Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
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Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 

TRANSLATE

 

Die Weisen von Anti-Zion

 Uri Avnery, 7.August 2010

 

ICH ZITTERTE vor Angst.

 

Ein gepflegter Herr erschien auf dem  Fernsehschirm. Er stellte sich als Vorsitzender einer Gesellschaft vor, die sich Re’uth („Sicht“ ) nennt, deren Ziel es ist, die Gruppen zu überwachen, die die Legitimität des Staates Israel leugnen.

 

Was sie aufgedeckt haben, ist in der Tat erschreckend. Die Feinde Israels – so wurde uns erzählt – glauben nicht länger daran, dass sie Israel mit Waffengewalt zerstören können. Stattdessen haben sie eine neue Strategie übernommen, um Israel zum Zusammenbruch zu bringen, indem man  seine   Rechtmäßigkeit leugnet.

 

Die Initiativen der kleinen Gruppen  verschiedener Länder sind nicht das, was sie scheinen. Weit entfernt. Sie sind  Teil einer weltweit organisierten und koordinierten Verschwörung, die jedes Mittel nützt, um ihr ruchloses Ziel zu erreichen. Im Gegensatz zu den  „Protokollen der Weisen von Zion“, das vor hundert Jahren fabrizierte, gefälschte Dokument, ist dies ein echtes Komplott, etwa wie  „Protokolle der Weisen von Anti-Zion“.

 

Nur ein Detail fehlte bei der Enthüllung: wo ist das geheime Hauptquartier der internationalen Verschwörung?

 

Zum Glück bin ich in der Lage, die fehlende Information zu liefern. So schockierend es klingen mag, das Hauptquartier der Weisen von Anti-Zion liegt in Jerusalem.

 

 

DIE RE’UTH-Organisation besteht aus einer Gruppe von Amateuren, die sich nur mit oberflächlichen Symptomen befasst.  Im Gegensatz zu ihnen habe ich eine gründliche Recherche  durchgeführt.

 

Wer sind die geheimen Agenten der Verschwörung, die jetzt die Legitimität Israels bedrohen? Wer sind die Leute, die die anti-israelischen Gruppen in aller Welt mit tödlicher Munition gegen uns versorgen?

 

Hier ist eine erste Liste der gefährlichsten Verschwörer:

 

An der Spitze der Liste erscheint natürlich Avigdor Ivett Lieberman, der mit List  den Posten des Außenministers von Israel  erhalten hat.

 

In weniger als anderthalb Jahren gelang es Lieberman, die Legitimität Israels in vielen Ländern irreparabel zu untergraben.

 

Allein sein Erfolg, als Außenminister ernannt zu werden, ist umwerfend. Er wird in der ganzen Welt als hemmungsloser Rassist angesehen, wobei  Frankreichs Jean-Marie Le-Pen und Österreichs Jörg Haider - verglichen mit ihm - als fromme Demokraten gelten können. Seitdem er auf diesen Posten berufen wurde, weigern sich viele seiner Kollegen in aller Welt, in seiner Gesellschaft gesehen zu werden. Sie meiden ihn wie die Pest.

 

Seitdem ist es Lieberman gelungen, dass Israel in vielen Ländern  gehasst wird. Er nannte die Schweden und  Norweger Antisemiten. Er hat die Türken beleidigt, als sein folgsamer Vertreter  den türkischen Botschafter öffentlich  demütigte und ihn auf einem niedrigen Sofa sitzen ließ. Er hat dem Präsidenten Ägyptens gesagt, er solle „zur Hölle fahren“. Es  scheint, dass er jeden Morgen in seinem Büro sitzt, den Globus dreht und sich fragt: „Welches Land kann ich heute beleidigen?“

 

Es gibt kaum mehr ein Land in der Welt, das ihn empfangen möchte, es sei denn unter großem Druck. Seine Aktivitäten als Außenminister sind meistens auf vier Länder begrenzt, die mit seinem eigenen Ursprung zu tun haben: Moldawien, Weißrussland, Ukraine und Kasachstan. Kein israelischer Außenminister könnte der Legitimität seines Landes mehr  Schaden zufügen.

 

 

ABER LIEBERMAN hat einen sehr ernst zu nehmenden  Konkurrenten: den Verteidigungsminister Ehud Barak.

 

Während der letzten paar Tage gelang ihm das Unmögliche:  auch die libanesische Armee in einen Feind zu verwandeln.

 

Um dies richtig einzuschätzen, muss man sich daran erinnern, was vor nur vier Jahren geschah: Israel veröffentlichte praktisch ein Ultimatum, in dem es verlangte, dass die libanesische Armee an der Grenze zu Israel eingesetzt werde. Es war eine von Israels Bedingungen, den 2. Libanonkrieg zu beenden. Nur die libanesische Armee könnte für Ruhe an der Grenze sorgen, glaubten die Meisterstrategen in Jerusalem. Sie behandelten die UN-Kräfte UNIFIL mit kaum verhohlener Verachtung.

 

In dieser Woche eröffnete die libanesische Armee das Feuer auf israelische Soldaten und tötete einen Bataillonkommandanten. Wie konnte das passieren? An mehreren Orten gibt es winzige Enklaven zwischen dem israelischen Grenzzaun und der international anerkannten Grenze. Was die Souveränität betrifft, gehören die Enklaven zu Israel. Das Land selbst jedoch wird von  libanesischen Dorfbewohnern  bearbeitet. Die israelische Armee hat entschieden,  in diesem Gebiet  Bäume zu beschneiden, die der genauen Beobachtung im Wege standen.

 

Die Libanesen meldeten im voraus, dass sie dagegen seien. UNIFIL bat Israel darum, zu warten, bis ihr Kommandeur aus dem Ausland wieder zurück sei, damit er vermitteln könne. Die israelische Armee weigerte sich, zu warten und sandte einen Bulldozer. Als der Arm des Monsters sich über den Zaun streckte, und  nachdem von libanesischer Seite aus Warnrufe geschrieen worden waren, eröffneten die libanesischen Soldaten das Feuer.

 

Würde ein normaler Mensch unsere guten Beziehungen mit der libanesischen Armee wegen ein paar Ästen  aufs Spiel setzen? Gewiss nicht. Gibt es einen besseren Beweis dafür, als den, dass Barak nach den Befehlen der Weisen von Anti-Zion handelt?

 

Aber dies ist nur das letzte Beispiel. Es wird überschattet vom Gazakrieg („Cast Lead“).  Es ist nicht nötig, die Details dieser Operation zu wiederholen: das massenweise Töten von Zivilisten, einschließlich Hunderte von Frauen und Kindern; die Zerstörung von Häusern, einschließlich Schulen und Moscheen; die Anwendung grausamer Waffen wie  weißen Phosphors; die Weigerung, medizinischer Hilfe für die Verletzten zuzulassen; das Blockieren von Fluchtwegen etc. etc.

 

„Cast Lead“ hat weltweit einen Schock ausgelöst. In vielen Ländern sprossen anti-israelische Gruppen wie Pilze nach  Regen aus dem Boden. Das weit entfernte Gaza wurde zum Mittelpunkt der Weltaufmerksamkeit.

 

Für Barak war dies noch immer nicht genug. Er zwang die Regierung, die Untersuchungskommission, die von der UN ernannt und von einem zionistisch jüdischen Richter geleitet wurde, zu boykottieren. Die Kommission machte ihre Arbeit trotzdem, und ihre Ergebnisse klagten Israel wegen detaillierter Kriegsverbrechen  an. Statt zu untersuchen, zuzugeben, sich zu entschuldigen und Schadenersatz zu zahlen, begann Barak, eine Kampagne persönlicher Diffamierung gegen den Richter, was den Schaden gegenüber Israel nur noch größer machte. Verspätet begann die israelische Armee doch noch mit eigenen Untersuchungen, die vor kurzem die Hauptergebnisse des Goldstone-Berichtes bestätigten. Was sagt dies über Barak aus?

 

Aber selbst dies  genügte ihm nicht. Der Vorfall mit der Gaza-Flotille enthüllte seine volle Fähigkeit, Israel zu de-legitimieren. Wenn man den Schiffen erlaubt hätte, ihre kleine symbolische Ladung in Gaza zu löschen, wäre die Angelegenheit  nach ein, zwei Tagen vergessen gewesen. Baraks militärische Operation hat das Gegenteil erreicht: monatelang ist die Welt in Aufruhr, die Gazablockade ist im Zentrum der Weltaufmerksamkeit geblieben, unsere wichtigen Beziehungen zur Türkei sind irreparabel   beschädigt worden.

 

Als die UN Israel aufforderten, mit der internationalen Untersuchung zusammen zu arbeiten, reagierte Barak mit Verachtung. Und statt wenigstens einen staatlichen Untersuchungs-ausschuss mit Vollmacht zu ernennen,  kündete die israelische Regierung eine Kommission ohne Vollmachten an, der jede Glaubwürdigkeit  fehlt, und  ohne ernsthaften Aufgabenbereich. Und nach all dem schon verursachten Schaden stimmte die israelische Regierung in dieser Woche zu, schließlich doch mit der UN-Kommission zusammen zu arbeiten. Es ist die bekannte Geschichte des Dieners, der seinem Herrn  faule Fische vom Markt bringt. Als ihm gesagt wurde, er solle  wählen, zwischen den Möglichkeiten,  die Fische selbst zu essen, geschlagen oder aus der Stadt  vertrieben zu werden, wählte er das Essen der Fische, konnte dies aber nicht zu Ende bringen. Als er tüchtig geschlagen wurde und es nicht mehr ertragen konnte,  wählte er die Vertreibung. Also aß er  faule Fische, wurde geschlagen und vertrieben.

 

Zweifellos sollten die Weisen von Anti-Zion Barak den Titel „Held der De-Legitimierung“ verleihen.

 

 

DEN DRITTEN Platz auf der Liste nimmt  sicher der Innenminister Eli Yishai ein.

 

Jeder weiß, dass Israel der Staat der Holocaustüberlebenden ist, ein Staat, der  die Grundwerte des jüdischen Volkes verkörpert. Das ist das Herzstück unserer Hasbarah ( buchstäblich „Erklärung“ – in Wirklichkeit  Propaganda)

 

Der bedeutende Beweis für diesen Anspruch  sollte unsere Einstellung gegenüber armen Flüchtlingen sein, die Überlebenden von Massakern, die unser Land erreicht haben und um Asyl bitten.

Wenn es so ist, warum tut der Innenminister alles in seiner Macht stehende, um das Gegenteil zu beweisen?

 

Seit Jahren misshandelte das Ministerium die Flüchtlinge aus Afrika und andern Orten. Die Überlebenden aus Darfur, die ihr Leben riskierten, um Israel durch die Sinaiwüste zu erreichen, werden in den Straßen von  speziellen Menschenjäger-Einheiten  des Ministeriums gefasst, in Gefängnisse gesteckt und dann deportiert.

 

In dieser Woche entschied die Regierung, 400 Flüchtlingskinder, die hier in Israel geboren wurden, die Hebräisch sprechen und nie eine andere Heimat gekannt haben, zu deportieren. Dies weckt traurige Erinnerungen an die 30er-Jahre, als jüdische Flüchtlinge  kein Asyl finden konnten und in die Nazihölle zurück geschickt wurden.

 

Es stimmt, Israel ist nicht das einzige Land der Welt, dass die „illegalen Immigranten“ schlecht behandelt. Viele Länder von den USA bis Frankreich tun dasselbe. Aber Israel gibt vor, der „Jüdische Staat“ zu sein, und die Misshandlung von Flüchtlingskindern ist ein tödlicher Schlag gegen die Grundlage seiner Legitimität.

 

 

DIE LISTE ist lang.

 

Der andere zentrale Pfeiler der Legitimität Israels ist die Behauptung,  wir seien „die einzige Demokratie im Nahen Osten“.

 

Wenn dem so ist, was können wir über den Jerusalemer Richter sagen, der einen Mann verurteilte, dessen neue israelische „Freundin“  nach wenigen Minuten Bekanntschaft  bereitwillig Sex mit ihm hatte, ihn  aber der Vergewaltigung für schuldig erklärte, nur weil er ihr verschwiegen hatte, dass er  - Gott bewahre!  – ein Araber ist?

 

Was können wir über einen Polizeiminister sagen, der lautstark einen Polizisten unterstützt, der seinen Revolver nimmt und an den Kopf eines Diebes hält und ihn aus kürzestem Abstand erschießt, obwohl der Mann in seinem Wagen saß und zu fliehen versuchte -  und er ein Araber war?

 

All dies -  und vieles mehr – trägt jeden Tag  zur Weltverschwörung  bei, die dahin zielt, dem Staat Israel  die Rechtmäßigkeit abzusprechen. Doch wer ist  der Chef der Verschwörer?

 

Alles Beweismaterial deutet in eine Richtung: der Mann, der all diese Agenten auf ihre Positionen berufen hat, wo sie irreparablen Schaden anrichten: Binyamin Netanyahu. Ein Meisterverschwörer, der sich hinter der Fassade eines inkompetenten Politikers verbirgt. 

 

 

WIE WOHL bekannt ist, wurden „die Protokolle der Weisen von Zion“ von der Geheimpolizei des russischen Zaren zusammengestellt, in dem ein Traktat, das ursprünglich gegen Napoleon III. geschrieben worden war, benutzt wurde.

 

Die „Protokolle der Weisen von Anti-Zion“ werden in diesen Tagen von Netanyahu und seinen Kumpels verfasst.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs; vom Verfasser  autorisiert)

 

 

 

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