigt eine Veranstaltung an mit dem Titel: "Zur Kritik Bremer Zustände - Israel Obsessionen am Beispiel von Arn Strohmeyer".

Nachdem sich mein ungläubiges Staunen gelegt hatte, habe ich recherchiert, was man unter "Obsession" verstehen kann, damit ich keine haltlosen Vorwürfe in die Welt setze. Die Hauptbedeutungen, die hier infrage kommen sind: "Eine Obsession ist bildungssprachlich eine mit Besessenheit verfolgte Leidenschaft oder Fixierung auf ein bestimmtes Thema. Im psychologischen Sinne sind Obsessionen Zwangsvorstellungen, also Gedanken, zwanghafte Ideen oder auch Gefühle,von denen jemand ohne eigenes Zutun immer wieder heimgesucht wird und die oft als beängstigend empfunden werden."                                                                        

Da, wie man weiß, Strohmeyer keineswegs auf ein Thema fixiert ist, sondern auch Reisebücher schreibt und Faschismusspuren in der Region Bremen aufgearbeitet hat, können die Veranstalter wohl nur die psychologische Deutungs-Variante meinen! Ein ungeheurerer Vorwurf, den es vergleichbar aus meiner Sicht bislang so noch nicht in Bremen gegeben hat!

Bremen als Stadt wird erneut diffamiert und eine Einzelperson zielgerichtet öffentlich verunglimpft. Leider kein absurdes Theater, sondern bittere unglaubliche Realität eines verbohrten Dogmatismus von Leuten, die ansonsten stets in das Horn der Völkerverständigung, der Toleranz und des offenen Diskurses blasen . Hier haben wir es nicht nur mit den Methoden des inzwischen bundesweit bekannten sog. Korrespondenten der Jerusalem Post aus Berlin zu tun, der sich als am Rande der Legalität bewegende Antisemitismuskeulenschwinger überall denunziatorisch betätigt, wo israelkritische Veranstaltungen geplant sind - immer nach der gleichen Methode Vorwurf  mit dem absurden Höhepunkt "Bremen sei eine Hochburg des Antisemitismus" , sondern mit einer zusätzlichen neuen "Qualität" des verbalen Totschlags ad personam!

Wer zu dieser Veranstaltung gehen möchte, sollte sich nicht provozieren lassen oder gar selbst provokativ auftreten, denn Aussagen werden, wie man inzwischen hinlänglich weiß, verfälscht überregional  weitergegeben und bieten lediglich neues perfides Material für diese die Realität in Israel ausblendenden "Freunde Israels"

Es scheint mir an der Zeit, dass verantwortliche Politiker und Rechtsinstitutionen in Bremen sich diese Methoden, die man eigentlich nur aus totalitären Systemen kennt, anschauen und hinterfragen,  anstatt sich hinter der sog. "political correctness" und die von der Kanzlerin ausgerufene "Staatsraison" in Bezug auf Israel zurück zu ziehen. 

Nicht nur andere europäische Staaten, sondern neuerdings auch überregionale Medien wie der Spiegel und selbst die Fernsehsender (Arte 17.5. z.B.und ttt) senden inzwischen ungeschminckte Berichte über die Apartheidstendenzen und die schleichende "ethnische Säuberung" und "Entarabisierung", wenn auch meist spät am Tage! Wer sehen will was passiert, kann das alles sehen - ein Vorteil auch unserer neuen Medienwelt des Internet!
 

Sonderseiten - Spitzenreiter ist dabei wieder einmal der wohl unseriöseste israelische Journalist Benjamin Weinthal >>>
 

Texte auf diesen Seiten von Arn Strohmeyer (Auch zu den Bremer Jagdaktionen) >>>

Homepage von Arn Strohmeyer >>>


Bücher von Arn Strohmeyer >>>

Hunderte Akademiker rufen zum Boykott der Genozid-Koferenz in Jerusalem - Rami Younis -  Akademiker verurteilen die Entscheidung, in Jerusalem eine Konferenz über Genozid abzuhalten zu einer Zeit, in der Israels Aktionen 'durch die Brille ethnischer Säuberung und Genozid gesehen werden'.

Beinahe 270 Akademiker aus 19 Ländern rufen zum Boykott der 5. Globalen Konferenz über Genozid auf, die vom 26. bis 29. Juni an der Hebräischen Universität in Jerusalem stattfinden soll.

In einem Brief, den die Akademiker am 3. Mai an das International Network of Genocide Scholars (INoGS) gesandt haben, verweisen sie auf die Scheinheiligkeit eine Konferenz in Israel in einer Zeit zu abzuhalten, in der Israels Aktionen "zunehmend durch die Brille von ethnischer Säuberung und Genozid gesehen werden in Verbindung mit dem Siedlerkolonialismus".

Laut den Unterzeichnern gibt es ernst zu nehmende Vorwürfe, dass Israel während des Gazakrieges 2014 Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hat. Einer der Unterzeichner, John Docker, der extensiv im Bereich Genozid und wissenschaftliche Untersuchungen von Massakern geschrieben hat, macht geltend, dass eine solche Konferenz nicht in Israel stattfinden kann zu einer Zeit, in der Studien zum Genozid "aktiv Gelegenheiten zur Komplizenschaft bei Israels Mißachtung des Völkerrechts suchen".

INoGS muss noch auf den Brief reagieren, und die Konferenz soll wie geplant vor sich gehen. Die Organisatoren haben nicht auf Anfragen der Palestinan Campaign for Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI) reagiert, einer Organisation, zu der auch Akademiker aus dem Gazastreifen gehören, die sagen, dass sie im Sommer 2014 Massaker miterlebt haben (und bezeugen können). Akademiker aus England, USA, Südafrika, Brasilien und anderen Ländern haben bereits vorher verschiedene Petitionen unterzeichnet, die zum akademischen Boykott der israelischen akademischen Welt aufrufen, speziell der Hebräischen Universität, wegen deren Komplizenschaft mit den Verletzungen der palästinensischen Rechte.

Am Sonntag wurde bekannt, dass die bekannte britische Historikerin Catherine Hall  es abgelehnt hat, eine renommierte Auszeichnung und 330.000 Dollar von der Universität Tel Aviv anzunehmen, auch wegen deren Komplizenschaft mit der Besatzung. Laut eines Statement, das das British Committee for Universities in Palestine (BRICUP), das BDS unterstützt, am Freitag veröffentlichte, hat sich Hall von dem Preis "nach vielen Diskussionen mit Leuten, die sich mit der Politik von Israel-Palästina befassen", zurückgezogen hat.  Quelle   - Übersetzung: K. Nebauer

Mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung - Jens Berger - Nach der Magdeburger Tortenattacke auf Sahra Wagenknecht übten sich die leitenden Funktionäre der Linkspartei schnell im Schulterschluss mit ihrer gedemütigten Fraktionsvorsitzenden. Das ist löblich. Noch löblicher wäre es jedoch, ernsthafte Konsequenzen aus diesem Vorfall zu ziehen. Der Täter und seine Hintermänner sind der Partei nämlich sehr gut bekannt und stammen aus dem Umfeld der Antideutschen, einer nach eigener Definition linken Splittergruppe, die sich im Zeichen der bedingungslosen Solidarität mit Israel und den USA vor allem als Steigbügelhalter rechter Kräfte betätigt. Das „Magazin“, für das der Tortenwerfer auf dem Parteitag akkreditiert war, genießt die „freundliche Unterstützung“ der Rosa Luxemburg Stiftung. Vielleicht sollte die politische Linke einmal in ihren eigenen Reihen ein wenig aufräumen. >>>

Das Palestinian Museum: Realität oder Traum? - Am 18. Mai wurde in Birzeit das Palestinian Museum eröffnet. Die Veranstaltung war pompös – doch das Museum ist leer, was die politische Prägnanz von Erinnerung und kollektiver Identität offenbart. Katharina Konarek war bei der Eröffnung zu Gast.

Es ist viel los am Checkpoint in Qalandiya, dem zentralen Übergang von Jerusalem in die Westbank: Autoschlangen soweit das Auge reicht. Vierspurig stehen sie entlang der hohen, grauen Mauer. Lastwagen hupen, drängen sich auf den viel zu engen Straßen, wirbeln Staub auf und blockieren die Gegenfahrbahn. Erst nach einer Stunde sind die knapp 50 Meter Checkpoint zwischen Israel und den besetzen palästinensischen Gebieten überwunden. Auch auf der anderen Seite ist Geduld gefragt. Ein Teil der Hauptstraße, die von Qalandiya nach Ramallah führt, ist gesperrt. Zwei kleine Schuljungen in abgelaufenen Sandalen klopfen aufgeregt an die Autoscheiben: „Nach Ramallah? Da müsst ihr umdrehen! Ihr müsst dort herum fahren, hier geht es nicht weiter,“ rufen sie. Mit ausgestreckten Händen fordern sie den verdienten Lohn für diese Auskunft.

Wir sind auf dem Weg nach Birzeit, der kleinen Universitätsstadt nördlich von Ramallah. Nach rund 17 Jahren Planung soll hier heute nun endlich das erste palästinensische Museum eröffnet werden. Ganz feierlich – zusammen mit Präsident Mahmoud Abbas, einer pompösen Tanzaufführung, klassischer Musik und einer großen Lichtershow. >>>

Kiryas Joel - Eve Mykytyn - Kiryas Joel is a Hasidic enclave within Monroe, NY with its own schools, emergency medical and other governmental services. A recent book by Louis Grumet with John Caher, “The Curious Case of Kiryas Joel: The Rise of a Village Theocracy and the Battle to Defend the Separation of Church and State” (Chicago Review Press, $27.99), details the machinations behind the extraordinary carve out of a school district for a religious group.

Monroe contains incorporated and unincorporated land. Hasidic Jews have bought land and settled in the unincorporated part of Monroe, and since 2013, they have been fighting to join the rest of Monroe and become a part of the Kiryas Joel school district.

The Wall Street Journal has published an excellent summary of the issues involved in the proposed annexation.

The issue is complicated. The Hasidim claim that opposition to incorporation is anti Semitic. If the new land is incorporated, Hasidim will form a majority in the town. If they follow the pattern they have in neighboring Monsey, Hasidim will dominate the school board and attempt to cut funds to public schools and advantage religious schools. >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

Israel reduces fishing zone off Gaza coasts to 6 miles

Israeli colonialism signed in the UK, sealed in the USA

Palestinian minor detained, Israeli soldier lightly injured in alleged stab attack in Tel Aviv

Lieberman im Parlament als Verteidigungsminister vereidigt

Israel Unilaterally Reduces Gaza’s Fishing Zone To Six Nautical Miles

Army Invades Palestinian Lands In Southern Gaza

Israeli Soldiers Kidnap eleven Palestinians, Including A Woman, In Nablus, Two In Jenin

Army Kidnaps Four Palestinians In Bethlehem, One In Jenin

PFLP Calls for International Action against Paris Conference on Israel – Palestine

UNRWA suspends services in northern West Bank refugee camps for a day

58 Gazans travel to Jordan via Allenby Bridge crossing

Rumblings of mounting discontent among Israelis and Palestinians

29. 5. 2016

Israeli extremist settlers stormed al-Aqsa Mosque

New Israeli defence minister to chop Palestinians’ heads

Bernie Sanders just shattered an American taboo on Israel

Unbelievable Israeli racism against Palestinian women

Will Israel move from occupation to annexation?

Apple gegen politische Games

Palestinian game explains Israeli war on Gaza

First aid station opens in Gaza town with Turkish help

Palestine expects Modi to visit Ramallah

Algeria calls for "Arab joint action" to revive peace process Palestine

Jewish extremist settlers damage Palestinian agricultural products in Bethlehem

‘We won't allow Israeli presence’: Abbas wants NATO to replace IDF in West Bank

Trump means Trouble: The Weeknd, Palestinian Rapper Belly cancel TV gig to boycott Donald

Gazan women shoot for hope with wheelchair basketball

 

Israel 'bastion of fascism, racial discrimination': Arab League chief

Israel’s Gigantic Nuclear Elephant

Wounded Palestinian shot dead by Israeli soldier mourned in Hebron

 

B’Tselem should hold the fort

Former Israeli soldiers draw up plan for peace with Palestine

Israel Thanks Russia for Returning Tank from 1982 Lebanon Invasion

Israeli military training exercises simulate war with Lebanon

Israeli police 'recommend indicting Sara Netanyahu in funds inquiry'
 

Israel: Netanyahu's Wife Could Be Arrested, Indicted for Fraud

See rocket launcher intercept missile from moving ship

Israel bars Sinn Fein MLA Martina Anderson from Gaza

Israelis are ‘like a rash,’ says Irish member of European Parliament

VIDEO - "[Israelis] are like a rash," said Northern Irish MEP Martina Anderson

28. 5. 2016

Gaza situation report 145  - 17 May - 24 May 2016 UNRWA

OCHA Report On Israeli Violations – May 17-23

Report- “Israel Issued 729 Administrative Detention Orders This Year”

Israel`s Next War Won`t Be Avigdor Lieberman`s Fault

Israeli Justice Minister- West Bank settlements will continue

Funeral held for Abd al-Fattah al-Shariff, shot in head by Israeli soldier in Hebron

Improving the lives of Palestine refugees and promoting dignity in Jordan through the new e-card programmE - UNRWA

Eine Siedlung als Zerreißprobe

Labor must take the security narrative back from Netanyahu

Dutch government follows Sweden in affirming right to boycott Israel

Why is Egypt calling on Israel to release Marwan al-Barghouti

Army Kidnaps Two Palestinians In Hebron

Is diversification pressure on Israeli media working

Israeli Army Injures A Palestinian Child In Bethlehem

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