Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 

Olé, olé, olé, olé !

Uri Avnery, 28.6.08

 

WAS ERREGT  die Israelis in dieser Woche am meisten?  Was lässt sie auf den Fernsehsesseln kleben? Was lässt sie zu den Kiosken eilen, um Zeitungen  zu kaufen ?

 

Das Drama  in der Knesset, als es für einen Augenblick so aussah, die Mitglieder  würden gegen die  Naturgesetze stimmen  und  sich selbst entlassen? Die Verletzung der Tadiyeh (Waffenruhe) rund um den Gazastreifen, nach der Exekution von Jihad-Militanten in Nablus? Die Friedensverhandlungen mit Syrien? Die Diskussion über den Gefangenenaustausch mit der Hisbollah im Norden und der Hamas im Süden?

 

Red keinen Unsinn!

 

Das, was immer wieder  stürmische Emotionen auslöste, waren die europäischen Fußballwelt-meisterschaften, Deutschland gegen Türkei, Spanien gegen Russland.

 

Was für Spiele! Was für Tore! Wow!!

 

 

VERGLICHEN MIT  diesen Fußballspielen sind die Spiele auf der politischen Bühne  nur eine Nebenvorstellung.

 

Zum Beispiel :  Ehud Olmerts Überlebensspiel.

 

Seitdem zweifellos feststeht, dass er korrupt ist, hat seine Regierung den  wichtigsten Aktivposten einer Regierung in einer demokratischen Gesellschaft verloren: das Vertrauen.

 

Keiner glaubt dieser Regierung noch ein einziges Wort. Alle ihre Entscheidungen  sind a priori verdächtig – dass sie nicht um ihrer selbst willen getroffen werden, sondern nur  als Mittel dazu dienen,  noch einen Monat, noch eine Woche, noch einen Tag des Überlebens zu retten. Dies ist eine Regierung, die nicht regieren kann.

 

Dies erinnert mich an eine Szene in  einem alten Film, der sich auf Jules Vernes Novelle gründete „In 80 Tagen um die Erde“. Um eine Wette zu gewinnen, muss der Held den amerikanischen Kontinent mit größter Geschwindigkeit mit der Bahn überqueren. Als die Kohle der Lokomotive zu Ende war, demolierte er einen Wagen  nach dem anderen und warf ihre hölzernen Wände und Sitzbänke ins Feuer. Danach begann er die Lokomotive selbst auseinander zu nehmen, bis nichts mehr übrig blieb außer der Maschine, dem Heizkessel und den Rädern.

 

Die Regierung  Israels gleicht diesem Zug. Um zu überleben, opfert sie alle ihre Aktivposten.

 

Ehud Barak hat ein Ultimatum gestellt: wenn Olmert nicht  abgesetzt wird, dann würde er, Barak, die Koalition auflösen. Aber als sich der Zeitpunkt näherte, war ihm klar,  Olmert  würde ihn mit sich in den schrecklichen Abgrund, Wahlen genannt,  ziehen. Nach allen Umfragen würden Neuwahlen den Likud an die Macht bringen. Die beiden Ehuds schauen verzweifelt nach einem Ausweg. Jetzt stehen sie wie zwei erschöpfte Boxer da und liegen sich in den Armen, um  nicht umzukippen.

 

Olmert hat im Augenblick überlebt. Die Vorwahlen für die Kadima-Partei – einer fiktiven Partei - werden erst im September stattfinden. Ihre Lage ähnelt der ihres Gründers Ariel Sharon, der mit künstlicher Beatmung am Leben erhalten wird, ohne sich rühren zu können.

 

Bis wann? Bis September? Oder Mai 2009? November 2010? Keiner weiß es. Aber eines ist sicher: dies ist eine Regierung, die nicht mehr fähig ist zu handeln.

 

 

BEISPIEL NUMMER 1: die Tahdiyeh.

 

Die Armee wollte eine Waffenruhe, weil sie keine  entsprechenden Mittel hat, das Abfeuern von Raketen aus dem Gazastreifen zu verhindern. Das Letzte, was sie sich wünscht, ist die Wiederbesetzung des Gazastreifens – eine teure, gefährliche und hoffnungslose Operation.

 

Sie wollte die Waffenpause und wollte sie nicht. Logisch gesehen, wollte sie diese, emotional gesehen wollte sie diese nicht.

 

Letzte Woche schrieb ich hier, es würde leicht sein, der Waffenpause ein Ende zu setzen: „die Armee wird ein Dutzend Jihad-Militante in der Westbank töten. Als Reaktion darauf wird die Organisation eine Salve Qassams nach Sderot abfeuern. Die Armee wird verkündigen,  dies sei eine Verletzung der Waffenruhe, und  sie wird mit einem Überfall in den Gazastreifen antworten …“ Aber nicht einmal ich hatte erwartet,  dies würde schon  so bald geschehen. Aber genau das geschah tatsächlich: Die Armee exekutierte zwei islamische Jihad-Militante in der Westbank. Der islamische Jihad reagierte mit dem Abschießen von Qassams aus dem Gazastreifen, die Armee erneuerte die Blockade.

 

Beschloss jemand diese Provokation? Olmert? Barak? Der Generalstabschef? Der  Divisionskommandeur? Keiner sagt etwas. Nur eines ist sicher: Es gibt keine  nennenswerte Regierung.

 

 

BEISPIEL NUMMER 2: Der Gefangenenaustausch.

 

Der deutsche Vermittler hat schließlich  und endlich ein Abkommen für den Austausch unserer beiden in den Händen der Hisbollah befindlichen Gefangenen  gegen ein paar libanesische Gefangene erreicht. Man vermutet allerdings, dass die beiden bei ihrer Gefangennahme tödlich verwundet wurden und längst gestorben sind. Aber es gibt dafür keine Bestätigung: die Hisbollah schweigt dazu.

 

Nach der jüdischen Religion ist die „Erlösung der Gefangenen“ eine heilige Pflicht. Wenn  im Mittelalter ein Jude aus London in die Hände türkischer Piraten geraten war, waren die Juden Istanbuls auf Grund ihrer Religion verpflichtet, Lösegeld  für ihn zu zahlen. In der israelischen Armee  gehört die Befreiung von Gefangenen zu den höchsten Werten.  So wie man keinen verletzten Soldaten auf dem Schlachtfeld  liegen lässt, lässt man keinen Gefangenen in der Hand des Feindes. Mehr als einmal wurden Hunderte palästinensischer Gefangenen gegen einen einzigen Israeli ausgetauscht.

 

Der 2. Libanonkrieg wurde (wenigstens offiziell)  mit dem Ziel begonnen, diese beiden Gefangenen ohne einen Austausch zu befreien. Für dieses Ziel wurde das Leben von 150 israelischen Soldaten und Zivilisten und von mehr als eintausend libanesischen Kämpfern und Zivilisten geopfert. Ohne Erfolg. Wenn es so ist, wie kann jemand gegen die Freilassung von fünf libanesischen Gefangenen sein?

 

Das Problem ist mit einem Mythos verbunden. Einer der fünf, die frei gelassen werden sollen, ist Samir Kuntar, der mit seinen Kameraden für einen besonders brutalen Angriff in Israel verantwortlich war. Der „Mörder Kuntar“ (wie er in unsern Medien immer genannt wird), ist ins nationale Gedächtnis als Monster eingegangen, der die Haran-Familie auf besonders hässliche Weise ermordet hat. Im Libanon wird er natürlich als Nationalheld betrachtet, der mitten im Feindesland eine kühne Heldentat  ausgeführt hat.

 

„Erlösung der Gefangenen“ auf der einen Seite, die Weigerung, ein „Monster“ frei zu lassen, auf der anderen Seite. Einer muss entscheiden. Olmert entschied. Am nächsten Tag nahm er die Entscheidung zurück. Zwei Tage später nahm er  auch diese Entscheidung  wieder zurück. Alles aus sehr einfachen Kalkulationen: was hilft ihm, zu bleiben? Was wäre populärer?

 

Dasselbe gilt für den Soldaten Gilad Shalit, den Gefangenen der Hamas im Gazastreifen. Wenigstens wissen wir, dass er am Leben ist. Die Hamas erlaubt ihm, von Zeit zu Zeit eine Botschaft zu senden.

 

Hier ist das Problem mit einem anderen Mythos verbunden: „Blut an ihren Händen“  - und zwar nicht irgend welches Blut, sondern „jüdisches Blut“, wie die Schwätzer betonen. Die Hamas verlangt die Freilassung von Hunderten ihrer Kämpfer, die an Angriffen teilgenommen haben. Nun gibt es wieder ein Dilemma: „Erlösung von Gefangenen“ gegen  „jüdisches Blut“.

 

Die ganze Sache ist lächerlich. In einem Krieg wird Blut vergossen. Wir alle haben „Blut  an unsern Händen“, ich auch. Und ganz sicher Ehud Barak.

 

„Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt “, erinnert uns die Bibel (Sprüche, 18,21), und das schließt  das geschriebene - nicht nur gesprochene - Wort  mit ein. Sage „gefangener Soldat“ anstelle von „gekidnappter Soldat“, „palästinensischer Kriegsgefangener“ anstelle von  „palästinensischem Verbrecher“, „feindliche Kämpfer“ anstelle  von „Mördern mit Blut an ihren Händen“ , und alles sieht einfacher aus. Aber die lautstarken Medien, die ständig nach höheren Zuschauerraten ausschauen, gießen mit ihrer Wortwahl  Öl ins Feuer.

 

Also Olmert ist nicht in der Lage, zu entscheiden. Was ist populärer? Einen Soldaten frei zu lassen, der seit zwei ganzen Jahren in einem dunklen Keller festgehalten wird und dessen Leben in Gefahr ist, oder die Weigerung, „Mörder“ frei zu lassen, die „Blut an ihren Händen“ haben. Geheime  Meinungsumfragen werden regelmäßig konsultiert  – und es wird keine Entscheidung getroffen.

 

 

BEISPIEL NUMMER 3: Syrien

 

Es scheint Verhandlungen zu geben. Sie scheinen mit einander über Frieden zu sprechen. Die Türken laden Unterhändler aus Israel und Syrien in ein Hotel ein und  werden zwischen den Räumen zu „indirekten“ Verhandlungen hin und her pendeln.

 

Dies ist  Theater. Sie trinken Wein aus leeren Pokalen. Keiner glaubt ernsthaft an einen Frieden, der notwendigerweise die Auflösung der israelischen Siedlungen auf dem Golan zur Folge haben müsste. In der Zwischenzeit wachsen die Siedlungen.

Allein der Gedanke, Olmert habe die moralische und politische Kraft, diese Siedlungen aufzulösen, ist lächerlich. Nicht einmal er selbst würde davon träumen. Tatsächlich gibt er sich nicht die geringste Mühe, die öffentliche Meinung für diese Möglichkeit vorzubereiten. Bestenfalls wäre dies nur nach  entschlossenen und kontinuierlichen Bemühungen möglich, die sicher von einem großen öffentlichen Sturm begleitet werden würden.

 

Warum dann die Vorstellung? Jeder hat seine eigenen Gründe:

 

-          Bashar al-Assad  nützt es mit viel Talent aus, um von der „Achse des Bösen“ weg zu kommen, um einen amerikanischen Militärangriff auf sein Land zu verhindern (was jetzt schon äußerst unwahrscheinlich ist)  und um die Fesseln der Isolierung zu brechen.

 

-          Die türkische Regierung, von internen Feinden bedroht  - von  der Armee und den Gerichtshöfen, - erwirbt Prestige und fördert ihr Hauptziel, sich der EU anzuschließen.

 

-          Sogar der agile Nicola Sarkozy wittert eine Gelegenheit. Nachdem er, von seiner phantastischen Frau begleitet,  auf eine Schmeicheltour hierher kam (seine Kritik an den Siedlungen war von den Medien fast ignoriert worden),  möchte er nun Olmert und Assad in Paris als Gäste für eine große Schau  am selben Tisch (ohne Händeschütteln). Wer kann dies einer Person verweigern, die dabei ist, die im Turnus wechselnde Präsidentschaft der EU zu übernehmen und die hofft, Napoleon IV. zu werden?

 

-          Aber Olmert ist derjenige, der am meisten profitiert. In dieser Woche wetterte er vom  Knesset-Rednerpult gegen die Likudmitglieder, die ihn mit höhnischen Buhrufen überschütteten: „Ihr wollt ja gar keinen Frieden!“

 

 

Da ist er also: nicht Olmert, der Korrupte, nicht Olmert, der Versager, sondern Olmert, der Tapfere, der sich selbst auf dem Altar des Friedens opfert, der jeden Augenblick den Traum von Generationen verwirklichen kann, wenn ihm nur ermöglicht wird, an der Macht zu bleiben.

 

 

BEISPIEL NUMMER 4 : Palästina

 

All das, was oben gesagt wurde, trifft auch auf die Beziehungen mit Palästina zu. Sie treffen sich. Sie umarmen sich. Sie tauschen Versprechen aus. Da gibt es eine Menge Vermittler, die alle etwas für sich selbst gewinnen wollen.

 

In dieser Woche wurde eine besonders widerliche Vorstellung in Berlin unter der Schirmherrschaft von Angela Merkel  abgehalten, die uns  vor kurzem auch mit einer Pilgerreise der Huldigung geehrt hat. Es war eine Konferenz „für die Palästinenser“ . Worüber wurde  nicht gesprochen :  über die Besatzung; über die Siedlungen; über die Mauer; über die Tausende von Gefangenen in unsern Händen;   und auch nicht über die anhaltende ethnische Säuberung Jerusalems.

 

Worüber wurde gesprochen? Über das Training der palästinensischen Polizei, die  die Sicherheit der Besatzung sicher stellen soll. Über den Bau von palästinensischen Gefängnissen, um Hamasmitglieder einzusperren. Die Hauptsache ist Gesetz und Ordnung – Gesetz und Ordnung der Besatzung.

 

Und wer waren dort die Stars ?  Der unvermeidbare Tony Blair.  Die tragikomische Condoleeza Rice. Und natürlich Zipi Livni (die  genau an diesem Tag verlangte,  die israelische Armee müsse in den Gazastreifen eindringen). Aber alle  handeln für den Frieden.

 

 

Es war einmal eine Zeit, in der die Israelis von beidem sehr eingenommen waren, vom Fußballspiel und vom politischen Spiel. Es gab ein tiefes emotionales Engagement  für beides. Nun bleibt nur noch der Fußball, ein Spiel mit transparenten Regeln. Man sieht, was vorhanden ist. Man kann es ohne Empörung ansehen, während die Politik allgemeine Verachtung und Ekel hervorruft.

 

Das ist der Preis, den wir  für Olmerts politisches Überleben zahlen müssen.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

 

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