Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 

TRANSLATE

 

 

Der Truthahn unter dem Tisch
Uri Avnery - 27. Juli 2013

 

WENN ES einen Konflikt zwischen zwei Parteien gibt, ist der Weg zu einer Lösung klar: Man setzt sie in den selben Raum, lässt sie ihre Differenzen ausdiskutieren  und lässt sie mit einer vernünftigen Lösung, die von beiden Parteien akzeptiert wird, wieder herauskommen.

Zum Beispiel, ein Konflikt zwischen einem Wolf und einem Lamm. Setzen Sie sie  beide in den selben Raum, lassen Sie sie ihre Differenzen austragen und wieder herauskommen mit ...

Einen Moment 'mal, nur der Wolf kommt wieder heraus. Aber, wo ist das Lamm?

WENN ES  einen Konflikt zwischen zwei Parteien gibt, die wie ein Wolf und ein Lamm sind, dann muss man eine dritte Partei in den Raum setzen, nur, um sicherzustellen, dass die 1. Partei die 2. Partei nicht zum Dinner verspeist, während die Gespräche weitergehen.

Das Machtverhältnis zwischen Israel und der Palästinensischen Autorität ist wie das zwischen einem Wolf und einem Lamm. In fast jeder Hinsicht – wirtschaftlich, militärisch und politisch hat Israel eine gewaltige Übermacht.

Das ist eine harte Tatsache. Es liegt an der dritten Partei, dies auszugleichen.

Kann sie es tun?  Wird sie es tun?

ICH HABE John Kerry schon immer geschätzt. Er strahlt Aufrichtigkeit und Verlässlichkeit aus, die er auch tatsächlich zu besitzen scheint. Seine  hartnäckigen Bemühungen verdienen Anerkennung. Die Ankündigung dieser Woche, dass er sogar endlich die ersten Schritte für Gespräche zwischen den Parteien erreicht hat, gibt Anlass zu Optimismus.

Wie Mao sagte: „Ein Marsch über tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt.“

Die Parteien haben einem Delegiertentreffen zugestimmt, um die vorläufigen Einzelheiten auszuarbeiten. In der kommenden Woche soll es in Washington stattfinden. So weit, so gut.

Die erste Frage dabei ist: „Wer wird der Dritte im Bund sein? Es sickerte durch, dass der Hauptkandidat für diese delikate Aufgabe Martin Indyk sein soll, ein früherer Beamter beim Außenministerium.

Diese Wahl ist problematisch. Indyk ist ein Jude und sehr in jüdische und zionistische Aktivitäten involviert. Er wurde in England geboren und wuchs in Australien auf. Zweimal diente er als US-Botschafter in Israel.

Die rechten Israelis lehnen ihn ab, weil er bei Organisationen der Linken aktiv ist. Er ist Direktoriumsmitglied des „New Israeli Fund“, der moderate israelische Friedensorganisationen subventioniert und deshalb von den Extrem-Rechten aus dem Umfeld von Binyamin Netanyahu dämonisiert wird.

Die Palästinenser mögen sich wohl fragen, ob es unter den 300 Millionen US-Bürgern keinen einzigen Nicht-Juden gibt, der diese Aufgabe übernehmen könnte. Seit vielen Jahren waren fast alle amerikanischen Offiziellen, die sich mit der israelisch-arabischen Problematik befasst haben, Juden. Und fast alle von ihnen blieben später als Funktionäre bei zionistischen Ideenfabriken und anderen Organisationen.

Wenn man die USA aufgefordert hätte, als Vermittler bei Verhandlungen, sagen wir 'mal, zwischen Ägypten und Äthiopien, zu fungieren, hätte sie dann einen äthiopischen Amerikaner dafür ausgewählt?

ICH BIN Indyk mehrmals begegnet, hauptsächlich bei diplomatischen Empfängen (außer bei Empfängen der US-Botschaft, da war ich nie eingeladen.) Einmal sandte ich ihm ein Schreiben, das mit seinem Namen verknüpft war.

Die Geschichte von dem „Indyk“ kennt jeder, der sich in jüdischer Volkskunde auskennt. Sie wurde von einem einflussreichen jüdischen Rabbi, Rabbi Nachman aus Braslaw (1772 – 1811), erzählt, der auch noch heute in Israel viele Anhänger hat.

Es war einmal ein Prinz, der an der Wahnvorstellung litt, dass er ein „Indyk“ sei (was in Jiddisch „Truthahn“ heißt – aus dem Hebräischen „indische Henne“). Er saß nackt unter dem Tisch und aß lediglich Brotkrümel, die man ihm zuwarf.

Nachdem kein Arzt ihn heilen konnte, übernahm ein weiser Rabbi diese Aufgabe. Er streifte seine Kleider ab, setzte sich nackt unter den Tisch und begann, sich auch wie ein Truthahn zu verhalten. Schritt für Schritt überzeugte er den Prinzen, dass ein „Indyk“ Kleidung tragen -, regelmäßige Nahrung zu sich nehmen - und letztendlich sogar am Tisch, anstatt unter ihm, sitzen kann. Auf diese Weise wurde der Prinz geheilt.

Wenn Indyk tatsächlich gewählt wird, mögen einige sagen, diese Geschichte habe einen direkten Einfluss auf seine zukünftige Aufgabe. Zwei nackte „Indyks“ sitzen nun unter dem Tisch und seine Aufgabe wird es sein, sie dazu zu bringen, am Tisch zu sitzen und ernsthaft über Frieden zu sprechen.

Es stimmt, dass die Palästinenser daran gewöhnt sind, Brotkrumen zugeworfen zu bekommen, aber nun könnten sie richtige politische Nahrung verlangen.

DIE CHANCEN jedweder Friedensverhandlungen kann man anhand der Atmosphäre, die auf beiden Seiten herrscht, anhand der Terminologie, die angewandt wird und anhand der internen Diskussionen, die geführt werden, einschätzen.

Sie sind nicht sehr begeisternd.

In Israel verwendet niemand das Wort „Frieden“. Sogar Tzipi Livni, die auf unserer Seite mit den Verhandlungen beauftragt werden wird, spricht lediglich von einem „Endstatusabkommen“, dass zwar „dem Konflikt“  - aber keinesfalls der Besatzung - ein Ende bereiten würde.

Die meisten Israelis ignorieren das Ereignis völlig, weil sie glauben, dass das Ziel von Netanyahu und Mahmoud Abbas einzig und allein der Abbruch der Verhandlungen ist, und zwar derart, dass jeder von ihnen versucht, die Schuld dafür dem anderen in die Schuhe zu schieben. Auch die meisten Palästinenser sind dieser Meinung. Frieden liegt definitiv nicht in der Luft.

Dennoch beweist eine in dieser Woche durchgeführte Umfrage, dass die große Mehrheit der Israelis – 55 gegenüber 25 (oder in Prozent ausgedrückt, 69% gegenüber 31%) – im Falle eines Referendums für ein vom Premierminister erzieltes Friedensabkommen stimmen würde.

Die Rechten befürworten den Gedanken, ein Referendum bezüglich eines Friedensabkommens durchzuführen, die Linken jedoch opponieren. Ich bin dafür. Ohne eine solide Mehrheit wäre der Abbau von Siedlungen ohnehin für jede Regierung so gut wie unmöglich. Und ich bin davon überzeugt, dass jedes konkrete Abkommen, das von einer glaubwürdigen palästinensischen Führung akzeptiert und von den USA empfohlen wird, im Falle eines Referendums ein überwältigendes „Ja“ erzielen würde.

DIE MEISTEN Experten meinen, Israel solle keine Endphase der Verhandlungen anstreben, sondern lediglich ein bescheidenes „Zwischenabkommen“. Sie zitieren das alte jüdische Sprichwort: „Derjenige, der zu viel erreichen will, erreicht gar nichts.“

Ich stimme dem nicht zu.

Vor allem gibt es ein Sprichwort, das besagt, dass man keinen Abgrund mit zwei Sprüngen überqueren kann. Man kann in der Mitte nicht anhalten.
Dieses Sprichwort führten wir bei Yitzak Rabin nach Oslo an.

Der fatale Fehler des Oslo-Abkommens war, dass es alles in allem nur ein Zwischenabkommen war. Für die Palästinenser stand fest, dass dessen Ziel war, in allen besetzten Gebieten, einschließlich Ostjerusalem, den Staat Palästina zu errichten. Für die israelische Seite ging dies überhaupt nicht klar daraus hervor. Da es kein Abkommen darüber gab, wurde jede Übergangsmaßnahme zu einem Streitobjekt. Wenn Sie mit dem Zug von Paris nach Berlin fahren wollen, sind die Zwischenstationen völlig anders, als die, die Sie auf dem Weg von Paris nach Madrid passieren.

Während der endlosen Streitigkeiten um einen „sicheren Übergang“ zwischen der Westbank und dem Gazastreifen, um den „dritten Rückzug“ und dergleichen, gab Oslo seine arme Seele auf.

Der einzige Weg, einen Fortschritt zu erzielen, ist vor allem, eine Einigung bei den „Kernfragen“ zu erreichen. Deren Lösung könnte sich über einige Zeit hinziehen – allerdings würde ich auch das nicht empfehlen.

Der israelisch-palästinensische Frieden ist ein riesiger Schritt in der Geschichte beider Völker. Wenn wir den Mut dazu haben, lasst ihn uns um Himmels Willen tun, ohne uns auf den Boden zu werfen und zu weinen.

IM AUGENBLICK ist das große Rätsel: „Was hat Kerry jeder Seite heimlich versprochen?“

Seine Methode erscheint vernünftig. Da beide Seiten sich in keinem Punkt einigen konnten und jeder von dem anderen verlangte, die Verhandlungen „ohne Vorbedingungen“ einzugehen, selbst jedoch Vorbedingungen stellte, hat Kerry einen anderen Weg gewählt.

Er basiert auf einer einfachen Logik: Bei dem amerikanisch-israelisch-palästinensischen Dreieck müssen fast sämtliche Entscheidungen zwei zu eins getroffen werden. Praktisch braucht jede Seite die amerikanische Unterstützung, damit ihre Forderungen akzeptiert werden. Anstatt das Unmögliche zu versuchen, ein israelisch-palästinensisches Abkommen auf der Basis von Verhandlungen zu erreichen, gab Amerika jeder Seite das Versprechen, sie in bestimmten Punkten zu unterstützen.

Zum Beispiel, es ist nur eine Vermutung, ein Versprechen, dass die USA die Palästinenser bezüglich des Grenzverlaufs unterstützt, der auf der Grünen Linie mit einem akzeptablen Gebietstausch basieren wird, sowie außerdem auch bezüglich des Einfrierens von Siedlungen für die Dauer der Verhandlungen. Auf der anderen Seite wird die USA Israel im Hinblick auf die Definition, „jüdischer“ Staat, und im Hinblick auf die (Nicht)-Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge unterstützen.

In der Vergangenheit hat die USA ohne Scham derartige Versprechen gebrochen. Zum Beispiel hat Bill Clinton Yasser Arafat vor dem Treffen in Camp David fest versprochen, im Falle eines Scheiterns keiner Seite die Schuld zu geben. (Da das Treffen ohne die kleinste Vorbereitung zustande gekommen war, war ein Scheitern vorhersehbar.) Nach der Konferenz machte Clinton zu Unrecht Arafat voll und ganz für das Scheitern des Treffens verantwortlich, ein widerwärtiger Akt politischer Berechnung, der nur dazu diente, seiner Frau in New York zur Wahl zu verhelfen.

TROTZ SOLCHER negativen Erfahrungen setzt Abbas sein Vertrauen in Kerry. Es scheint  so, als ob dieser die Gabe besäße, Vertrauen zu erwecken. Hoffen wir, dass er es nicht verspielt.

So, mit oder ohne einen Truthahn, um den Wolf vom Verschlingen eines Lamms abzuhalten und trotz aller Enttäuschungen der Vergangenheit, lassen Sie uns hoffen, dass die Verhandlungen dieses Mal wirklich in Gang kommen und zum Frieden führen. Die Alternative ist zu düster, um darüber nachzudenken.

 (ins Deutsche übersetzt v. Inga Gelsdorf, i.A. v. Ellen Rohlfs/Uri Avnery)

 

 

  

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