Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Shalom, Shin-Bet
Uri Avnery, 7.4.07

 

VOR KURZEM erklärte der Chef des Shin-Bet, die „israelischen Araber“ – ein Fünftel der Bevölkerung Israels – stellten für den Staat eine Gefahr dar.

 

Er erbat sich die Genehmigung für den Allgemeinen Sicherheitsdienst gegen jeden vorgehen zu dürfen, der die offizielle Bezeichnung Israels als „ jüdischer und demokratischer Staat“ verändern will – auch dann, wenn er  nur legale Mittel dabei anwendet.

 

Daraus folgt, dass nach Ansicht des Chefs des Sicherheitsdienstes, einer zentralen Figur innerhalb der israelischen Führung, die Aufgabe des Shin Bet (in Israel jetzt allgemein Shabak genannt ) nicht die ist, den Staat vor Spionen und Terroristen zu schützen, sondern auch vor jedweder Veränderung seiner ideologischen Bestimmung – eben wie der KGB in der früheren Sowjetunion und die Stasi im kommunistischen Ostdeutschland . (Der exzellente Film –  ein Oskarpreisträger – „Das Leben der anderen“, der  gerade in Israel läuft, zeigt, wie dies in der Praxis funktioniert hat).

 

 

ALL DIES erinnert mich an frühere Ereignisse. Ziemlich naiv hatte ich gedacht, dass diese vergangenen Zeiten angehörten und nie wiederkehren würden.

 

Vor zwei Wochen veröffentlichte das Massenblatt Yediot Aharonot ein Interview mit dem Anwalt Arieh Hadar, bekannt unter dem Spitznamen Pashosh, dem früheren Chef der Verhörabteilung des Shin-Bet.

 

Pashosh enthüllte: „In den Fünfzigern war Uri Avnery der große Feind der Laborpartei – und deshalb auch von Issar Harel, dem Chef der Sicherheitsdienste, des Shin-Bet und des Mossad,  – und mit Avnery dessen Wochenmagazin Haolam Hazeh. Avnery hat den Shin-Bet den „Apparat der Finsternis“ genannt und Issar sei überzeugt gewesen, Uri Avnery  wolle den Staat zerstören. Avnery und sein Magazin standen unter ständiger Überwachung. Einer meiner Kollegen verdiente sich eine schnelle Beförderung, als er einen der Angestellten der Haolam Hazeh-Druckerei für unseren Dienst gewinnen konnte. Jede Woche hat ihm dieser Angestellte eine geschmuggelte Kopie des Magazins vor dem offiziellen Veröffentlichungstermin übergeben. Mein Kollege gab diese an Issar weiter, der sie jede Woche persönlich  Ben Gurion brachte.“

 

Pashosh fügte dem noch hinzu: „Issar ließ durch den Shin Bet ein konkurrierendes Magazin herausgeben - unter dem Deckmantel eines privaten Besitzers. Sein Ziel war es, Avnery zu zerstören“.

 

Diese Enthüllungen waren für mich nichts Neues. Vor Jahren verriet  Issar Harel selbst, dass er mich als „Feind Nummer eins des Regimes“ betrachtete. Ich erinnere daran, dass in jenen Tagen in unser Redaktionsbüro und in die  Druckerei drei Bomben gelegt worden waren und zwei Angestellte verletzt wurden. Die Finger meiner beiden Hände wurden bei einem  (missglückten) Versuch, mich zu kidnappen,  gebrochen. Keins dieser Verbrechen wurde jemals aufgeklärt.

 

Als 1977 Menachim Begin zur Macht kam, enthüllte er in einem Interview, dass Ende der 50er-Jahre Issar Harel auf ihn zukam und ihm sagte, er habe dem Ministerpräsidenten Ben-Gurion vorgeschlagen, mich in „Administrativhaft“ zu nehmen – eine Haft ohne Gerichtsverhandlung und für unbegrenzte Zeit. Ben-Gurion stimmte dem zu, stellte aber eine Bedingung: Begin, damals Führer der Opposition, müsste dem ebenfalls zustimmen, damit dies ruhig über die Bühne gehen könne. Begin verlangte von Issar, dass er ihm beweisen müsse, dass ich ein Verräter sei, sonst würde er dem nicht nur nicht  zustimmen, sondern einen Mordskrach veranstalten. Issar kam nie wieder darauf zurück.

 

Begin ließ es nicht dabei bewenden. Er sandte mir seinen Stellvertreter, den Leutnant Yaacov Meridor, um mich zu warnen. Trotz der extremen Meinungsunterschiede zwischen uns beiden, die ihren Ausdruck bei vielen Knessetdebatten fanden, akzeptierte Begin mich offenbar dennoch als israelischen Patriot.

 

 

DIE FRAGE IST natürlich, warum Ben-Gurion und der Chef des Sicherheitsdienstes mich als „Feind Nummer eins des Regimes“ betrachteten.

 

Das bringt uns zu dem  jetzt wieder durch den Shin-Bet-Chef aufgebrachten Thema. 

 

Ich griff Ben-Gurion auf vielen Gebieten an: die totale Herrschaft  der Labor-Partei (damals Mapai) im Staat, die damals beginnende Korruption in der herrschenden Schicht, die Diskriminierung, unter der jüdische Immigranten aus den orientalischen Ländern litten, der Religionszwang, etc. waren einige meiniger Kritikpunkte.

 

Der zentrale Punkt dieses Kampfes aber war die Definition Israel als  „jüdischer Staat“.

 

Was ist ein „jüdischer Staat“? Das wurde nie klar definiert. Ein Staat, dessen sämtliche Bürger jüdisch sind? Ein Staat, der nur den Juden gehört? Der „Staat des  jüdischen Volkes“, der auch  Millionen Juden gehört, die nicht hier leben und Bürger der USA, Argentiniens und Frankreichs sind? Ein Staat,  der von der jüdischen Religion beherrscht wird? Ein Staat, der die jüdischen Werte zum Ausdruck bringt ? ( und wenn ja, welche dann?)

 

Außerdem: wer ist - in diesem Kontext – Jude? Nach langer Unschlüssigkeit entschied sich die Knesset zur  religiösen Definition: ein Jude ist eine Person, die eine jüdische Mutter hat oder zum jüdischen Glauben konvertiert ist und keine andere Religion angenommen hat. Der Widerspruch zwischen der Definition von Judentum als einer Religion und  der Behauptung, dass die Juden eine Nation seien, wurde dadurch gelöst, dass man eine Fiktion akzeptierte, dass bei uns im Gegensatz zu andern Völkern Religion und Nation identisch sei.

 

Der Terminus „jüdischer Staat“ ist  nebulös. Er kann auf verschiedene Weise interpretiert werden. Wenn man ihm noch  das Wort „demokratisch“ hinzufügt, wird es zu einem Oxymoron –  ein Staat, der nur einem Teil seiner Bevölkerung gehört, ist nicht demokratisch, und ein demokratischer Staat kann nicht nur einem Teil seiner Bevölkerung gehören, auch wenn sie die Mehrheit darstellt.

 

Falls der Sicherheitsdienst – wie wir die Geheimpolizei nennen -  dahingehend  instruiert wird, gegen jene vorzugehen, die mit legalen Mitteln gegen die Definition „jüdischer Staat“ kämpfen, würde das schlicht bedeuten, die israelische Demokratie zu verkrüppeln. Es ist eines der Grundprinzipien der Demokratie, dass jeder das Recht hat, seine Ansichten zu verbreiten und Leute zu überzeugen, die Gesetze und die Verfassung zu verändern – solange  legale Mittel angewendet werden . Wenn es ihm oder ihr gelingt, die Mehrheit der Bürger zu überzeugen, wird die gewünschte Veränderung eintreten.

 

Die Geheimpolizei dahingehend zu aktivieren, diesen Prozess zu torpedieren, würde bedeuten, Israel in einen Polizeistaat zu verwandeln. Das wäre dann  nicht eine „Demokratie, die sich selbst schützt“, sondern eher ein sich vor der Demokratie schützender Staat.

 

 

ICH HOFFE, der Staat Israel bleibt ein Staat mit hebräischer Mehrheit und die hebräische Sprache seine Hauptsprache. Ich hoffe, dass er die moderne hebräische Gesellschaft und Kultur zum Ausdruck bringt und auch die jüdische Tradition vergangener Generationen lebendig erhält. ( Über die arabische Seite des Problems weiter unten)

 

Aber das sollte nicht mit Gewalt, nicht durch Unterdrückung oder mit Hilfe der Geheimpolizei und anderer Zwangsmittel geschehen. Natürlichen Prozessen sollte es erlaubt sein, sich frei zu entfalten – ganz gleich mit welchen Folgen. Wir sind nicht die einzige Nation in der Welt, die dieses Problem hat.

 

Wenn Israel ein attraktives Land  wird, wird sich die Geburtsrate erhöhen und viele werden an seine Tür klopfen, Menschen, die wünschen, sich uns anzuschließen. Die israelische Nation  - anders als die  jüdische Religion – kann im Prinzip jeden aufnehmen, der wünscht, dazu zu gehören.

 

Die Beziehung zwischen einem modernen Staat und seinen Bürgern kann  nur auf einer Basis beruhen: auf Staatsangehörigkeit. Der Staat gehört all seinen Bürgern, und alle müssen vor dem Gesetz gleich sein. Das ist es, was  die Unabhängigkeitserklärung 1948 allen versprochen hat: „Der Staat Israel …wird volle soziale und politische Gleichberechtigung allen Bürgern ohne Unterschied der Religion, der Rasse und des Geschlechtes  gewähren.“

 

Einige Israelis verwendeten den Terminus „Nationalstaat“ als einen Vorwand, die arabische Minderheit zu unterdrücken. Sie denken an einen Nationalstaat im Geiste des Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In Polen z.B., wo viele von Israels Gründerväter geboren wurden, kämpfte der Staat gegen  seine eigenen Bürger, wie zum Beispiel Ukrainer, Litauer, Juden u.a.

 

Das extremste Beispiel war der Nazistaat, der sich auf der Idee gründete, dass der einzelne  nur als Teil seines Volkes existiert, als Glied im nationalen Organismus  (Es hieß: „Du bist nichts – dein Volk ist alles“). Dieses Modell ertrank in seinem eigenen Blut und ist für alle Ewigkeit mit den Schrecken des Holocaust besudelt worden.

 

Das Modell, das heute vielen zusagt, ist das amerikanische Modell. Die amerikanische Nation schließt  jeden ein, der einen US-Pass hat. Eine Person, die die amerikanische Staatsbürgerschaft erhält – sei er Mexikaner, Koreaner, Inder oder Nigerianer – schließt sich in diesem Augenblick der amerikanischen Nation an  und wird ein Erbe von George Washington, Abraham Lincoln und Franklin D. Roosevelt.

 

Alle modernen Nationen bewegen sich auf dieses Modell zu, jede nach ihrem eigenen Rhythmus. Auch Polen gehört nun zur EU, wo Millionen von Menschen sich von Land zu Land bewegen – ohne Einschränkungen. In den meisten Ländern leben nun Millionen von Ausländern, die nach und nach von der nationalen Bevölkerung absorbiert werden. Ihre Kinder wachsen in die lokale Kultur und die lokale Sprache hinein und lernen in lokalen Schulen. Ohne diese massive  Verstärkung könnten viele der westlichen Gesellschaften nicht mehr bestehen – weder wirtschaftlich noch demographisch.

Wird Israel, das keine Gelegenheit verpasst, sich als  westliches Land zu beschreiben, sich dieser Realität verschließen und das pakistanische Modell adoptieren, einem Staat der -  zur selben Zeit wie Israel  - auf ethnisch-religiöser Basis gegründet wurde?

 

 

MEINE IDENTITÄT  besteht aus vielen verschiedenen Schichten.

 

Ich bin ein Mensch und als Mensch  Bürger dieser Welt, verantwortlich für unsern Planeten.  Ich bin den humanistischen Werten verpflichtet, der Ökologie des Globus, der Freiheit, dem Frieden und der Gerechtigkeit für alle. Ich hoffe, dass in nicht zu weiter Ferne diese Werte  durch eine Weltordnung garantiert werden.

 

Ich bin ein Mitglied der israelischen Nation, zusammen mit allen, die einen israelischen Pass haben. Israel ist mein Staat. Ich möchte, dass er in Frieden und  Sicherheit lebt, gedeiht  und in aller Welt geachtet wird. Ich wünsche mir einen Staat, in dem es sich gut leben lässt und auf den ich stolz sein kann.

 

Ich gehöre zum jüdischen Volk; ich bin Erbe der jüdischen Tradition – genau wie  Australier und  Kanadier Erben der angelsächsischen Tradition sind. Da gibt es jüdische Werte, an die ich glaube, Werte der Gerechtigkeit, des Friedens und der Gewaltlosigkeit, die sehr anders sind als die Werte der  jüdischen Siedler in Yitzhar und Tapuah. Ich fühle mich den Juden in aller Welt sehr nahe und ich bin froh, dass Juden rund um die Welt sich Israel nahe fühlen. Das ist eine emotionale Sache, die  den Staat als solchen nicht betrifft.

 

Wenn der Staat Israel praktisch und offiziell all seinen Bürgern gehören wird, wird es für seine arabischen Bürger einfacher sein, sich für einen Status zu entscheiden. Wenn sie sich dafür entscheiden, zur israelischen Nation zu gehören, so wie Hispanics in den USA zur amerikanischen Nation gehören, dann wäre das fein. Wenn sie aber lieber den Status einer nationalen Minderheit bevorzugen, dann sollten sie sich der Rechte einer Minderheit in einem modernen Staat erfreuen können. Auf die eine oder andere Weise muss die arabische Sprache und arabische Kultur  voll vom Staat anerkannt werden.  Die Verbindung der arabischen Bürger mit dem palästinensischen Volk und der arabischen Welt müsste als legitim betrachtet werden, genau  wie die Verbindung der hebräischen Bürger mit dem jüdischen Volk in aller Welt.

 

 

DAS IST meine Weltanschauung. Ich vertrete sie mit allen legalen Mitteln, die mir in einem demokratischen Staat  zur Verfügung stehen , einem Staat, den ich mit gegründet habe.

 

Und wenn der Shin-Bet dies nicht gerne sieht, nun – schade. Ich hoffe nur, dass er mich deshalb nicht in Administrativhaft nimmt.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz vom Verfasser autorisiert)

 

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