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"Als wir - die Nachfolger der jüdischen Propheten  - nach Palästina zurückkehrten …wollte die Mehrheit des jüdischen Volkes eher von Hitler lernen als von uns"
 Martin Buber, to a New York audience, Jewish Newsletter, June 2, 1958. . -

Zionismus + Antizionismus
Antizionismus ist nicht gleich Antisemitismus - Der realpolitische Zionismus ist rassistisch

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Archiv -  Professor Israel Shahak

Videoserie  Zionismus

Siehe auch die Sonderseite zum Thema: Antisemitismus + seine  Instrumentalisierung
Siehe auch die Sonderseite zum Thema: Israellobby

Zionist Frequently Asked Questions
Zionist Quotes

INAMO Nr. 49: Zionismus

 

"Also man muss erst mal unterscheiden zwischen Zionismus damals und Zionismus heute, Zionismus auf dem rechten Flügel und Zionismus auf dem linken Flügel. Wenn man die Unterschiede beobachtet, dann ist jede Art von Pauschalisierung von vorne herein unwahr. Man kann aber sagen, dass es im heutigen Zionismus Strömungen gibt, die ethnozentrisch, sogar rassistisch sind, und die man deswegen kritisieren darf. Aber man muss sehr vorsichtig sein mit einem Pauschalurteil über den Zionismus gleich Rassismus, das ist selbstverständlich unfundiert." Moshe Zimmermann

"Wie jeder andere Rassismus negiert der Antisemitismus (oder die Judenfeindlichkeit) den Anderen in seiner Identität und in seiner Existenz. Der Jude ist, egal was er tut, egal was er denkt, Hassobjekt bis hin zur Ausrottung, nur weil er Jude ist. Der Antizionismus hingegen ist eine politische Kritik an einer politischen Ideologie und Bewegung; er greift nicht eine Menschengruppe an, sondern stellt eine bestimmte Politik in Frage. Wie kommt man dann dazu, die politischen Ideen des Antizionismus mit der rassistischen Ideologie des Antisemitismus gleichzusetzen? Eine europäische Gruppe zionistischer Intellektueller hat die Lösung gefunden, indem sie das Unterbewusste ins Spiel bringt und ein Konzept einführt, mit dem man alles beweisen kann: nämlich das der 'semantischen Verschiebung'. Wenn man den Zionismus anklagt oder auch Israel kritisiert, dann geht es einem, manchmal unbewusst, nicht um die Politik einer Regierung (der Regierung Sharon) oder um den kolonialistischen Charakter einer politischen Bewegung (des Zionismus) oder, mehr noch, den institutionalisierten Rassismus eines Staates (Israel), sondern um die Juden." -  Michel Warschawski - Antizionismus ist nicht Antisemitismus

„Wenn wir einen Menschen damit belasten und belästigen, dass er Antisemit wäre, wo er nicht antisemitisch ist, wo er nur kritisch ist, dann schießen wir uns ins Knie." Avi Primor: (ehem. israelischer Botschafter)
 
UN-Resolution 3379 "...Zionismus ist eine Form des Rassismus"

Einführung in den Zionismus - Antisemitismus >>>

 

Weblinks  + Texte zum Thema Zionismus - Antizionismus

Einleitung eines Vortrags zu Antisemitismus, Zionismus, "Existenzrecht" von George Pumphrey am 1. November 2009 in der Friedenskoordination Berlin : Obwohl die Probleme im Nahen Osten ganz zentral sind für Friedenspolitik, werden sie von vielen in der Friedensbewegung nur am Rande behandelt, - weil es wegen der europäischen und insbesondere wegen der deutschen Geschichte ein unbequemes Thema ist, - weil die israelische Politik und die Beziehungen des Westens zu Israel im Mittelpunkt stehen - und weil viele Angst haben, hier einen klaren Standpunkt zu beziehen.
 
Ängste und Einschüchterung sind bei vielen so erfolgreich, - weil eine völlige Verwirrung besteht zwischen der Geschichte der Juden und der Geschichte Israels, - weil Zionismus fälschlicherweise als eine jüdische Antwort auf Antisemitismus gesehen wird, - aber vor allem weil Zionismus mit dem Judentum gleichgesetzt wird.
 
Wenn die Friedensbewegung - den Unterschied nicht wahrnimmt, - die Gleichsetzung nicht als gezielte überaus erfolgreiche Propaganda erkennt, - sie nicht strikt abweist und entsprechend aktiv wird, dann wird sie völlig bedeutungslos bleiben im Kampf für einen gerechten Frieden in Nahost.

Antisemitismus, Zionismus, "Existenzrecht" - George Pumphrey - pdf - Antisemitismus ist seit geraumer Zeit einer der am häufigsten gebrauchten und missbrauchten Begriffe der politischen Terminologie. Wie die Begriffe "Menschenrechte" und "Terrorismus" – wird auch der Begriff Antisemitismus "dehnbar" benutzt. Obwohl viele namhafte Juden öffentlich gegen den Missbrauch und die damit verbundene Verharmlosung dieses Begriffes Stellung beziehen, sind es nur wenige Nicht-Juden, die sich zu Wort melden. Der Begriff Antisemitismus wird bewusst missbraucht, um Kritik an der israelischen Staatspolitik und Kritik an der Rolle der Israel-Lobby hier und in anderen Ländern zu unterbinden bzw. vor allem nichtjüdische Kritiker einzuschüchtern. Ich vermute, dass diese Einschüchterung auf viele Nicht-Juden >>>

"Fremdkörper" im eigenen Land und christlicher Zionismus
- pdf - Antisemitismus ist ein europäisches Phänomen. Juden wurden zu "Fremdkörpern" in den jeweiligen nationalen Gesellschaften erklärt und dienten den jeweils Herrschenden als Sündenböcke in Krisenzeiten. Einige meinen, der Zionismus sei die Antwort auf diesen europäischen Antisemitismus. Das ist aber falsch. Der Zionismus ist eine ideologische Fortführung der europäischen Judenfeindlichkeit. >>>        Linktipp von Doris Pumhrey

Die Israel-Lobby in den USA: ein Schlüsselthema für Nahost - (pdf) (Quelle Freunde Palästinas) Malcolm Sylvers - Das Thema der Israel-Lobby ist sehr heikel und ruft häufig pauschale Verleumdungen hervor. Die Israel-Lobby sowohl in den USA als auch in Deutschland ist ein politisches Thema, das das Schicksal zweier Völker eines wichtigen Erdteils berüht. Man kann jedoch nicht Frieden und Respekt für Menschenrechte im Nahen Osten erreichen, ohne diese Struktur in Betracht zu ziehen. Diese ist eigentlich ein Schlüsselthema für Nahost. Es gibt unterschiedliche Meinungen über den Ursprung des Nahostkonflikts. In jedem Fall könnte jeder unbefangene Beobachter große Zweifel haben über das heutige Israel als demokratisches politisches System, >>>

Malcolm Sylvers am 29.04.2009 in Berlin
 (Vortrag auf deutsch)

Vortrag und Diskussion zum Thema: "Die Israel-Lobby in den USA - ein Schlüsselthema für den Nahen Osten" auf der Veranstaltung des Nahostkomitees in der Friedenskoordination

 

Die Holocaust-Industrie und die "Holocaust-Religion" - Shraga Eleam - Vor zwei Jahren popularisierte der Politologe Norman Finkelstein den Begriff "Holocaust Industrie". Er brachte damit dem breiteren Publikum eine bestehende Kritik gegen den Missbrauch der Judenvernichtung im Zweiten Weltkrieg durch jüdische Organisationen zur Kenntnis. In der Folge werde ich versuchen, mich mit dieser wichtigen und notwendigen Kritik auseinanderzusetzen. Es geht weder Norman Finkelstein noch mir und anderen kritisch eingestellten Jüdinnen und Juden darum, die grausame Geschichte unserer Eltern und Verwandten zu verharmlosen und oder gar zu negieren. Ganz im Gegenteil! Es geht um ein Plädoyer für die einzige moralisch vertretbare Lehre aus den NS-Zeiten: "nie wieder Völkermord", "nie wieder Verfolgungen" und für eine saubere, differenzierte geschichtliche Aufarbeitung, ohne Ausklammerung von unbequemen Abschnitten. Es geht um einen Protest gegen die Ausbeutung der Vergangenheit für verwerfliche Zwecke und gegen eine rassistische mythische Geschichtsschreibung. >>>

Die Juden sind gespalten - Yakov M Rabkin - Der israelische Angriff auf die Palästinenser in Gaza hat den Graben zwischen den Juden, was Israel und den Zionismus anlangt, vertieft. Viele Juden versuchen, die Widersprüche anzugehen zwischen bekundetem Judentum einerseits und zionistischer Ideologie, die sich ihrer bemächtigt hat, andererseits. Und das jetzt, da tiefe Sorge darüber, was der Staat Israel tut, den Zorn der Völker der Welt heraufbeschwört. Unter ihnen sind kaum zwei Tausendstel Juden. Daran zu erinnern ist wichtig angesichts der Größe des Problems, das das Verhalten des Staates Israel darstellt, des Staates, der im Namen aller Juden zu handeln vorgibt. Der Anspruch ist umso gefährlicher, als die Medien weltweit diesen Staat automatisch mit den Juden verbinden, indem sie ihn als „jüdischen Staat“ oder als „hebräischen Staat“ bezeichnen. Die Juden verschiedener Länder fühlen sich daher wie Geiseln eines fremden Staates >>>

Professor Avi Shlaim (Oxford University) in London Anfang November 08 zum Thema : What happened to the zionist dream? - Israelis haben ihren  60ten Geburtstag in düsterer Stimmung gefeiert. Warum so düster? Trotz der spektakulären Erfolge und Errungenschaften der ersten 60 Jahre gab es ein herausragendes Versäumnis: Das Versäumnis, den Konflikt mit den arabischen Nachbarn friedlich zu lösen. Meine Position dazu ist klar und unzweideutig: Ich habe nie die Legitimität des Staates Israel in den Grenzen vor 1967 in Frage gestellt. Was ich kompromisslos ablehne ist das zionistische Kolonialprojekt jenseits der "Grünen Linie" (Grenzen vor dem Juni 1967). Der zionistische Traum war realisiert worden. Der Krieg im Juni 1967 hat alles verändert. Er hat den Verlauf der zionistischen Geschichte zum Entgleisen gebracht. Er hat (erstens) die Frage der territorialen Ziele des Zionismus wieder aufgeworfen und zweitens war Israel zum ersten Mal in der Lage,  seinen Nachbarn etwas für den Frieden anzubieten: Land.

Zionismus als Pathologie - Die tiefliegenden Ursachen des Terrors, der vom jüdischen Staat ausgeübt wird - Silvia Cattori -  Die Gründung des Staats von Israel im Jahr 1948 ist durch die ethnische Säuberung von mehr als 750.000 Palästinenser begleitet worden (*) – ungefähr mehr als die Hälfte der einheimischen Bevölkerung ist, entweder durch Gewalt oder aus generierter Angst wegen den absichtlichen Massakern an der Zivilbevölkerung, aus ihren Städten und Dörfern, wie aus dem Dorf Deir Yassin, vertrieben worden. Seither hat Israel, während seiner sechzig Jahre Existenz – vom Massaker von Sabra und Chatila im Jahre 1982, bis hinaus zu den Blutbädern, die sich heute in Gaza abspielen, die Zerstörung des Flüchtlingslagers von Jenine und die Zerstörung der palästinensischen Infrastrukturen im Westjordanland im Jahre 2002, die Massaker im Flüchtlingslager von Janaliah im Jahre 2005 und 2006, den massiven Bombardierungen vom Libanon im Jahre 2006 - unter dem Vorwand „sich zu verteidigen" nie aufgehört, seinen Nachbarn Tod und Verwüstung mit der Schlagkraft seiner Luftwaffe, seiner Kriegsmarine und seinen Panzern zu bringen.

Zionist racism exposed in Encyclopedia of Race, and denounced by UNGA president; opportunity for outreach and action

JPost:  Foxman slams Zionism entry in 'Encyclopedia of Racism'

JPost: UNGA head accuses Israel of apartheid and calls for BDS

Call to organize boycott of North America tour of Batsheva Dance Company, cultural ambassador of Israeli regime

Charta des Internationalen Jüdischen Anti-Zionistischen Netzwerks (IJSN)  - (Oktober 2008) - Wir sind ein internationales Netzwerk von Juden, die kompromisslos dem Kampf für menschliche Emanzipation verpflichtet sind, wovon die Befreiung des palästinensischen Volkes und Landes ein untrennbarer Teil ist. Unser Engagement gilt dem Abbau der israelischen Apartheid, der Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge und der Beendigung der israelischen Kolonisation des historischen Palästina. Von Polen bis Irak, von Argentinien bis Südafrika, von Brooklyn bis Mississippi haben Juden ihre Suche nach Gerechtigkeit und ihr Verlangen nach einer gerechteren Welt aufgenommen, indem sie am Kampf anderer teilnahmen. Juden nahmen prominent teil im Kampf der Arbeiter in der Zeit der Depression, in der Bürgerrechtsbewegung, im Kampf gegen die südafrikanische Apartheid, im Kampf gegen Faschismus in Europa und in vielen anderen Bewegungen für sozialen und politischen Wandel. Des Staates Israel historische und andauernde ethnische Säuberung des palästinensischen Volkes und Land widerspricht dem und verrät diese lange Geschichte jüdischer Teilnahme an kollektiven Befreiungskämpfen.
Kolonialer Zionismus  - Zeev Sternhell - Seit 30 Jahren sind die Siedlungen für mich ein destruktives Phänomen, das hinter Israels Zukunft ein großes Fragezeichen setzt. Tatsächlich ist  das Siedlungsunterfangen ein ideologisches, politisches und soziales Phänomen, dem es gelungen ist, ein Zwittergebilde zu schaffen: den kolonialen Zionismus.  Es gab schon mehrere Variationen von Zionismus: den allgemeinen, den revisionistischen, den sozialistischen – mit oder ohne Anführungsstriche . Nun haben wir auch den kolonialen Zionismus, der sich auf ethnische und religiöse Ungleichheit gründet, ein Zionismus, der sich selbst als exklusiver Abgesandter der jüdischen Geschichte sieht. Das göttliche Versprechen und nicht die natürlichen Menschenrechte von Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstverwaltung sind in seinen Augen der einzige Ursprung für die Rechtmäßigkeit der Rückkehr der Juden ins Land Israel. Nach diesem Verständnis gehört >>>
Judentum und Zionismus, wie auch Antisemitismus und Antizionismus sind total verschiedene Begriffe - Versuch einer dringend nötigen Begriffsbestimmung -  Dr. Hajo G. Meyer - PHILOSOPHISCHES ZUM NACHDENKEN: Früher war ein Antisemit jemand, DER Juden nicht mochte. Heute ist ein Antisemit jemand DEN bestimmte JUDEN nicht mögen. 1. Rein logische Argumente für die Unterschiede - • Nicht jeder Jude ist Zionist. -   Der Terminus Jude ist genauso vieldeutig wie der Terminus Christ. Er kann  einen Katholiken wie auch einen Protestanten oder einen Griechisch-Orthodoxen   usw. usw. andeuten. Im Gegensatz hierzu ist der heutzutage reell existierende  politische Zionismus beinah monolithisch eindeutig definiert. Sein Ziel ist eine so große wie  mögliche Oberfläche in Palästina zu beherrschen mit einer Mindestzahl darauf lebender Palästinenser. Der Zionismus ist also eine politische Meinung die zu politischen Handlungen führt die  man ändern kann. Der Staat Israel und seine Politik stellt die heutige politische Realisierung der zionistischen Ideologie dar, einer Ideologie, der eine ziemlich schnell wachsende Zahl von Juden in der Welt durchaus nicht (mehr) anhängen. Da also viele jetzt lebende Juden durchaus keine Zionisten sind oder gar Anti-Zionisten folgt aus einfachster Logik dass Antizionismus durchaus nicht mit Antisemitismus gleichgestellt werden kann. Denn, wie wir weiter unten ausführen werden, ist beim klassischen Antisemitismus jegliche Äußerung in Worten oder Taten eines Juden von sich aus schon schlecht weil sie von einem Juden kommen. In scharfem Kontrast hiermit ist ein Antizionist gegen die politischen Absichten und Taten des Staates Israel, der die politische Realisation des politischen Zionismus darstellt. Noch deutlicher wird der logische Fehler einer Gleichstellung von Anti-Zionismus mit Antisemitismus wenn man sich bewusst wird, dass nicht alle Zionisten Juden sind. >>>
Etwas über Terroristen und Terror - Vor 100 Jahren (29.1.1907) , 1907, wurde „Yair“ Avraham Stern geboren, vor 65 Jahren, 1942, wurde er ermordet. Was tut die politische Klasse in diesem Fall? Sie zieht eine historisch-kritische Bilanz. Falsch. Sie veranstaltet eine nostalgische Feier. Falsch. Sie bemüht sich mit der Weißwaschung der militanten Rechten und nimmt sie auf in den Heldenhimmel der Nation. Richtig. Die „Special Knesset session for Stern“, die Ehrung Sterns, wurde genau einen Tag vor der Herausgabe des Winograd-Berichtes, am 29.01.2008, zelebriert. - „Yair“ Avraham Stern, Lehi und der Terrorismus - Von Norbert Mattes - Quelle - INAMO Nr. 53, Frühjahr 2008. - Aryeh Eldad, Mitglied der Knesset (MK), war mit dem Organisieren der „Ehrung“ des Gründers der Lehi – die von den Briten auch Stern Gang genannt wurde –, Avraham Stern, beauftragt. Eldad ist Brigadegeneral in Reserve, sein Vater, Dr. Israel Eldad, war nach der Ermordung Sterns 1942 im Führungstriumvirat der Lehi. Unter den Teilnehmern der Knessetfeier befanden sich Ehud Olmert (PM und Kadima-Mitglied), Benjamin Netanyahu (Likud), MK Rabbi Avraham Ravitz (Vereinigtes Thora Judentum, er selbst war noch Mitglied der Lehi, MK Limor Livnat (Likud), sein Vater war Untergrundkämpfer, MK Yitzhak Ben-Yisrael (Kadima), dessen beide Eltern bei der Lehi waren, und weitere Mitglieder des Likud, Kadima und Vereinigtes Tora Judentum (Koalition aus Agudat Yisrael und Degel haTora) >>>                             Inamo >>>                   
Etwas über Terroristen und Terror - Ein Blick in die Geschichte: Völkischer Ordensstaat Israel - Marion Gräfin Dönhoff - (...) Der Befehlshaber der Irgun Zvai Leumi, Beigin, hatte bereits am Tage nach der Errichtung des Staates Israel erklärt, die Irgun würde bis zum letzten Mann dafür kämpfen, daß die alte heilige jüdische Stadt Jerusalem zur Hauptstadt des Staates Israel würde. Und dio sehr viel radikalere Stern-Gruppe hat offiziell erklärt, daß sie, wenn die Regierung in Tel Aviv sich auf irgendwelche Kompromisse in der Einwanderungsfrage einließe, die Offiziere, und Vertreter der UNO in der gleichen Weise bekämpfen werde wie seinerzeit die englische Besatzungsmacht — das heißt mit Mord und Terror. Diesem finsteren Gelöbnis der Stern-Anhänger ist nun Graf Bernadotte zum Opfer gefallen. Abraham Stern, der Gründer dieser terroristischen Organisation, war eigentlich ein Dichter und diese seltsame Tatsache erklärt vielleicht auch die merkwürdige Zwiegesiditigkeit dieser Gruppe: jene Mischung von Romantik and Brutalität, von religiösem Ethos und politischer Zweckmäßigkeit, von Zynismus und „völkischem" Idealismus. All das kennen wir in Deutschland zur Genüge aus der Zeit der Fememorde bis zu den' Ordensburgen Adolf Hitlers. „Wir sind schlichte menschliche Wesen, die um der Wahrheit willen töten und die für diese Wahrheit selber sterben. Wir sind das nationale Gewissen, auserwählt, um über der Reinhaltung der Lehre zu wachen." Dieses Bekenntnis stammt nicht von einem Ordensjunker, sondern von einem Führer der Stern-Gruppe, den ein Berichterstatter mit den Worten schildert: „Er sprach über den. Mord als Institution in einem sanften und zugleich leidenschaftlichen Ton, so wie ein junger und eifriger Priester von den Sakramenten spricht." Man darf dabei nicht vergessen, daß die jüdischen Terrororganisationen keineswegs ein geheimnisvolles Untergrunddasein führen, sondern daß sie gewissermaßen am offiziellen Staatsleben teilnehmen, ihre eigene Presse haben und die meisten Führer jedermann bekannt sind. Die Irgun Zvai Leumi hat sich überdies, nachdem ein Teil ihrer Organisation von der Armee übernommen wurde, soeben mit den Revisionisten zusammengetan, der extrem rechtsgerichteten Oppositionspartei, die auch das Gebiet jenseits des Jordans (Transjordanien) für den Staat Israel beansprucht. Auf diese Weise wird nun vermutlich der Geist der Irgun auch in die politischen Parteien hineingetragen und» die Bürger dieses Staates, die ohnehin krankhafter Nationalismus erfüllt, werden wahrscheinlich zu immer abwegigeren Handlungen veranlaßt werden.  >>>

INAMO #49

INAMO Nr. 49:
Zionismus
Inhalt

Bis zum heutigen Tag prägen drei grundlegende Mythen die israelische Kultur. Das ist erstens die „Negation des Exils“ (sheilat ha-galut), zweitens die „Rückkehr ins Land Israel“ (ha-shiva le-Eretz-Yisrael) und drittens die „Rückkehr in die Geschichte“ (ha-shiva la-historia). Sie sind alle unauflöslich mit der Selbstdarstellung (master-narrative) des Zionismus verbunden. Genau diese Darstellung erklärt, so Gabriel Piterberg, „wie wir dorthin kamen, wo wir jetzt sind und in welche Richtung wir uns in Zukunft entwickeln sollen.“ - Die Tilgung der Erinnerung - von Gabriel Piterberg - Die Negation des Exils stellt eine Verbindung her zwischen einer weit zurückliegenden Vergangenheit, in der es einmal eine jüdische Souveränität über das Land Israel gegeben hat und einer Gegenwart, in der diese Souveränität durch die Wiederansiedlung Palästinas erneut hergestellt wird. Zwischen diesen beiden Perioden liegt eine nicht näher bestimmte Zwischenzeit. Alle Zionisten sind sich einig darin, dass die Zeit des Exils ausschließlich negativ zu betrachten ist. Das geschieht zwar mit unterschiedlichen Abstufungen, aber es entspringt einer nicht weiter hinterfragten Voraussetzung: nämlich dass die Juden schon immer (seit undenklichen Zeiten) eine Territorialnation darstellten. >>>

Ausnahmeregeln für Israel - Kunt Mellenthin - Das »Europäische Beobachtungszentrum von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit« hat im Januar 2005 eine Definition für Antisemitismus abgegeben. Nun könnte das unausgereifte Papier zum Maßstab praktischer Politik gemacht werden. Der Spiegel-Journalist Henryk M. Broder hat das erstaunliche Talent, scheinbar bekannten Begriffen einen völlig neuen Inhalt zu geben. Am 23. Juni tauchte er in einer Sendung von Report München auf und erzählte: »Dann gibt es die zweite Holocaust-Leugnung. Das sind Leute, die behaupten, daß Ahmadinedschads Politik für Israel keine Gefahr darstellt. Das heißt, die einigen wenigen leugnen den Holocaust, der passiert ist, und die nächsten bestreiten, daß es im Nahen Osten demnächst einen Holocaust geben könnte. Nach meinem Dafürhalten sind die zweiten viel gefährlicher. Das sind die Antisemiten des 21. Jahrhunderts.« An dieser Konstruktion stimmt rein gar nichts. >>>

Leserbrief von Prof. Rolf Verleger - Zur "Außenansicht" vom 25.1.08 ("Sonntagsreden und Montagstaten") Süddeutsche Zeitung - Opfer immer, Täter nimmer - Mein Vater hatte Auschwitz überlebt, meine Mutter die KZs im Baltikum. Sie zogen mich in der Erkenntnis auf, dass es die Wahl zwischen Gut und Böse gibt und jeder Mensch für seine Taten verantwortlich ist: Sie erzogen mich in der Ethik der jüdischen Religion. In seiner "Außenansicht" propagierte der Präsident des Jüdischen Weltkongresses eine alternative Ethik. Wir Juden seien vor allem eines: Opfer. Daran solle der Gedenktag 27.1. erinnern. Aktuell sei unser Staat Israel das Opfer unverständlicher Hassausbrüche von Arabern und von "selbst ernannten Gutmenschen". Ich würde gern Herrn Lauder fragen: Die Tatsache, dass keiner meiner Großeltern das Dritte Reich überlebt hat, - gab sie 1947/48 den jüdischen Freischärlern und der israelischen Armee das Recht, Hunderttausende Araber aus Israel zu vertreiben? Die "Arisierung" des Berliner Grundstücks meines Urgroßvaters - gab sie dem Staat Israel das Recht, Anfang der 50er Jahre den Boden und Besitz der arabischen Vertriebenen zu konfiszieren? Die Ermordung meiner Onkel und Tanten durch die SS - gibt sie dem Staat Israel das Recht, seit 40 Jahren die Diktatur eines Besatzungsregimes auszuüben? Mehr >>>

Zionistische Staatsidee und theokratisch geprägtes Familienrecht - Über einige israelische Besonderheiten - Micha Brumlik - Israel ist ein Gemeinwesen, das von Theodor Herzl als «Judenstaat» konzipiert und 1948 als jüdischer Staat gegründet worden ist. Das hat unter anderem eine systematische Privilegierung seiner jüdischen Bürger und jüdischer Immigranten durch das exklusiv für Juden konzipierte Rückkehrgesetz zur Folge, schlägt sich aber im Alltagsleben auch zivil- und familienrechtlich nieder. Anders nämlich als die meisten westlichen Demokratien ist Israel zumindest im Bereich des Familienrechts theokratisch verfasst

 Abraham Burg nennt Israel ein "zionistisches Ghetto". - Susanne Knaul - Burg ist einer der umstrittensten und meistgehassten Querdenker im Land. Es rührt ihn nicht. Mit sich selbst im Reinen sein, darum geht es Burg. An seinem 60. Geburtstag sei Israel "viel mehr ein Holocaust-Staat als drei Jahre nach Öffnung der Tore der Nazi-Todesfabriken", heißt es in seinem Buch "Hitler besiegen", das gerade erschienen ist. Darin greift er sein Land massiv an. Er, als Chef der Jewish Agency einst verantwortlich für die massenhafte Einwanderung jüdischer GUS-Bürger, fordert nun die Abschaffung des Rückkehrrechts für Juden. Denn das sei ein Spiegelbild der rassistischen Politik Hitlers gegenüber den Juden. Der religiöse und linke 53-Jährige rechnet ab mit dem "zionistischen Ghetto" Israel, das von einem "paranoiden Verfolgungswahn" getrieben sei. Burg provoziert gezielt, er will Kontroversen auslösen. Und seine Kritiker reagieren scharf. Dennoch spricht er aus, was viele, die in diesem Land leben, empfinden >>>
 

Das Interview:
Teil 1 - Zionismus
Teil 2 - Israel heute
Teil 3 - Universalismus und Exil
Teil 4 - Privates und Politisches

 

Self-help for self-haters - Seth Freedman - The Guardian - Though my detractors often claim otherwise, I see myself as anything but a "self-hating Jew", and the more vocal I am in my criticism of the Israeli government`s crimes, the more credence I give that claim. I passionately love my religion, and just as fervently defend its teachings to the hilt when it comes to how to treat our fellow man. That Zionism has come along, hijacked Jewish doctrines, and twisted them to form part of an all-out supremacist movement is not something I can swallow if I want to stay loyal to the true values of Judaism.

Zionist Ideology and Propaganda: In Israel, America, and Germany -  Kenneth Lewan - When we see how Zionist ideology is used and the purposes it serves in Israel, America and Germany, we can obtain a better understanding of the deplorable situation in each case and perhaps some improvements.

Zionismus - Dr. Viktoria Waltz  - ..Das Land wo Milch und Honig fließen - das Hawaii Israels ...  Für immer unser ? - Israel ist ein rassistischer Staat, der nie seine Grenzen bestimmt hat, nur Waffenstillstandslinien kennt, der auf mittelalterlichen religiösen Grundfesten steht, keine für alle Bürger gültige Verfassung besitzt und in seiner täglichen Praxis in Gefängnissen, an Check Points, bei Angriffen zu Luft und Wasser gegen Menschnercht und internationales Recht verstößt. Es geht immer noch um‘s Ganze: Illusionen sind fehl am Platze -  der Friedensprozess war ein Versuch, die Palästinenser offiziell an der Gestaltung ihres Elends und Untergangs zu beteiligen. Dies ist gescheitert, deshalb ist ein Bürgerkrieg das, was übrig bleibt und das Beste für Israel und die Imperialen Interessen

Zionismus und Faschismus

Original Titel: The Zionism in the Age of the Dictators
von Lenni Brenner, übersetzt von Verena Gajewski
Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten >>

Was glauben Sie, wer es war, der im März 1912 vor Publikum in Berlin sagte, dass „jedes Land nur eine begrenzte Anzahl von Juden aufnehmen könne, wenn es keine „Magenbeschwerden“ haben wolle. Und „Deutschland habe bereits zu viele Juden“? Nein, es war nicht Adolf Hitler, sondern Chaim Weizmann, der spätere Präsident der Zionistischen Weltorganisation und erste Präsident Israels. Und was glauben Sie, wo Sie folgende Erklärung finden, die ursprünglich im Jahr 1917 entstand, aber erst 1936 veröffentlicht wurde: „Der Jude ist eine Karikatur des normalen, natürlichen Menschen, sowohl physisch als auch geistig. Als Individuum in der Gesellschaft rebelliert er ständig und streift den Harnisch sozialer Verpflichtungen ab, kennt weder Ordnung noch Disziplin“?
Nein, das stand nicht in „Der Stürmer“, sondern im Organ der zionistischen Jugendorganisation „Hashomer Hatzair“. Wie anhand der oben angeführten Zitate sichtbar wird, hat der Zionismus den Selbsthass der Juden in der Diaspora noch angestachelt und ihn für seine Zwecke ausgenutzt, indem man zunächst von der Annahme ausging, dass der Antisemitismus ein nicht zu verhinderndes Phänomen ist und dass er, solange er sich gegen Juden außerhalb des Landes Israel richtet, in gewisser Weise sogar gerechtfertigt ist.  
Es stimmt zwar, dass nur ein ganz kleiner, extrem fanatischer Teil der Zionisten soweit ging, 1941 den Nazis anzubieten, auf deutscher Seite in den Krieg einzutreten, da man hoffte, auf diese Weise die Errichtung des „historischen Judenstaates auf nationaler und totalitärer Grundlage, der in einem Vertragsverhältnis mit dem Deutschen Reich stünde“, erreichen zu können. Unglücklicherweise entschied sich Schamir [der ehemalige Premierminister Israels] dafür, sich eben die


Diese Br
oüder kennen wir doch! - Hasbara Handbook -
Zionistische Propaganda leicht gemacht - Die Weltunion jüdischer Studenten / World Union of Jewish Students hat 2002 eine „Anleitung zum Eintreten für Israel“ herausgegeben, verfaßt von J. Blume und A. Benjamin mit dem Namen "Hasbara Handbook". Das Ivrith-Substantiv Hasbara bedeutet "Erklären, Aufklären, Erläutern, (polit.) Propaganda". 

Das Werk mit dem Untertitel „Promoting Israel on Campus“ lasse „allen Schattierungen von berechtigten zionistischen Meinungen Raum.“

Auszüge im html-Format finden sich beim Zionism and Israel Information Center, das ganze Werk steht als .pdf-Datei bei Middle-East-Info, einem Internetauftritt mit sehenswert martialischem Intro, das von einer Karte des Greater Middle East ausgeht, dem US-amerikanischen Etappenziel auf dem Weg zur Weltherrschaft; und mittendrin liegt das winzige Israel. 

Source Watch, eine antizionistische Seite, hat sieben Empfehlungen aus dem Hasbara Handbook herausgestellt:

  • Den Gegner herabsetzend bezeichnen
  • Die eigene Sache mit positiv besetzten Begriffen belegen, wie "Freiheit" oder "Zivilisation", um ihr ein positives Image zu verleihen
  • Übertragung nutzen – zum Beispiel könne ein Redner vor der Flagge der Vereinten Nationen sprechen, um eine positive Assoziation zu wecken
  • Gewährsleute, die Ansehen genießen, für die eigene Sache gewinnen
  • Einen „wie du und ich“ sprechen lassen
  • Angst machen
  • Den Bandwagon-Effekt ausspielen: "Die große Mehrzahl / die Nation steht auf unserer Seite."

mehr bei Thomas Emanuel Steinberg >>>
 

Videodokumentation- Radikale Zionisten im Heiligen Land - Eine Discovery Channel Doku über radikale jüdische Siedler für die die Vertreibung der Palästinenser nur der erste Schritt auf dem Weg zum jüdischen Gottesstaat von Syrien bis Ägypten ist.

Das Judentum wird von Israel für seine Expansionszwecke missbraucht - Prof. Rolf Verleger nimmt kein Blatt vor den Mund - Am 1. März 2008 hat Prof. Verleger, Direktoriumsmitglied im  Zentralrat  der Juden in Deutschland, in der evangelischen Akademie Hofgeismar einen Vortrag über das Thema „Zionismus und Judentum“ gehalten. Hakam Abdel-Hadi führte mit ihm anschließend folgendes Interview: Frage:  Herr Prof. Verleger, Sie sind ein Deutscher und bekennender Jude. Israel erhebt den Anspruch, das Zentrum des Judentums zu sein. Sehen Sie einen Widerspruch zwischen der Politik Israels und der Ethik des Judentums? Antwort: Das sind nicht automatisch dieselben Dinge. Jude-Sein, das ist meine Heimat. Als Jude bin ich geboren. Im Judentum und in den jüdischen Traditionen bin ich aufgewachsen. Meine räumliche Heimat ist Deutschland. Da gibt es halt den Staat Israel; der ist das wichtige gemeinsame Projekt des Judentums und beansprucht für das Judentum als Ganzes zu sprechen, sodass wir  als Juden in Deutschland auch in die Verantwortung dafür genommen werden. Israel ist also nicht meine Heimat und nicht Teil meiner Identität, sondern unser Projekt und mir passt nicht die Richtung, in die dieses Projekt läuft.  Das Judentum ist >>>

Genie gegen Wahnsinn - T. E. Steinberg - Die israelische Regierung und das israelische Parlament feierten Avraham Stern, der vor gut 100 Jahren geboren wurde - Albert Einstein wurde 1948 um eine Spende für den Serienattentäter Stern und seine Gruppe gebeten. Die ebenfalls terroristische Irgun-Gruppe hatte unter anderm 1946 im Jerusalemer King-David-Hotel 91 Leute, Briten, Araber und Juden, umgebracht.  Einstein antwortete mit diesem Brief: >>>

Sehr geehrter Herr Rifkin,

falls eine wahre und endgültige Katastrophe in Palästina über uns kommen sollte, dann wären dafür erstens die Briten verantwortlich, und zweitens die terroristischen Organisationen aus unseren eigenen Reihen.  Ich bin nicht bereit, jemanden zu treffen, der mit diesen fehlgeleiteten und kriminellen Leuten in Verbindung steht. Mit freundlichen Grüßen, Albert Einstein.

T:I:S, 3. Februar 2008. Dank an Claudia Karas

 

Despotie oder Demokratie - Moshe Zimmermann - Der Konflikt geht an die Wurzeln: Israel versucht den Spagat zwischen jüdischer Identität und freiheitlichem Staat. Sind kollektive Rechte für Minderheiten mit der Anerkennung der Hegemonie einer ethnischen Gruppe möglich?

Micha Brumlik - Kritik des Zionismus - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Der Zionismus ist in den vergangenen Jahren wieder ins Zentrum der Kritik gerückt. Die zionistische Ideologie wird von fast allen seriösen Kritikern als das zentrale Hindernis auf dem Weg zum Frieden mit den Palästinensern angesehen. Sie präsentieren dafür unzählige überzeugende Argumente, die nicht einfach von der Hand zu weisen sind. Micha Brumlik geht es nicht um diese fundamentale Kritik, und er setzt sich auch nicht mit diesen Thesen auseinander, sondern hält nur die Kritik am so genannten „staatsbildenden Zionismus“ als eine ernstzunehmende... >>>

Ludwig Watzal - Avraham Burg spricht von Nitroglyzerin - ISRAEL - Ein Insider aus der Elite des Landes stellt die zionistischen Glaubenssätze in Frage - Die politische Elite Israels sieht sich in diesen Tagen einmal mehr in ihrer Auffassung bestärkt, dass Hamas-Islamisten Israel zerstören wollten. Kommt stattdessen die Bedrohung nicht auch aus den eigenen Reihen? Dass es sich um keine abwegige Frage handelt, legt ein Interview mit Avraham Burg, ehemals Sprecher der Knesset und Vorsitzender der Jewish Agency, nahe. Ari Shavit vom liberalen israelischen Blatt Haaretz sprach Mitte des Monats mit Burg über dessen Buch Defeating Hitler und hörte Aussagen, die man sonst nur von "Antizionisten" erwartet.
 

Book Review: "Overcoming Zionism"
Raymond Deane

 

Born in 1936 in Brooklyn of Ukrainian Jewish parents, Joel Kovel is the author of 10 books and over 100 articles. He practiced psychiatry and psychoanalysis for 24 years, abandoning them in the mid-1980s partly because of dissatisfaction with the US health care system and partly because of his intensified and multifarious political activism on the left. Describing himself as an "eco-socialist," in 1998 he was the Green party candidate for Senator from New York and two years later sought that party's Presidential nomination, losing out to Ralph Nader. Since 2003 he has been Editor-in-Chief of the quarterly journal, Capitalism Nature Socialism. >>>
 

Idith Zertal,Akiva  Eldar - Die Herren des LandesDie Herren des Landes. -
Israel und die Siedlerbewegung seit 1967

Idith Zertal, Akiva Eldar

Deutsche Verlags-Anstalt, München 2007
ISBN 3421042683

Israel hat den Sechstagekrieg am siebten Tag verloren - Die Autoren schildern die komplexe Beziehung zwischen dem Staat Israel und den jüdischen Siedlern. Sie eröffnen erstmals einen spannenden Blick ins Innere dieser Bewegung, aber auch in die israelische Gesellschaft selbst und zeigen, wie Regierung und Siedler sich über vierzig Jahre gegenseitig instrumentalisierten. Was mit ein paar Häusern in den Bergen Judäas begann, ist heute ein riesiges Netz von Siedlungen. Diese stellen nicht nur eine ständige Provokation für die palästinensische Bevölkerung dar, sie sind eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden im Nahen Osten.
Leseprobe:


A Threat From Within. - Avraham Burg, sein neues Buch und der Zionismus  - Ludwig Watzal

Avraham Burg: Defining Israel as a Jewish state is the key to its end

Leaving the Zionist ghetto (Avraham Burg interview) - Ari Shavit - Haaretz - [Burg:] "Herzl`s Zionism can`t work anymore. To define the State of Israel as a Jewish state is the key to its end. A Jewish state is explosive. It`s dynamite. We have to leave Herzl behind and move to Ahad Ha`am."

Leaving the Zionist ghetto (cont.) - I have a bone to pick with this romanticism. You describe a thousand wonderful years of German Jewry. In large measure you view German Jewry as a model. But it ends in Auschwitz, Avrum. It leads to Auschwitz. Your yekke romanticism is understandable and attractive, but it lies.
 

„Die Ethnische Säuberung Palästinas" - vom israelischen Historiker Ilan Pappe --  Rezension von Ludwig Watzal (pdf) - Deutsch Ausgabe
 

'Ethnische Säuberung' in der Stunde der Wahrheit: - Die Gründungsväter des Staates Israels gingen über Leichen. - Eine Rezension des neusten Buches des israelischen Historikers Ilan Pappé -  Viktoria Waltz


Zu einem Buch über die „Die ethnische Säuberung  Palästinas" des israelische Historikers Ilan Pappe - Englische Ausgabe - Von Rupert Neudeck

American Jewish Committee: Wer nicht Zionist ist, ist Antisemit. Das American Jewish Committee hat eine ältere Polemik des Anti-Palästina-Lobbyisten Alwin H. Rosenfeld mit einem linkisch gewählten Titel ins Netz gestellt. Ihr zufolge besteht die Crème de la Crème der NeoCon-Gegner aus Antisemiten. Gelistet werden Noam Chomsky, Michael Neumann, Tony Judt, Norman Finkelstein, Hilary und Steven Rose; und die Organisationen A Jewish Voice for Peace, Jews for Peace in Palestine and Israel, Students for Justice in Palestine, das Labor Committee for Peace and Justice und der International Solidarity Movement. Als Popanz errichtet der Autor Jacqueline Rose, deren Mumpitz er treffend in die Psychohistorie einordnet. "Progressive" Jewish Thought and the New Anti-Semitism, Date: 12/6/2006, herausgegeben vom American Jewish Committee, .pdf-Datei  - Gefunden bei Thomas Emanuel Steinberg

Ist der Zionismus rassistisch -

The Second Annual CUFI Conference: The Christian Zionist Coalition Hits its Stride - Brian Wood - THE SECOND ANNUAL CUFI CONFERENCE, JULY 2007: THE CHRISTIAN ZIONIST COALITION HITS ITS STRIDE - BRIAN WOOD - CHRISTIAN ZIONISM is hardly a new phenomenon in the United States, but until recently, the efforts and activities of the many Christian Zionist groups spread across the country were mainly local, with little coordination among them. No longer. On 25 February 2006, Christians United for Israel (CUFI) was born, opening—in all likelihood—a new era of Christian Zionist activism.

Sonderseiten:
Judenmission
- Messianische  Juden >>>
Christen" als "Freunde Israels" >>>

Naivität und Kollaboration - Endlich ist Lenni Brenners Standardwerk über das Verhältnis des Zionismus zum Faschismus auf deutsch erschienen - Von Nick Brauns - Zu den Mythen des Zionismus zählt die Gründungslegende Israels, wonach der jüdische Staat das Erbe des Kampfes gegen den Nazifaschismus angetreten habe. Tatsächlich stand die zionistische Bewegung – im Unterschied zu zahlreichen Kommunisten und Sozialisten jüdischer Herkunft – niemals an vorderster Front bei der Bekämpfung des Faschismus. Ihrem Ziel eines jüdischen Staates in Palästina wurde alles andere untergeordnet. Und für dieses Ziel waren die Zionisten bereit, mit den faschistischen Regimes in Europa zu kollaborieren.

Gleichberechtigung als strategische Gefahr - von Sabine Matthes - Azmi Bishara, einer der bekanntesten palästinensischen Israelis, gibt sein Mandat im israelischen Parlament auf und wählt das politische Exil. Der Fall scheint klar: gegen ihn wird von Seiten israelischer Sicherheitsbehörden wegen „Landesverrats in Kriegszeiten“ ermittelt, er steht im Verdacht, der libanesischen Hizbullah im Sommer 2006 strategisch wichtige Informationen geliefert zu haben. Doch die Dinge liegen komplizierter, wie ein Blick auf den politischen Kontext in Israel zeigt

Babylonische Sprachverwirrung - Von Daniel Cil Brecher - Antisemitismus - Antizionismus - Israelkritik. Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte 2005 - Herausgegeben vom Minerva Institut für Deutsche Geschichte an der Universität Tel Aviv; Herausgeber: Moshe Zuckermann. Wallstein Verlag Göttingen, 446 S., 44 €

"Arafat ist ein Diktator". Interview mit Israel Shahak, in: International. Zeitschrift für Internationale Politik, (1997) - Dr. Ludwig Watzal

inamo
Informationsprojekt Naher und Mittlerer Osten e.V.

Neu Heft Nr. 49
Zionismus.
Jahrgang 13, Frühjahr 2007, - 64 Seiten -
Erschienen im März 2007

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Zionismus

Antizionismus ist nicht Antisemitismus - Michel Warschawski, Leiter des Alternative Information Center in Jerusalem

Das Ende des Zionismus - zumindest in Israel - Thomas Bloch -Die positiven Seite des Zionismus, der die jüdische Schicksalsgemeinschaft im Blick hatte, die gegenseitige Unterstützung, die gemeinschaftliche Produktion und Verteilung (erst im Kibbuz, nach 1954 durch den Wohlfahrtsstaat) propagierte, eine Heim- und Zufluchtsstätte für alle Juden bieten wollte, die Standes- und Klassenunterschiede aufheben oder mildern  wollte, findet man heute eher in den Köpfen verträumter westlicher Israelromantiker, als in Israel selbst.

Evangelikaler Zionismus - Ludwig Watzal

«Das ist wahrer Zionismus» - Brutschin (AP) Mit seinen einheitlichen Häusern, Spielplätzen und Blumenbeeten sieht Brutschin aus wie irgendein hübscher Vorort in Israel. Doch Brutschin sollte es eigentlich gar nicht geben. Die Siedlung ist einer von mehr als hundert jüdischen Außenposten im Westjordanland, die ohne offizielle Genehmigung der israelischen Regierung errichtet wurden.

Bin weder Zionist noch Jude" - Minister singt nicht - Der erste muslimische Minister in der Geschichte Israels, Galeb Magadla, will sich weigern, die Nationalhymne seines Landes zu singen. "Die Hymne wurde für zionistische Juden geschrieben. Ich bin weder Zionist noch Jude", sagte Magadla am Sonntag in einem Interview von Israel Radio. Er sei ein "stolzer Araber und Muslim". "Wollen Sie, dass ein Araber einen Text wie 'die Seele eines Juden sehnt sich (nach Zion)' singt?" Der Zionismus ist die Bewegung des Judentums zur Rückkehr aller Juden in das "Land Israel".

Unter Juden vertieft sich die Kluft an der Frage über den Zionismus - Yakob M. Rabkin - Zwischen zionistischen Anhängern Israels und Juden, seien sie religiös oder säkular, entwickelt sich eine immer größere Spaltung. Letztere lehnen den Zionismus ab oder  hinterfragen die Politik des Staates Israel . Die öffentliche Debatte über Israels Platz im  jüdischen  Fortbestand ist offen und objektiv geworden.

Ursprung Europa - Verfallsdatum abgelaufen - Kolonialismus und Israel - James Brooks - Vor dem Beginn der europäischen Besiedelung vor einem Jahrhundert lebten Generationen von muslimischen, christlichen und jüdischen Palästinensern im heiligen Land ohne nennenswerte Konflikte zusammen. Mit der Ankunft des Zionismus begann eine Tradition der Intoleranz, die allmählich zu einem Strom vergossenen Blutes anwuchs, der direkt in das Meer von Gewalt und Chaos mündet, das die Region heute prägt.

Der Holocaust - ein Alibi - Dror Etkes - Im Theater des Absurden ist der Vorhang gefallen. Es war letzte Woche von der iranischen Regierung inszeniert worden. Es war ein Ereignis, zu dem Personen eingeladen worden waren, die zur Szene der Holocaust-Leugner gehören und „alternative“ Forscher. In Israel wurde über die Konferenz mit der Betonung auf die Statements seiner Teilnehmer und die Reaktionen israelischer Politiker berichtet. Es war eine internationale Konferenz eines Landes, das erklärte, sein Wunsch sei es, das „zionistische Regime“ zu stürzen. Dahinter verbirgt sich aber ein tieferes Element, das die Verbindung zwischen der israelischen Identität heute mit dem Holocaust verknüpft.

“Solange der vom Zionismus begründete Mythos des Landes ohne Volk nicht bezwungen wird, gibt es keinen Frieden” - Julia Majlin

Kommentar der anderen- Palästina, die mentale Falle

Rechtsextremer Vizepremier Lieberman fordert Trennung von Juden und Arabern - "Minderheiten sind das größte Problem der Welt"

Avigdor Lieberman - Vorsitzender der Partei Israel Beitenu - Vizepremierminister  von Israel - Minister für strategische Angelegenheiten -  W. Frankenberg

Liebenswürdiger Mann - Uri Avnery 

Vize-Regierungschef Lieberman: Araber und Juden in Israel trennen - Vorbild soll geteilte Insel Zypern sein.

Olmerts rechter Neuzugang - "Sollten Gaza wie die Russen Tschetschenien behandeln"

Sonderseite Avigdor Lieberman

"Hannah Arendt wird in Israel gehasst" - Kein Denker polarisiert in Israel so stark wie Hannah Arendt. Denn ihre Kritik des Zionismus rührt an die Mythologien des israelischen Staates. Doch mit dem Verblassen des Zionismus wächst das Interesse an Arendt, so Idith Zertal

»Die zionistische Ideologie widerspricht jüdischer Kultur« - Antisemitismus hat sozialen Charakter und beruht auf Konkurrenzdenken. Ein Gespräch mit Alfredo Bauer. Der Schriftsteller Alfredo Bauer, geboren 1924, lebt in Argentinien, kommt ursprünglich aus Österreich und hat jüdische Vorfahren. Seine Familie floh vor den deutschen Faschisten ins südamerikanische Exil.

 Der moralische Bankrott der Gründungsidee Israels - *Der kommende Kollaps des Zionismus* - von Kathleen Christison, frühere „CIA Analytikerin“ - Ist es nur Beobachtern außerhalb des konventionellen Mainstream aufgefallen, dass Israel durch seinen mörderischen Angriff auf den Libanon und zugleich auf den Gazastreifen, nun auch für die in die Irre geleiteten den kompletten Bankrott seiner Gründungsidee enthüllt hat? Kann es sein, dass die Getäuschten immer noch getäuscht werden? Kann es wirklich sein, dass der Bankrott Israels nur denen offensichtlich ist, die es schon vorher wussten, diejenigen die den Zionismus wegen des rassistischen Prinzips, das ihm zugrunde liegt, als illegitim betrachteten? Kann es also sein, dass nur die bereits Konvertierten den ultimativen Kollaps des Zionismus kommen sehen, und damit der Kollaps  Israels selbst als exklusivem Judenstaat?

The Moral Bankruptcy of Israel's Founding Idea - The Coming Collapse of Zionism - By Kathleen Christison
Antizionismus ist nicht Antisemitismus
Michel Warschawski, Leiter des Alternative Information Center in Jerusalem

Ziel Groß-Israel - Seit über 100 Jahren betreiben konservative jüdische Kreise die Gründung eines rein jüdischen Staates auf arabischem Gebiet (Teil I) - Jürgen Aust

Legitimer Widerstand - Seit über 100 Jahren betreiben konservative jüdische Kreise die Gründung eines jüdischen Staates auf arabischem Gebiet (Teil II und Schluß) - Jürgen Aust

Neturei Karta - Orthodox Jews United Against Zionism

Die Zionisten haben das Herz des Judentums attackiert“- Rabbi V. Soloveichik

Orthodoxe Juden fordern zur Auflösung Israels auf

 "THE ODOR HERZL", "ZIONISMUS", "JUDENSTAAT", das Unglück des Jüdischen Volkes

Neturei Karta: Warum sind orthodoxe Juden gegen den zionistischen "Staat"?

Homepage der Neturei Karta

Neturei Karta: Position zu Palästina

1949: Brief des Neturey Kartho, Vertreter der orthodoxen Juden in Palästina, an den Generalsekretär der Vereinten Nationen

Jüdische Stimmen gegen Antisemitismus, Faschismus und Zionismus I

Jüdische Stimmen gegen Antisemitismus, Faschismus und Zionismus II

Foundations of Civil and Political Rights in Israel and the Occupied Territories
Dr. Yvonne Schmidt - Dissertation -
.Eine wichtige Publikation, da sie die Argumentation zwischen Judentum und Zionismus aufzeigt, der sich das oberste Gericht Israels bedient.
Zionismus - ein vulgärer Nationalismus? - John Rose: "Mythen des Zionismus"- Rezensiert von Uwe Stolzmann
"Fundament des Zionismus - schreibt Rose - seien religiöse und politische Mythen, etwa: Palästina sei um 1900 ein "Land ohne Volk" gewesen; die Bibel habe den Juden, die knapp 2000 Jahre im "Exil" leben mussten, den "Auftrag" zur Besiedlung gegeben; nun behaupte sich das kleine Israel unter feindlichen Nachbarn wie David gegen Goliath. Doch nicht ein Mythos, meint der Autor, beruhe auf Fakten; der Zionismus, seines Mantels aus Legenden beraubt, sei vulgärer Nationalismus. In seinem Buch hat John Rose die wirkungsmächtigsten Mythen seziert."
»Israel kennt keine Gleichheit« - Gespräch mit Jonathan Cook. Über den jüdischen demokratischen Staat, der seine palästinensischen Bürger diskrimiert, die Neuerfindung der Besatzung, die absehbare Kassam-Intifada und die notwendige Überwindung des Zionismus
"Best of"-Zionistische Propaganda
Eine neue Pro-Israel-Lobby für die USA? - »Christliche Zionisten« wollen beweisen, daß allein Juden über das Land zwischen Mittelmeer und Jordan herrschen sollen - Knut Mellenthin
DER ZIONISMUS – SEINE THEORIEN, AUSSICHTEN UND WIRKUNGEN – Hrsg: «Antizionistisches Komitee Berlin» (1913)

Was nicht in euren Schulbüchern steht - Klassiker des deutschsprachigen Zionismus in Selbstäußerungen

Zionismus in der Sackgasse, in: Das Parlament vom 23. 9. 2005. - Ludwig Watzal

Der verdorbene Appetit des Zionismus -  - Die Genfer Initiative und der kritische Zionismus.
Moshe Zuckermann, Die Logik der Okkupation, Eine Diskussion

Moshe Zuckermann, Vielerlei Holocaust?, Teil II einer Diskussion mit dem israelischen Historiker Moshe Zuckermann

Der Zionismus als Mythos, in: Neue Zürcher Zeitung vom 5. 3. 2005. - Ludwig Watzal

"Entzionisierung als Voraussetzung für einen wirklichen Frieden", in: Das Parlament vom 1. 11. 2004. Ludwig Watzal

Zionismus, Apartheid und das palästinensische Flüchtlingsproblem, in: INAMO, 11 (2005) 41, S. 56 f. - Ludwig Watzal

Zionismus - Postzionismus - Neozionismus: Welchen Weg nimmt Israel?, in: KAS/Auslandsinformationen, 6/2004, S. 131-146. - Ludwig Watzal

Mythos Israel. Norman G. Finkelstein attackiert den Zionismus als Ideologie, in: Der Tagesspiegel vom 9. 10. 2002. - Ludwig Watzal

.... Ich komme aus einem Land, in dem in den letzten Wochen täglich schreckliche Dinge passieren. Die Armee, in der ich selbst vor 53 Jahren als Kommando-Soldat gedient habe und schwer verwundet worden bin, hat unser Nachbarvolk angegriffen, Hunderte getötet, Tausende verwundet, überall Verheerung angerichtet. Kriegsgetöse bringt jede vernünftige Stimme zum Schweigen, Kampfbegeisterung "einigt" das Volk, Propaganda füllt unsere Medien, ein Mann der brutalen Gewalt ist am Steuer.

Es ist nicht leicht für die wenigen - leider noch zu wenigen - auch in dieser Lage aufrecht zu stehen, zu protestieren, die Stimme der Vernunft und des Friedens zu erheben. Aber es gibt eine wachsende Friedensbewegung in Israel, die das tut.

Wir haben schon in der ersten Stunde dieser zweifelhaften sogenannten Operation Schutzschild gegen sie protestiert. Tausende sind nach Dschenin und Ramallah marschiert, um Lebensmittel und Medizin in die belagerten palästinensischen Städte und Flüchtlingslager zu bringen. Man hat uns mit Tränengas und Gummikugeln beschossen. Aber schlimmer als Gas und Kugeln war der Hass, dem wir begegnet sind, das Geschrei unserer hasserfüllten, gehirngewaschenen Mitbürger, die uns als Verräter und Nestbeschmutzer beschimpfen und uns Todesdrohungen zuschicken. ... 
Quelle

George Bush - Ein Gefangener der eigenen Allmachtsfantasien
Reuven Moskovitz - Verhängnisvolle Fusionen - Der Holocaust im Dienst der Gewalt und des Todes

Zwei Drittel der Israelis für Auswanderung von Arabern

»Israel verachtet Demokratie« - Hamas verhindert nicht den Frieden im Nahen Osten. Ein Gespräch mit John Rose - John Rose lebt in Großbritannien. Im Mai erscheint im Rotpunktverlag sein neues Buch »Mythen des Zionismus: Stolpersteine auf dem Weg zum Frieden«

Heimatsuche im Geist des Judentums - Yakov Rabkin beleuchtet das Verhältnis von Zionismus und Orthodoxie. Interview - Zu den jüdischen Intellektuellen, die der Politik des Staates Israel kritisch gegenüberstehen, gehört auch der in Kanada lehrende Historiker Yakov M. Rabkin. Er beruft sich dabei nicht zuletzt auf jüdisch-orthodoxe Positionen, die er in einer unlängst erschienenen Studie in ihrem geschichtlichen Horizont dargestellt hat.
Sabine Matthes* führte in München ein Gespräch mit dem Wissenschafter, das wir im Folgenden dokumentieren. Zionismus und Orthodoxie, 19.07.2005 (Friedensratschlag)

Jüdische Dissidenten über Zionismus und Israel

18.12.2005  Jean Claude Meyer (EJJP): „Ich werde nicht nach Israel emigrieren !“ - Brief eines französischen Juden, der das geheime Einverständnis von Zionismus und Antisemitismus anklagt. Nein Mr. Sharon. Ich werde nicht nach Israel emigrieren. Um diejenigen, die sie die „Juden Frankreichs“ nennen, zur Emigration nach Israel zu drängen, haben Sie den Tag gewählt, an dem Frankreich der Winter-Velodrom-Razzia gedenkt. (siehe Fussnote) Ich werde niemals emigrieren. Frankreich ist das Land, in dem ich geboren wurde und seit vielen Generationen dasjenige meiner Familien väterlicher- und mütterlicherseits, die aus dem Elsass stammen. Ich bin ein Mündel der Nation, da mein Vater von den Nazis und ihren französischen Kollaborateuren erschossen wurde. Aber das war 1944. Heute befinden wir uns im Jahr 2004. „Glücklich wie Gott in Frankreich“, sagten die Juden aus Mitteleuropa und aus Russland als sie hier ankamen. Ich bin französischer Staatsbürger. Nein, ich werde nicht emigrieren. Frankreich ist nicht antisemitisch, auch wenn in letzter Zeit Akte gegen Juden, aber auch gegen die Araber und Islamophoben verübt wurden. Die Urheber solcher Taten sind unterschiedlich: Geistesschwache, Neonazis, die meinen, dass ihr Augenblick gekommen sei, weil sich viele Wähler im Votum für die extreme Rechte wieder erkennen, sowie verirrte Jugendliche. und Franzosen arabischer Abstammung, die sich im Feind irren und glauben, dass sie das palästinensische Volk dort unterstützen, wenn sie sich hier mit den Juden anlegen. Sie hören nicht Leila Shahids Stimme, die ihnen immer wieder erklärt, das sie das Ziel verwechseln.

Nein, ich werde nicht emigrieren. Der zionistische Ansatz war und bleibt derjenige, die Juden der Welt in Israel zu vereinen – einem Staat, den man als jüdisch bezeichnet. Während der politischen und Wirtschaftskrise in Argentinien haben Sie sich an die argentinischen Juden gewandt und sie aufgefordert, ihre „alyah“ zu vollziehen. Heute sind die Franzosen an der Reihe. Von neuem manifestiert sich die objektive Kollusion (heimliches Einverständnis) zwischen Zionismus und Antisemitismus. Jeder kann aber sehen, dass Israel eines der Länder auf der Welt ist, in dem die Juden weniger sicher sind – wegen der praktizierten Unterdrückung des palästinensischen Volkes. Nein, ich werde nicht emigrieren. Ihre unverantwortlichen Äusserungen möchten die jüdischen Franzosen in einen Gegensatz zu den arabisch-moslemischen Franzosen bringen. Das wird Ihnen nicht gelingen. Im Gegenteil, wir werden dem Beispiel der Juden der Französischen Jüdischen Union für den Frieden (UJFP) und der Maghrebiner der Vereinigung maghrebinischer Arbeiter in Frankreich folgen, die gemeinsam daran gegangen sind das palästinensische Volk und Israelis zu unterstützen, die gegen die verbrecherische Politik Ihrer Regierung sind. Das was in Frankreich wie im Mittleren Osten nötig ist, ist die Mauern einzureissen und Brücken zu bauen.

Ich werde niemals emigrieren. Ich weigere mich von dem sogenannten „Gesetz über die Rückkehr“ in ein Land zu profitieren, das niemals meines gewesen ist. Ein Land, in dem Regierungen internationales Recht verletzen, eine illegale Mauer errichten, illegalerweise die besetzten Gebiete in Cisjordanien und Gaza kolonisieren, Häuser, Oliven- und Orangenhaine zerstören und dabei Männer, Frauen und Kinder töten. Es sind die 1948, 1967 und heute verjagten Palästinenser, die das Recht auf Rückkehr in ihre Heimat haben.

Ich werde niemals emigrieren. Mr. Sharon, es ist Ihnen bei Ihrem Unternehmen gelungen, auch den CRIF (Repräsentativrat der jüdischen Institutionen in Frankreich; Anm. des Übersetzers) dazu zu zwingen, sich von Ihrem Vorhaben zu distanzieren. Jener CRIF, der den Anspruch erhebt, alle französischen Juden zu vertreten und der mit seiner Untertänigkeit <gegenüber der israelischen Regierung normalerweise> zur Vermengung von Israelis, Zionisten und Juden und zur Verschärfung der Spannungen beiträgt. Zumindest dafür: Danke! Ich werde nicht emigrieren. Ich werde hier in meinem Land, in Europa, alle Rassismen und auch Ihre Politik solange bekämpfen bis das palästinensische Volk endlich in seinem eigenen Staat (in Palästina) an der Seite des israelischen Volkes mit allen seinen Bestandteilen (in Israel) in Frieden leben kann.

(Fussnote: Im Juli 1942 wurde eine Mega-Razzia gegen die Juden in vielen europäischen Ländern organisiert, die „Frühlingswind“ genannt wurde. Am 16.Juli um 4 Uhr morgens wurden 12.884 Juden verhaftet. Ungefähr 7.000 von ihnen wurden jedoch ins Winter-Velodrom deportiert. Fünf Tage lang überlebten sie ohne Nahrung und mit nur einer Stelle, an der es Wasser gab. Wer zu fliehen versuchte, wurde standrechtlich erschossen. Circa 100 (einhundert) Gefangene begingen Selbstmord.)     Quelle

The Assassins- by Justin Raimondo
Neturei Karta - Orthodox Jews United Against Zionism
Rassismus in Israel

Die Juden, der Zionismus und Israel
Von Piere Stambul

Zionismus und Faschismus.
Der Zionismus – seine Theorien, Aussichten und Wirkungen In: Schriften zur Aufklärung über den Zionismus, Nr. 2, Hrsg.: Antizionistisches Komitee Berlin

Ist Antizionismus mit Judeophobie gleichzusetzen?

Zionismus und Rassismus 1

Zionismus und Rassismus 2
Diskussion: Zionismus - Wikipedia

Diskussion: Antizionismus - Wikipedia

Grundlagentexte des Zionismus bei Hagalil
Die Ära Begin oder Das zweite Gesicht der Zionismus - Kubby Niv

Jitzhak Moda'i oder Die unterschätzte Kraft des Sophismus - Yitzhak Moda'i

Mordechai Gur oder Die Demontage der Glaubwürdigkeit - Alex Fishman y. Mordechai Gur

„Der Anspruch der Juden auf das Land Israel kann nicht ein realistischer politischer Anspruch sein. Wenn alle Völker plötzlich Anspruch auf Länder erheben wollten, in denen ihre Vorfahren vor 2000 Jahren lebten, dann wäre die Welt ein Irrenhaus.“ 

Erich Fromm,  Jewish Letter vom 29.2.59

 

Zionismus  |   Antizionismus

„Jedes Mal, wenn wir etwas tun, sagen Sie, ein Amerikaner würde dies und jenes tun … ich will ihnen etwas klar sagen: „Beunruhigen sie sich nicht über den amerikanischen Druck auf Israel. Wir, das jüdische Volk, kontrollieren Amerika und die Amerikaner wissen es“
Israeli Prime Minister, Ariel Sharon, October 3, 2001, to Shimon Peres, as reported on Kol Yisrael radio.
 

"Der Zionismus ist eine politische und keine religiöse Ideologie, die darauf abzielt, die jüdische Frage in Europa durch die Einwanderung in Palästina, seine Kolonisierung und die Schaffung eines jüdischen Staates zu lösen. So haben seine Sprecher ihn immer definiert, von Herzl bis Ben Gurion, von Pinsker bis Jabotynski, die die Konzepte der Kolonisierung (Hityashvut) oder der Kolonien (Yishuv, Moshav) nie in einem negativ wertenden Sinne benutzt haben. Quelle

Der Zionismus ist keine einheitliche Ideologie, sondern Oberbegriff für alle erdenklichen Arten von anarchistischen, syndikalistischen, sozialistisch-kommunistischen über orthodox-religiöse bis hin zu rechtsextremistischen und rassistischen Weltanschauungen, die von Abstammungsfragen Privilegien und Diskriminierungen abhängig machen.  

Viele Zionisten verstanden sich als Befreiungsbewegung und kämpften gegen die arabische und britische Besetzung Palästinas.  

Das Unrechtspotential solcher "nationalen Befreiungsbewegungen" und "Rückeroberer" liegt darin, dass sich ihr Kampf gegen Menschen richten kann, die seit Generationen in der umkämpften Region ebenfalls ihre Heimat sehen.  Quelle

Bis zum Aufstieg des Nazismus hat die überwältigende Mehrheit der Juden weltweit den Zionismus verworfen, sei es als Häresie (das war die Position der großen Mehrheit der Rabbiner und der religiösen Juden), sei es als reaktionär (das war die Position der jüdischen Arbeiterbewegung in Osteuropa), sei es als anachronistisch (so dachten die emanzipierten oder assimilierten Juden in Mittel- und Westeuropa). In diesem Sinne wurde der Antizionismus immer als eine politische Position unter anderen verstanden, die dazu noch ungefähr ein halbes Jahrhundert in der jüdischen Welt hegemonial war. Quelle

 

Zionismus, die „Iron Wall“ und ihre „Ethik“
http://www.informationclearinghouse.info/article14801.htm
 

Der Beitrag von Zeev Jabotinsky, des wichtigsten Vertreters des revisionistischen Zionismus, ist in jeder Hinsicht ehrlich, aber auch entwaffnend, was die Ziele dieser Ideologie betrifft. Die damaligen Vertreter des Zionismus hatten keinerlei Probleme damit, die kolonialistischen Absichten des jüdischen Nationalismus offen beim Namen zu nennen. Wen heute zionistische Politiker bestreiten, dass Zionismus gleich Kolonialismus ist, sollten sie ihre Vorväter lesen, die damit kein Problem hatten. Auch war ihnen klar, dass sich die einheimische Bevölkerung, der das Land gehörte, Widerstand gegen diese fremde Landnahme leisten würde. Damit sind sie allen zionistischen Eiferern in Israel, den USA und in Deutschland weit voraus, die sich eher in Israelfahnen hüllen und brüllend durch die Straßen ziehen und für die israelische und amerikanische Besatzung demonstrieren.

Jabotinsky hat in aller Offenheit die zionistischen Ziele benannt, nämlich eine jüdische Mehrheit zu erlangen. Störend dabei war nur die arabische Mehrheit, die sich keinerlei Illusionen über die „guten Absichten“ der Zionisten machte, wie er offen zugab. Sein Konzept, um die nicht enden wollenden Widerstand zu brechen oder in Schach zu halten, war sein Konzept der „Iron Wall“. Dieses Konzept beruhte auf schierer militärischer Überlegenheit, quasi ein israelisches Sparte bis an die Zähne mit Atomwaffen und High-Tech-Waffen aus den USA bewaffnet. Dass sich der Zionismus sich mit einer acht Meter hohen und von zwölf Meter hohen Wachtürmen durchsetzen Schutzwall gettoisieren würde, hatte selbst der Realist Jabotinsky nicht voraussehen können.

Das zionistische Kolonisierungsprojekt war für Jabotinsky „moralisch“ und „gerecht“. Wie die zionistische „Moralität“ in Praxis aussah, widersprach sie jedem Rechtsempfinden und kolonialistisch, rassistisch und elitär. „If homeless Jewry demands Palestine for itself it is "immoral" because it does not suit the native population.  Such morality may be accepted among cannibals, but not in a civilised world. The soil does not belong to those who possess land in excess but to those who do not possess any.” An diesem Denken hat sich in Israel bis heute nichts geändert. Und denn ein Volk auf die Idee kommen sollte, sich diesem Anspruch zu widersetzen, muss es mit Gewalt zur Änderung seiner Einstellung gezwungen werden. Seit 1923 hat sich im zionistischen Denken nichts geändert. Den Gipfel der zionistischen Moral lieferte Jabotinsky gleich mit: Wenn den Araber dies alles nicht passen sollte, ist es ihr Problem. Egal wie brutal, rechtswidrig und kolonialistisch sich der Zionismus verhält, es ist das Problem der Araber. Dies ist die gleiche Argumentation wie heute. Die Zionisten rauben den Palästinenser ihr Land, die sich dagegen wehren, werden dafür erschossen, aber es ihr Verschulden, da der Zionismus angeblich moralisch ist und moralisch handelt! Diese Ideologie hat über das palästinensische Volk nur Tod, Vertreibung und Zerstörung gebracht.
http://www.informationclearinghouse.info/article14801.htm

Antizionismus

Man kann ohne Israel in seiner Existenz in Frage zu stellen Antizionist sein. So rassistisch wie sich der praktizierte Zionismus zeigt ist er wie jeder andere Rassismus abzulehnen. Kein erlittenes Unrecht legitimiert zu der Gewalt, dem Unrecht, der Menschenverachtung die die israelische Gesellschaft zur Zeit unterstützt.   "In einem Interview mit der israelischen Tageszeitung Haaretz antworte Burg darauf angesprochen, dass viele Leute das Gefühl hätten, dass der frühere Vorsitzende der Zionistischen Bewegung die rote Linie überschritten hat und ein Post-Zionist geworden sei: "Selbst als ich der Vorsitzende der zionistischen Bewegung war, war ich nicht in der Lage zu sagen, was ein Zionist und was ein Post-Zionist ist. Meine Weltanschauung erlaubt mir nicht, die Orthodoxie zu akzeptieren, weder die jüdische noch die zionistische. Falls Zionismus deshalb heute Groß-Israel bedeutet, dann bin ich nicht nur ein Post-Zionist, sondern ein Anti-Zionist. Falls Zionismus Netzarim und Kiryat-Arba bedeutet, dann bin ich ein Anti-Zionist. Ich akzeptiere nicht die Art von Zionismus, die das Judentum mit all seiner wunderbaren Schönheit nimmt und es in einen Kult von Bäumen und Steinen verwandelt. Wenn ich heute um mich schaue, dann habe ich das Gefühl, dass Netzarim zu einem Altar, Gott zu einem Moloch und unsere Kinder zu Opfern geworden sind, menschliche Opfer eines schrecklichen Götzendienstes."" Quelle

 Der israelisch-palästinensische Konflikt ist ein politischer Konflikt zwischen einer kolonialen Bewegung und einer nationalen Befreiungsbewegung. Der Zionismus ist eine politische und keine religiöse Ideologie, die darauf abzielt, die jüdische Frage in Europa durch die Einwanderung in Palästina, seine Kolonisierung und die Schaffung eines jüdischen Staates zu lösen. So haben seine Sprecher ihn immer definiert, von Herzl bis Ben Gurion, von Pinsker bis Jabotynski, die die  Konzepte der Kolonisierung (Hityashvut) oder der Kolonien  (Yishuv, Moshav) nie in einem negativ wertenden Sinne  benutzt haben.  Bis zum Aufstieg des Nazismus hat die überwältigende Mehrheit der Juden weltweit den Zionismus verworfen, sei es als Häresie (das war die Position der großen Mehrheit der Rabbiner und der religiösen Juden), sei es als reaktionär (das war die Position der jüdischen Arbeiterbewegung in Osteuropa), sei es als anachronistisch (so dachten die emanzipierten oder assimilierten Juden in Mittel- und Westeuropa). In diesem  Sinne wurde der Antizionismus immer als eine politische Position unter anderen verstanden, die dazu noch ungefähr ein halbes Jahrhundert in der jüdischen Welt hegemonial war. Erst seit etwa dreißig Jahren gibt es eine breite Kampagne, die mit unleugbarem Erfolg versucht, nicht zur Kontroverse über die politische Sinnhaftigkeit des Zionismus beizutragen, zur Analyse seiner Dynamik und seiner politischen und moralischen Implikationen, sondern den Antizionismus zu delegitimieren, indem er ihn mit Antisemitismus gleichsetzt. Quelle

 Merkwürdiges findet sich so bei der Bundeszentrale für politische Bildung, dort wo Aufklärung das oberste Gebot sein sollte diffamiert man Antizionisten als Antisemiten: "Die Wirkungen dieser Diffamierung, die Antizionismus zu einer Spielart des Antisemitismus machte, sind immer noch zu spüren." Quelle Beim Zionismus handelt es sich um die rassistische Variante des jüdischen Nationalismus, der alle Nichtjuden als Bürger minderen Rechts behandelt, wie an der Unterdrückung und Diskriminierung der israelischen Palästinenser in Israel und den Palästinensern in den von Israel besetzten Gebieten sehen kann. "Es lebe der Rassismus...."

»Die zionistische Ideologie widerspricht jüdischer Kultur« - Antisemitismus hat sozialen Charakter und beruht auf Konkurrenzdenken. Ein Gespräch mit Alfredo Bauer. Der Schriftsteller Alfredo Bauer, geboren 1924, lebt in Argentinien, kommt ursprünglich aus Österreich und hat jüdische Vorfahren. Seine Familie floh vor den deutschen Faschisten ins südamerikanische Exil

Antizionistische Schriften jüdischer Autoren:
  • RAPHAEL BREUER
    Nationaljudenthum – ein Wahnjudenthum! (1903)
    (Diese Schrift eines orthodoxen Rabbiners gilt bzw. galt in Deutschland als «verschollen». Und zwar bis zum 3. Januar 2007, dem Tag, an dem wir sie ungekürzt ins Internet stellten.)

    ANTIZIONISTISCHES KOMITEE
    Der Zionismus – Seine Theorien, Aussichten und Wirkungen
    (um 1913)
    (Während Breuer 1903 noch wie ein Theologe gegen den Zionismus anredet, bringen die Autoren des Antizionistischen Komitees auch die seit jeher vorhandene völkisch-rassistische Komponente und deren Verwandschaft mit dem Antisemitismus zur Sprache.)

 

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