Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
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Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 

„Vergesse ich dich, UmmTuba…“

 Uri Avnery, 26.7.08

 

IN EINEM der schönsten Lieder in der Bibel schwört der Dichter:

        „Vergesse ich dich, Jerusalem, so verdorre meine Rechte,

           Meine Zunge soll an meinem Gaumen kleben Wenn ich deiner nicht gedenke,

           Wenn ich nicht Jerusalem meine höchste Freude sein lasse!“ (Psalm 137,5)

 

Aus irgend einem Grund schrieb der Dichter nicht: „Vergesse ich dich,  Umm Tuba !“ oder „Vergesse ich dich, Sur Baher!“ oder „ Vergesse ich dich,  Jabel Mukaber!“ und  nicht einmal: “Vergesse ich dich,  Ein Karem!“

 

Das ist eine Tatsache,  an die bei jeder Diskussion über Jerusalem gedacht werden sollte: es gibt keine Ähnlichkeit zwischen dem Jerusalem der Bibel und dem „Jerusalem“ der augenblicklichen israelischen Landkarte. Das Sehnsuchtsziel der Vertriebenen, „die an den Wassern Babylons weinten“, war das wirkliche Jerusalem – mehr oder weniger das innerhalb der Mauern der Altstadt, deren Zentrum der Tempelberg ist. Ein Quadratkilometer,  mehr nicht.

 

Nach der Annektierung  1967 umfasst das Stadtgebiet Jerusalems ein riesiges Gebiet, etwa 126 qkm, von Bethlehem im Süden bis Ramallah im Norden. Dieses ganze Gebiet erhielt den Namen „Jerusalem“, um  diesem Akt von Landraub einen religiös-national-historischen Nimbus zu verleihen.

 

Die Initiatoren dieses Stadtplans - einschließlich des verstorbenen Generals Rehavam Ze’evi,  mit dem Spitznamen „Ghandi“, des am weitesten rechts stehenden Offiziers der israelischen Armee - hatten eine schlichte Absicht: so viel wie möglich an Land ohne arabische Bevölkerung an Jerusalem anzuschließen, um dort jüdische Siedlungen zu errichten. Sie wurden vom demographischen  Dämon getrieben, der uns bis heute terrorisiert: die jüdische Bevölkerung soll  vergrößert und die arabische   reduziert werden – in Jerusalem und im ganzen Land.

 

Um dies zu erreichen, waren die Planer gezwungen, einige naheliegende arabische Dörfer  mit einzubeziehen. Nicht nur die arabischen Stadtteile nahe der Altstadt, wie den Ölberg, Silwan und Ras-al-Amud, sondern auch Dörfer, die weiter entfernt liegen, wie Umm Tuba, Sur Baher und Jabal Mukaber im Osten, Beit Hanina, und Kafr Aka im Norden, Sharafat und Beit Safafa im Süden.

 

Der demographische Dämon, der „Ghandi“  damals heimsuchte, verfolgt uns nun jetzt  durch die Straßen Jerusalems. Er  fährt auf einem tödlichen Bulldozer.

 

 

 

BIS ZUM Krieg 1948 war Jerusalem tatsächlich eine gemischte Stadt; jüdische und arabische Stadtteile gingen in einander über.

 

Die demographische Karte Jerusalems hat sich mir  auf Grund einer persönlichen Erfahrung ins Gedächtnis eingeprägt. Etwa ein Jahr vor dem Krieg entschieden einige von uns, junge Männer und Frauen aus der Bama’avak-Gruppe in Tel Aviv, einen Ausflug nach Hebron zu machen. Zu jener Zeit gingen nur sehr wenige Juden in diese südlich gelegene Stadt, die als nationale und religiös- muslimische Hochburg galt.

 

Wir nahmen in Jerusalem den arabischen Bus und fuhren zu der Stadt,  liefen durch ihre Gassen, kauften Dinge aus blauem Glas, wofür Hebron berühmt ist, besuchten  auf dem Weg  die Kibbutzim des Etzion-Blockes und kehrten nach Jerusalem zurück. Aber in der Zwischenzeit war etwas geschehen: eine der Untergrundorganisationen hatte einen besonders schweren Anschlag begangen  (ich glaube, es war ein Bombenattentat auf den  britischen Offiziersklub in Jerusalem), und die Briten hatten eine allgemeine Ausgangssperre über alle jüdischen Stadtteile im ganzen Land verhängt.

 

Am Eingang Jerusalems stiegen wir aus dem Bus, durchquerten die Stadt von einem Ende zum andern zu Fuß und achteten sehr darauf, nur durch arabische Stadtteile zu gehen. Von dort nahmen wir einen arabischen Bus nach Ramleh, dann einen anderen nach Jaffa. Von dort fanden wir unsern Weg zu unsern Wohnungen in Tel Aviv über Hinterhöfe und Seitenstraßen. Keiner von uns wurde erwischt.

 

Auf diese Weise lernte ich die arabischen Stadtteile kennen. Unter ihnen waren vornehme Viertel wie Talbieh und Bakaa, die nach dem Krieg 1948 zu Zentren des jüdischen Jerusalems wurden. Während des Krieges flohen die Einwohner  nach Ost-Jerusalem oder wurden dorthin vertrieben und siedelten sich dort an – bis auch diese Stadtteile 1967  durch die israelische Armee erobert und von Israel annektiert wurde.

 

 

DIE ANNEXION  Ost-Jerusalems wurde zu einem Dilemma. Was sollte man mit der arabischen Bevölkerung tun? Sie konnte nicht vertrieben werden. Die Zerstörung des Mughrabi-Viertels neben  der Westmauer  und die brutale Vertreibung der arabischen Bevölkerung des jüdischen Viertels in der Altstadt hatte schon zu viele negative Kommentare weltweit verursacht.

 

Wenn die Regierung wirklich beabsichtigt hätte, die Stadt zu „vereinen“, dann hätte sie mit der Annexion sofort  begleitende Maßnahmen ergriffen, wie z.B. automatisch allen arabischen Bewohnern sofort die Staatsbürgerschaft verliehen und ihnen ihren „verlassenen“ Grundstücksbesitz in West-Jerusalem zurückgegeben (oder wenigstens Entschädigung gezahlt).

 

Aber die Regierung dachte  nicht im Traume daran. Den Bewohnern wurde nicht  die Staatsbürgerschaft verliehen, die ihnen dieselben Rechte gegeben hätte wie den arabischen Bürgen in Galiläa und in Umm El-Fahm. Sie wurden nur als „Einwohner“ Jerusalems anerkannt, in dem ihre Vorfahren seit  über tausend Jahren lebten. Das ist ein zerbrechlicher Status, der wohl israelische Ausweise gewährt, aber nicht das Recht, für die Knesset zu stimmen. Und dies kann leicht zurückgenommen werden.

 

Theoretisch  können die arabischen Jerusalemer einen Antrag auf israelische Staatsbürgerschaft  stellen, aber solch ein Antrag ist  von der willkürlichen Entscheidung feindseliger Bürokraten abhängig. Und die Regierung verlässt sich darauf, dass die Araber dies nicht tun; denn das würde bedeuten, dass sie die Rechtmäßigkeit der israelischen Besatzung anerkennen würden.

 

 

DIE WAHRHEIT ist, dass Jerusalem nie vereinigt worden ist. „Die  in alle Ewigkeit vereinigte Hauptstadt Israels“ war und  ist ein Mantra geblieben, das aller Realität entbehrt. Für alle praktischen Belange war Ost-Jerusalem besetztes Gebiet und ist es geblieben.

 

Die arabischen Einwohner haben das Recht, für den Gemeinderat zu stimmen. Aber nur eine Handvoll – Stadtangestellte und Leute, die von der Gnade der Regierung abhängig sind – nehmen ihr Recht wahr, weil auch dies bedeutet, die Besatzung anzuerkennen.

 

Praktisch ist der Jerusalemer Gemeinderat eine Stadtregierung von Juden für Juden. Ihre Verantwortlichen werden  nur von Juden gewählt. Und sie sehen ihre Hauptaufgabe darin, die Stadt zu judaisieren. Vor Jahren hat Haolam Hazeh – mein Magazin bis 1990 -  eine geheime Direktive  enthüllt: die ganze Regierung und  alle Stadtinstitutionen sollen  darauf bedacht sein, dass die Zahl der Araber in der Stadt nicht die 27,5% übersteigt – genau den Prozentsatz, der  zur Zeit der Annexion bestand.

 

Es ist keine Übertreibung, wenn man sagt, dass der gewählte demokratische Bürgermeister von West-Jerusalem auch der Militärgouverneur von Ost-Jerusalem ist.

 

Seit 1967 sahen und sehen alle Bürgermeister ihren Job in diesem Licht. Zusammen mit allen Abteilungen der Regierung achten sie sehr darauf, dass Araber, die außerhalb der Stadt leben, nicht zurückkehren und dass Araber, die in der Stadt leben, ausziehen. Tausend und ein Trick, große und kleine Tricks, werden zu diesem Zweck angewandt: von der totalen Verweigerung, Baugenehmigungen  für die schnell wachsenden arabischen Familien zu erhalten, bis zur Stornierung des Wohnrechts für Leute, die eine Zeit lang im Ausland oder in der Westbank  verbrachten.

 

Der enge Kontakt zwischen arabischen Jerusalemern und den Bewohnern der sich anschließenden Westbank ist vollkommen getrennt worden. Jerusalem, das als wirtschaftliches, politisches, kulturelles, medizinisches und soziales  Zentrum diente, wurde komplett von seinem natürlichen Hinterland abgeschnitten. Der Bau der Mauer, die Väter von ihren Söhnen trennt, Schüler von ihren Schulen, Geschäftsleute von ihren Kunden, Ärzte von ihren Patienten, Moscheen von den Gläubigen und sogar Friedhöfe von den jetzt Verstorbenen, dient diesem Zweck.

 

In Israel sagen die Leute,  die arabischen Bewohner kämen auch in den Genuss der Sozialversicherung. Das ist ein verlogenes Argument: schließlich besteht die Sozialversicherung nicht aus  kostenfreien Mahlzeiten. Die Versicherten haben ihren Beitrag eingezahlt. Araber wie Juden zahlen jeden Monat.

 

Die arabischen Bewohner müssen alle Gemeindesteuern zahlen, erhalten aber nur einen Bruchteil der Gemeindedienste, was die Qualität und die Quantität betrifft. Den Schulen fehlen Hunderte Klassenzimmer, und ihr Standard ist niedriger als der der  privaten islamischen Schulen. Müllabfuhr und andere Dienstleistungen sind unter aller Kritik. Öffentliche Parks, Jugendklubs, Gärtnerarbeit sind nicht vorhanden. Die Bewohner von Kafr Akab, das jenseits des Kalandia-Kontrollpunktes liegt, zahlen Gemeindesteuern und erhalten überhaupt keine Dienstleistungen – das Gemeindeamt sagt,  seine Angestellten  hätten Angst, dorthin zu gehen.

 

 

DIE JÜDISCHE  Öffentlichkeit ist an all dem nicht interessiert. Sie weiß nichts davon – und will es auch gar nicht wissen, was in den arabischen Stadtteilen vor sich geht – nur ein paar hundert Meter von ihr entfernt.

 

Deshalb sind sie sehr von der Undankbarkeit der arabischen Bewohner überrascht, überrascht und geschockt. Ein junger Mann aus Sur Baher erschoss neulich Schüler eines religiösen Seminars in West-Jerusalem. Ein junger Mann aus Jabal Mukaber fuhr einen Bulldozer und  überfuhr alles, was ihm in den Weg kam. In dieser Woche wiederholte  ein junger Mann aus Umm Tuba genau denselben Akt. Alle drei wurden auf der Stelle erschossen.

 

Die Angreifer waren gewöhnliche junge Männer, nicht besonders religiös. Anscheinend war keiner von ihnen Mitglied in einer Organisation. Offensichtlich steht ein junger Mann morgens auf und  entschließt sich,  dass er  nun genug hat und  ganz alleine einen  Angriff ausführen wird mit dem Instrument, das ihm zur Verfügung steht – einer Pistole, die er von seinem eigenen Geld gekauft hat, wie beim ersten Fall,  oder einem Bulldozer, den er bei der Arbeit fährt, wie in den beiden andern Fällen.

 

Wenn dies tatsächlich der Fall ist, stellt sich eine Frage wie von selbst: warum wurde dies von Jerusalemern getan?  Erstens, weil sie die Möglichkeit haben. Jemand, der mit einem Bulldozer auf einer Baustelle in West-Jerusalem arbeitet, kann gerade Mal mit dem nächsten Bus in der nächsten Straße zusammenstoßen. Der Fahrer eines schweren LKW kann Leute überfahren. Es ist verhältnismäßig leicht, mit einer Pistole einen Angriff durchzuführen, wie vor kurzem am Löwentor. Die Täter konnten entkommen. Kein Geheimdienst kann so etwas verhindern, wenn die Angreifer keine Partner haben und keine Mitglieder einer Organisation sind.

 

Aus den Äußerungen der Kommentatoren dieser Woche gewinnt man den Eindruck, das sie sich nicht vorstellen können, welche Wut  in den jungen Arabern Jerusalems während der Jahre der Demütigung, der Schikanen, der Diskriminierung und Hilflosigkeit sich angesammelt hat. Es ist einfacher und amüsanter, sich  mit pornographischen Beschreibungen der 72 Jungfrauen abzugeben, die auf die Märtyrer im muslimischen Paradies warten – was sie mit ihnen machen und wie und wer genug Ausdauer für sie alle hat .

 

Einer der Hauptfaktoren, die den Hass entfachen, ist die Zerstörung der „illegalen“ Häuser der arabischen Bewohner, die gar nicht in der Lage sind, „legal“ zu bauen. Das Ausmaß offizieller Dummheit wird durch die Forderung des Shin-Beth-Chefs in dieser Woche wieder belegt: die Häuser der Familien der Angreifer  zu zerstören – um der „Abschreckung“ willen. Anscheinend hat er nichts von den Dutzenden von Untersuchungen und der vielfachen Erfahrung gehört, die belegt, dass jedes zerstörte Haus ein Brutapparat für neue hassgetriebene Rächer ist.

 

Der Angriff in dieser Woche ist besonders instruktiv. Es ist völlig unklar, was tatsächlich geschehen ist: plante Ghassan Abu-Tir den Angriff im voraus? Oder war es eine spontane Entscheidung in einem Augenblick der Aufregung?  War dies überhaupt ein Angriff oder  fuhr der Fahrer versehentlich in einen Bus hinein,  versuchte in Panik seinen Verfolgern zu entfliehen und wurde so ein Ziel für eine Schießsalve eines Passanten und von Soldaten? In der so aufgeladenen Atmosphäre von Verdacht und Furcht, die zur Zeit in Jerusalem herrscht, erscheint jeder Straßenunfall, in den ein Araber verwickelt ist, wie ein Angriff, und jeder arabische Fahrer, der in einen Unfall  verwickelt ist, wird wahrscheinlich – ohne Gerichtsverhandlung -  auf der Stelle erschossen. (Es sollte daran erinnert werden, dass die erste Intifada 1987 nach einem Autounfall im Gazastreifen ausbrach, bei dem der jüdische Fahrer  eines Militärtransporters mehrere Araber überfuhr.)

 

 

UND WIEDER stellt sich die Frage: wie sieht die Lösung für dieses komplexe Problem aus, das  so starke Emotionen, tief verwurzelte Mythen und moralische Dilemmata für Millionen rund um die Welt darstellt ?

 

In der vergangenen Woche wurden eine Menge Vorschläge gemacht: eine Mauer nach Berliner Vorbild mitten durch die Stadt zu bauen (zusätzlich zu der, die rund um die Stadt geht); ganze Familien für die Taten ihre Kinder  zu strafen - etwa wie die „Sippenhaft“ der Nazis, die Familien aus der Stadt  zu vertreiben und ihren Status als „Einwohner“ zu streichen; ihre Häuser  zu zerstören; ihnen die Sozialversicherung zu nehmen, auch wenn sie dafür bezahlt haben.

 

All diese „Lösungen“ haben eines gemeinsam – sie wurden schon in der Vergangenheit ausprobiert, hier und an anderen Orten und sind fehl geschlagen.

 

Außer einer: Ost-Jerusalem in die Hauptstadt Palästinas zu  verwandeln, seine Bewohner in die Lage zu versetzen, ihren eigenen Gemeinderat aufzubauen, während man die Stadt als Ganzes unter einem  Super-Gemeinderat  vereint, in dem  Araber und Juden  gleichwertige Partner sind. Ich bin froh, dass  letzte Woche während seines Besuches bei uns Barack Obama  diesen Plan fast wörtlich wiederholte, den Gush Shalom  schon vor zehn Jahren veröffentlichte – zusammen mit Feisal Husseini, dem verstorbenen Führer der Jerusalemer arabischen Gemeinde.

 

Die Angriffe sind  die Folge von Verzweiflung, Frustration, Hass und  dem Gefühl, es gebe keinen Weg aus dieser Situation. Nur eine Lösung, die all diese Gefühle beseitigt, kann für beide Teile Jerusalems Sicherheit bringen.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

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