"Als wir - die Nachfolger der
jüdischen Propheten- nach Palästina
zurückkehrten …wollte die
Mehrheit des jüdischen Volkes
eher von Hitler lernen als von
uns" Martin Buber, to
a New York audience, Jewish
Newsletter, June 2, 1958.
. -
"Also man
muss erst mal unterscheiden zwischen
Zionismus damals und Zionismus heute,
Zionismus auf dem rechten Flügel und
Zionismus auf dem linken Flügel. Wenn man
die Unterschiede beobachtet, dann ist jede
Art von Pauschalisierung von vorne herein
unwahr. Man kann aber sagen, dass es im
heutigen Zionismus Strömungen gibt, die ethnozentrisch, sogar rassistisch sind, und
die man deswegen kritisieren darf. Aber man
muss sehr vorsichtig sein mit einem
Pauschalurteil über den Zionismus gleich
Rassismus, das ist selbstverständlich
unfundiert."
Moshe Zimmermann
"Wie jeder andere
Rassismus negiert
der Antisemitismus
(oder die Judenfeindlichkeit)
den Anderen
in seiner Identität
und in seiner
Existenz. Der
Jude ist, egal
was er tut,
egal was er
denkt, Hassobjekt
bis hin zur
Ausrottung,
nur weil er
Jude ist. Der
Antizionismus
hingegen ist
eine politische
Kritik an einer
politischen
Ideologie und
Bewegung; er
greift nicht
eine Menschengruppe
an, sondern
stellt eine
bestimmte Politik
in Frage. Wie
kommt man dann
dazu, die politischen
Ideen des Antizionismus
mit der rassistischen
Ideologie des
Antisemitismus
gleichzusetzen?
Eine europäische
Gruppe zionistischer
Intellektueller
hat die Lösung
gefunden, indem
sie das Unterbewusste
ins Spiel bringt
und ein Konzept
einführt, mit
dem man alles
beweisen kann:
nämlich das
der 'semantischen
Verschiebung'.
Wenn man den
Zionismus anklagt
oder auch Israel
kritisiert,
dann geht es
einem, manchmal
unbewusst, nicht
um die Politik
einer Regierung
(der Regierung
Sharon) oder
um den kolonialistischen
Charakter einer
politischen
Bewegung (des
Zionismus) oder,
mehr noch, den
institutionalisierten
Rassismus eines
Staates (Israel),
sondern um die
Juden." -
Michel Warschawski
-
Antizionismus
ist nicht Antisemitismus
„Wenn wir
einen Menschen damit belasten und
belästigen, dass er Antisemit wäre, wo er
nicht antisemitisch ist, wo er nur kritisch
ist, dann schießen wir uns ins Knie." Avi Primor:
(ehem. israelischer Botschafter)
UN-Resolution 3379 "...Zionismus ist eine
Form des Rassismus"
Einleitung eines Vortrags
zu Antisemitismus, Zionismus, "Existenzrecht"von George Pumphrey am 1.
November 2009 in der Friedenskoordination Berlin
: Obwohl die Probleme im
Nahen Osten ganz zentral sind für Friedenspolitik,
werden sie von vielen in der Friedensbewegung nur am
Rande behandelt,- weil es wegen der
europäischen und insbesondere wegen der deutschen
Geschichte ein unbequemes Thema ist,- weil die israelische
Politik und die Beziehungen des Westens zu Israel im
Mittelpunkt stehen- und weil viele Angst
haben, hier einen klaren Standpunkt zu beziehen. Ängste und Einschüchterung
sind bei vielen so erfolgreich, - weil eine völlige
Verwirrung besteht zwischen der Geschichte der Juden und
der Geschichte Israels, - weil Zionismus
fälschlicherweise als eine jüdische Antwort auf
Antisemitismus gesehen wird,- aber vor allem weil
Zionismus mit dem Judentum gleichgesetzt wird. Wenn die Friedensbewegung -
den Unterschied nicht wahrnimmt, - die Gleichsetzung
nicht als gezielte überaus erfolgreiche Propaganda
erkennt,- sie nicht strikt abweist
und entsprechend aktiv wird, dann wird sie völlig
bedeutungslos bleiben im Kampf für einen gerechten
Frieden in Nahost.
Malcolm Sylvers
am 29.04.2009 in Berlin (Vortrag
auf deutsch)
Vortrag und
Diskussion zum Thema: "Die Israel-Lobby
in den USA - ein Schlüsselthema
für den Nahen Osten" auf der
Veranstaltung des Nahostkomitees in der Friedenskoordination
Leserbrief von Prof. Rolf
Verleger
-
Zur "Außenansicht" vom 25.1.08
("Sonntagsreden und Montagstaten") Süddeutsche Zeitung
-
Opfer
immer, Täter nimmer -
Mein Vater hatte Auschwitz überlebt, meine Mutter
die KZs im Baltikum. Sie zogen mich in der Erkenntnis
auf, dass es die Wahl zwischen Gut und Böse gibt
und jeder Mensch für seine Taten verantwortlich
ist: Sie erzogen mich in der Ethik der jüdischen
Religion. In seiner "Außenansicht"
propagierte der Präsident des Jüdischen Weltkongresses
eine alternative Ethik. Wir Juden seien vor allem
eines: Opfer. Daran solle der Gedenktag 27.1. erinnern.
Aktuell sei unser Staat Israel das Opfer unverständlicher
Hassausbrüche von Arabern und von "selbst ernannten
Gutmenschen". Ich würde gern
Herrn Lauder fragen: Die Tatsache,
dass keiner meiner Großeltern das Dritte Reich überlebt
hat, - gab sie 1947/48 den jüdischen Freischärlern
und der israelischen Armee das Recht, Hunderttausende
Araber aus Israel zu vertreiben? Die "Arisierung"
des Berliner Grundstücks meines Urgroßvaters - gab
sie dem Staat Israel das Recht, Anfang der 50er
Jahre den Boden und Besitz der arabischen Vertriebenen
zu konfiszieren? Die Ermordung
meiner Onkel und Tanten durch die SS - gibt sie
dem Staat Israel das Recht, seit 40 Jahren die Diktatur
eines Besatzungsregimes auszuüben? Mehr >>>
Das Werk mit dem Untertitel „Promoting Israel on Campus“ lasse „allen Schattierungen von berechtigten zionistischen Meinungen Raum.“
Auszüge im html-Format finden sich beim Zionism and Israel Information Center, das ganze Werk steht als .pdf-Datei bei Middle-East-Info, einem Internetauftritt mit sehenswert martialischem Intro, das von einer Karte des Greater Middle East ausgeht, dem US-amerikanischen Etappenziel auf dem Weg zur Weltherrschaft; und mittendrin liegt das winzige Israel.
Source Watch, eine antizionistische Seite, hat sieben Empfehlungen aus dem Hasbara Handbook herausgestellt:
Den Gegner herabsetzend bezeichnen
Die eigene Sache mit positiv besetzten Begriffen belegen, wie "Freiheit" oder "Zivilisation", um ihr ein positives Image zu verleihen
Übertragung nutzen – zum Beispiel könne ein Redner vor der Flagge der Vereinten Nationen sprechen, um eine positive Assoziation zu wecken
Gewährsleute, die Ansehen genießen, für die eigene Sache gewinnen
Einen „wie du und ich“ sprechen lassen
Angst machen
Den Bandwagon-Effekt ausspielen: "Die große Mehrzahl / die Nation steht auf unserer Seite."
falls eine wahre und
endgültige Katastrophe in
Palästina über uns kommen
sollte, dann wären dafür
erstens die Briten
verantwortlich, und zweitens
die terroristischen
Organisationen aus unseren
eigenen Reihen.
Ich bin nicht bereit,
jemanden zu treffen, der mit
diesen fehlgeleiteten und
kriminellen Leuten in
Verbindung steht.
Mit freundlichen Grüßen,
Albert Einstein.
Die
Herren des Landes. -
Israel und die Siedlerbewegung seit 1967
Idith Zertal, Akiva Eldar
Deutsche Verlags-Anstalt, München
2007
ISBN 3421042683
Israel hat den
Sechstagekrieg am siebten Tag verloren - Die
Autoren schildern die komplexe Beziehung
zwischen dem Staat Israel und den jüdischen
Siedlern. Sie eröffnen erstmals einen spannenden
Blick ins Innere dieser Bewegung, aber auch in
die israelische Gesellschaft selbst und zeigen,
wie Regierung und Siedler sich über vierzig
Jahre gegenseitig instrumentalisierten. Was mit
ein paar Häusern in den Bergen Judäas begann,
ist heute ein riesiges Netz von Siedlungen.
Diese stellen nicht nur eine ständige
Provokation für die palästinensische Bevölkerung
dar, sie sind eines der größten Hindernisse auf
dem Weg zu einem dauerhaften Frieden im Nahen
Osten.
Leseprobe:
American Jewish Committee:
Wer nicht Zionist ist, ist
Antisemit.
Das American Jewish Committee
hat eine ältere Polemik des
Anti-Palästina-Lobbyisten Alwin
H. Rosenfeld mit einem linkisch
gewählten Titel ins Netz
gestellt. Ihr zufolge besteht
die Crème de la Crème der
NeoCon-Gegner aus Antisemiten.
Gelistet werden Noam Chomsky,
Michael Neumann,
Tony Judt,
Norman Finkelstein,
Hilary und Steven Rose;
und die
Organisationen
A Jewish Voice for Peace, Jews
for Peace in Palestine and
Israel, Students for Justice in
Palestine, das Labor Committee
for Peace and Justice und der
International Solidarity
Movement. Als Popanz errichtet
der Autor Jacqueline Rose, deren
Mumpitz er treffend in die
Psychohistorie einordnet.
"Progressive" Jewish Thought and
the New Anti-Semitism, Date:
12/6/2006, herausgegeben vom
American Jewish Committee,
.pdf-Datei
- Gefunden bei Thomas Emanuel
Steinberg
Naivität und Kollaboration -
Endlich ist Lenni Brenners
Standardwerk über das Verhältnis
des Zionismus zum Faschismus auf
deutsch erschienen - Von Nick
Brauns - Zu den Mythen des
Zionismus zählt die
Gründungslegende Israels, wonach
der jüdische Staat das Erbe des
Kampfes gegen den Nazifaschismus
angetreten habe. Tatsächlich
stand die zionistische Bewegung
– im Unterschied zu zahlreichen
Kommunisten und Sozialisten
jüdischer Herkunft – niemals an
vorderster Front bei der
Bekämpfung des Faschismus. Ihrem
Ziel eines jüdischen Staates in
Palästina wurde alles andere
untergeordnet. Und für dieses
Ziel waren die Zionisten bereit,
mit den faschistischen Regimes
in Europa zu kollaborieren.
Avigdor
Lieberman - Vorsitzender
der Partei Israel Beitenu - Vizepremierminister
von Israel - Minister für strategische
Angelegenheiten -
W.
Frankenberg
....
Ich komme
aus einem Land, in dem in den letzten
Wochen täglich schreckliche Dinge
passieren. Die Armee, in der ich
selbst vor 53 Jahren als Kommando-Soldat
gedient habe und schwer verwundet
worden bin, hat unser Nachbarvolk
angegriffen, Hunderte getötet, Tausende
verwundet, überall Verheerung angerichtet.
Kriegsgetöse bringt jede vernünftige
Stimme zum Schweigen, Kampfbegeisterung
"einigt" das Volk, Propaganda füllt
unsere Medien, ein Mann der brutalen
Gewalt ist am Steuer.
Es ist nicht leicht für die wenigen
- leider noch zu wenigen - auch
in dieser Lage aufrecht zu stehen,
zu protestieren, die Stimme der
Vernunft und des Friedens zu erheben.
Aber es gibt eine wachsende Friedensbewegung
in Israel, die das tut.
Wir haben schon in der ersten Stunde
dieser zweifelhaften sogenannten
Operation Schutzschild gegen sie
protestiert. Tausende sind nach
Dschenin und Ramallah marschiert,
um Lebensmittel und Medizin in die
belagerten palästinensischen Städte
und Flüchtlingslager zu bringen.
Man hat uns mit Tränengas und Gummikugeln
beschossen. Aber schlimmer als Gas
und Kugeln war der Hass, dem wir
begegnet sind, das Geschrei unserer
hasserfüllten, gehirngewaschenen
Mitbürger, die uns als Verräter
und Nestbeschmutzer beschimpfen
und uns Todesdrohungen zuschicken.
...
Quelle
Heimatsuche im Geist
des Judentums - Yakov
Rabkin beleuchtet das
Verhältnis von Zionismus
und Orthodoxie. Interview
-
Zu
den jüdischen Intellektuellen,
die der Politik des
Staates Israel kritisch
gegenüberstehen, gehört
auch der in Kanada lehrende
Historiker Yakov M.
Rabkin. Er beruft sich
dabei nicht zuletzt
auf jüdisch-orthodoxe
Positionen, die er in
einer unlängst erschienenen
Studie in ihrem geschichtlichen
Horizont dargestellt
hat. Sabine Matthes*
führte in München ein
Gespräch mit dem Wissenschafter,
das wir im Folgenden
dokumentieren.
Zionismus und Orthodoxie,
19.07.2005 (Friedensratschlag)
18.12.2005 Jean Claude
Meyer (EJJP):„Ich werde
nicht nach Israel emigrieren !“- Brief eines französischen Juden,
der das geheime Einverständnis von
Zionismus und Antisemitismus anklagt.
Nein Mr. Sharon. Ich werde nicht
nach Israel emigrieren. Um diejenigen,
die sie die „Juden Frankreichs“
nennen, zur Emigration nach Israel
zu drängen, haben Sie den Tag gewählt,
an dem Frankreich der Winter-Velodrom-Razzia
gedenkt. (siehe Fussnote) Ich werde
niemals emigrieren. Frankreich ist
das Land, in dem ich geboren wurde
und seit vielen Generationen dasjenige
meiner Familien väterlicher- und
mütterlicherseits, die aus dem Elsass
stammen. Ich bin ein Mündel der
Nation, da mein Vater von den Nazis
und ihren französischen Kollaborateuren
erschossen wurde. Aber das war 1944.
Heute befinden wir uns im Jahr 2004.
„Glücklich wie Gott in Frankreich“,
sagten die Juden aus Mitteleuropa
und aus Russland als sie hier ankamen.
Ich bin französischer Staatsbürger.
Nein, ich werde nicht emigrieren.
Frankreich ist nicht antisemitisch,
auch wenn in letzter Zeit Akte gegen
Juden, aber auch gegen die Araber
und Islamophoben verübt wurden.
Die Urheber solcher Taten sind unterschiedlich:
Geistesschwache, Neonazis, die meinen,
dass ihr Augenblick gekommen sei,
weil sich viele Wähler im Votum
für die extreme Rechte wieder erkennen,
sowie verirrte Jugendliche. und
Franzosen arabischer Abstammung,
die sich im Feind irren und glauben,
dass sie das palästinensische Volk
dort unterstützen, wenn sie sich
hier mit den Juden anlegen. Sie
hören nicht Leila Shahids Stimme,
die ihnen immer wieder erklärt,
das sie das Ziel verwechseln.
Nein, ich werde nicht emigrieren.
Der zionistische Ansatz war und
bleibt derjenige, die Juden der
Welt in Israel zu vereinen – einem
Staat, den man als jüdisch bezeichnet.
Während der politischen und Wirtschaftskrise
in Argentinien haben Sie sich an
die argentinischen Juden gewandt
und sie aufgefordert, ihre „alyah“
zu vollziehen. Heute sind die Franzosen
an der Reihe. Von neuem manifestiert
sich die objektive Kollusion (heimliches
Einverständnis) zwischen Zionismus
und Antisemitismus. Jeder kann aber
sehen, dass Israel eines der Länder
auf der Welt ist, in dem die Juden
weniger sicher sind – wegen der
praktizierten Unterdrückung des
palästinensischen Volkes. Nein,
ich werde nicht emigrieren. Ihre
unverantwortlichen Äusserungen möchten
die jüdischen Franzosen in einen
Gegensatz zu den arabisch-moslemischen
Franzosen bringen. Das wird Ihnen
nicht gelingen. Im Gegenteil, wir
werden dem Beispiel der Juden der
Französischen Jüdischen Union für
den Frieden (UJFP) und der Maghrebiner
der Vereinigung maghrebinischer
Arbeiter in Frankreich folgen, die
gemeinsam daran gegangen sind das
palästinensische Volk und Israelis
zu unterstützen, die gegen die verbrecherische
Politik Ihrer Regierung sind. Das
was in Frankreich wie im Mittleren
Osten nötig ist, ist die Mauern
einzureissen und Brücken zu bauen.
Ich werde niemals emigrieren. Ich
weigere mich von dem sogenannten
„Gesetz über die Rückkehr“ in ein
Land zu profitieren, das niemals
meines gewesen ist. Ein Land, in
dem Regierungen internationales
Recht verletzen, eine illegale Mauer
errichten, illegalerweise die besetzten
Gebiete in Cisjordanien und Gaza
kolonisieren, Häuser, Oliven- und
Orangenhaine zerstören und dabei
Männer, Frauen und Kinder töten.
Es sind die 1948, 1967 und heute
verjagten Palästinenser, die das
Recht auf Rückkehr in ihre Heimat
haben.
Ich werde niemals emigrieren. Mr.
Sharon, es ist Ihnen bei Ihrem Unternehmen
gelungen, auch den CRIF (Repräsentativrat
der jüdischen Institutionen in Frankreich;
Anm. des Übersetzers) dazu zu zwingen,
sich von Ihrem Vorhaben zu distanzieren.
Jener CRIF, der den Anspruch erhebt,
alle französischen Juden zu vertreten
und der mit seiner Untertänigkeit
<gegenüber der israelischen Regierung
normalerweise> zur Vermengung von
Israelis, Zionisten und Juden und
zur Verschärfung der Spannungen
beiträgt. Zumindest dafür: Danke!
Ich werde nicht emigrieren. Ich
werde hier in meinem Land, in Europa,
alle Rassismen und auch Ihre Politik
solange bekämpfen bis das palästinensische
Volk endlich in seinem eigenen Staat
(in Palästina) an der Seite des
israelischen Volkes mit allen seinen
Bestandteilen (in Israel) in Frieden
leben kann.
(Fussnote:
Im Juli 1942 wurde eine Mega-Razzia
gegen die Juden in vielen europäischen
Ländern organisiert, die „Frühlingswind“
genannt wurde. Am 16.Juli um 4 Uhr
morgens wurden 12.884 Juden verhaftet.
Ungefähr 7.000 von ihnen wurden
jedoch ins Winter-Velodrom deportiert.
Fünf Tage lang überlebten sie ohne
Nahrung und mit nur einer Stelle,
an der es Wasser gab. Wer zu fliehen
versuchte, wurde standrechtlich
erschossen. Circa 100 (einhundert)
Gefangene begingen Selbstmord.)
Quelle
„Der Anspruch der Juden
auf das Land Israel kann
nicht ein realistischer
politischer Anspruch
sein. Wenn alle Völker
plötzlich Anspruch auf
Länder erheben wollten,
in denen ihre Vorfahren
vor 2000 Jahren lebten,
dann wäre die Welt ein
Irrenhaus.“
„Jedes Mal, wenn
wir etwas tun, sagen
Sie, ein Amerikaner
würde dies und jenes tun
… ich will ihnen etwas
klar sagen: „Beunruhigen
sie sich nicht über den
amerikanischen Druck auf
Israel. Wir, das
jüdische Volk,
kontrollieren Amerika
und die Amerikaner
wissen es“
Israeli Prime
Minister, Ariel
Sharon, October
3, 2001, to
Shimon Peres, as
reported on Kol
Yisrael radio.
"Der
Zionismus ist eine politische und
keine religiöse Ideologie, die darauf
abzielt, die jüdische Frage in Europa
durch die Einwanderung in Palästina,
seine Kolonisierung und die Schaffung
eines jüdischen Staates zu lösen.
So haben seine Sprecher ihn immer
definiert, von Herzl bis Ben Gurion,
von Pinsker bis Jabotynski, die
die Konzepte der Kolonisierung (Hityashvut)
oder der Kolonien (Yishuv, Moshav)
nie in einem negativ wertenden Sinne
benutzt haben.
Quelle
Der Zionismus ist keine einheitliche
Ideologie,
sondern
Oberbegriff für alle erdenklichen
Arten von anarchistischen, syndikalistischen,
sozialistisch-kommunistischen über
orthodox-religiöse bis hin zu rechtsextremistischen
und rassistischen Weltanschauungen,
die von Abstammungsfragen Privilegien
und Diskriminierungen abhängig machen.
Viele
Zionisten verstanden sich als Befreiungsbewegung
und kämpften gegen die arabische
und britische Besetzung Palästinas.
Das
Unrechtspotential solcher "nationalen
Befreiungsbewegungen" und "Rückeroberer"
liegt darin, dass sich ihr Kampf
gegen Menschen richten kann, die
seit Generationen in der umkämpften
Region ebenfalls ihre Heimat sehen.
Quelle
Bis
zum Aufstieg des Nazismus hat die
überwältigende Mehrheit der Juden
weltweit den Zionismus verworfen,
sei es als Häresie (das war die
Position der großen Mehrheit der
Rabbiner und der religiösen Juden),
sei es als reaktionär (das war die
Position der jüdischen Arbeiterbewegung
in Osteuropa), sei es als anachronistisch
(so dachten die emanzipierten oder
assimilierten Juden in Mittel- und
Westeuropa). In diesem Sinne wurde
der Antizionismus immer als eine
politische Position unter anderen
verstanden, die dazu noch ungefähr
ein halbes Jahrhundert in der jüdischen
Welt hegemonial war.
Quelle
Der
Beitrag von Zeev Jabotinsky,
des wichtigsten Vertreters
des revisionistischen
Zionismus, ist in jeder
Hinsicht ehrlich, aber auch
entwaffnend, was die Ziele
dieser Ideologie betrifft.
Die damaligen Vertreter des
Zionismus hatten keinerlei
Probleme damit, die
kolonialistischen Absichten
des jüdischen Nationalismus
offen beim Namen zu nennen.
Wen heute zionistische
Politiker bestreiten, dass
Zionismus gleich
Kolonialismus ist, sollten
sie ihre Vorväter lesen, die
damit kein Problem hatten.
Auch war ihnen klar, dass
sich die einheimische
Bevölkerung, der das Land
gehörte, Widerstand gegen
diese fremde Landnahme
leisten würde. Damit sind
sie allen zionistischen
Eiferern in Israel, den USA
und in Deutschland weit
voraus, die sich eher in
Israelfahnen hüllen und
brüllend durch die Straßen
ziehen und für die
israelische und
amerikanische Besatzung
demonstrieren.
Jabotinsky hat in aller
Offenheit die zionistischen
Ziele benannt, nämlich eine
jüdische Mehrheit zu
erlangen. Störend dabei war
nur die arabische Mehrheit,
die sich keinerlei
Illusionen über die „guten
Absichten“ der Zionisten
machte, wie er offen zugab.
Sein Konzept, um die nicht
enden wollenden Widerstand
zu brechen oder in Schach zu
halten, war sein Konzept der
„Iron Wall“. Dieses Konzept
beruhte auf schierer
militärischer Überlegenheit,
quasi ein israelisches
Sparte bis an die Zähne mit
Atomwaffen und
High-Tech-Waffen aus den USA
bewaffnet. Dass sich der
Zionismus sich mit einer
acht Meter hohen und von
zwölf Meter hohen Wachtürmen
durchsetzen Schutzwall
gettoisieren würde, hatte
selbst der Realist
Jabotinsky nicht voraussehen
können.
Das zionistische
Kolonisierungsprojekt war
für Jabotinsky „moralisch“
und „gerecht“. Wie die
zionistische „Moralität“ in
Praxis aussah, widersprach
sie jedem Rechtsempfinden
und kolonialistisch,
rassistisch und elitär.
„If
homeless Jewry demands
Palestine for itself it is
"immoral" because it does
not suit the native
population. Such morality
may be accepted among
cannibals, but not in a
civilised world. The soil
does not belong to those who
possess land in excess but
to those who do not possess
any.” An diesem
Denken hat sich in Israel
bis heute nichts geändert.
Und denn ein Volk auf die
Idee kommen sollte, sich
diesem Anspruch zu
widersetzen, muss es mit
Gewalt zur Änderung seiner
Einstellung gezwungen
werden. Seit 1923 hat sich
im zionistischen Denken
nichts geändert. Den Gipfel
der zionistischen Moral
lieferte Jabotinsky gleich
mit: Wenn den Araber dies
alles nicht passen sollte,
ist es ihr Problem. Egal wie
brutal, rechtswidrig und
kolonialistisch sich der
Zionismus verhält, es ist
das Problem der Araber. Dies
ist die gleiche
Argumentation wie heute. Die
Zionisten rauben den
Palästinenser ihr Land, die
sich dagegen wehren, werden
dafür erschossen, aber es
ihr Verschulden, da der
Zionismus angeblich
moralisch ist und moralisch
handelt! Diese Ideologie hat
über das palästinensische
Volk nur Tod, Vertreibung
und Zerstörung gebracht.
http://www.informationclearinghouse.info/article14801.htm
Man kann ohne
Israel in seiner Existenz in Frage zu
stellen Antizionist sein. So rassistisch wie
sich der praktizierte Zionismus zeigt ist er
wie jeder andere Rassismus abzulehnen. Kein
erlittenes Unrecht legitimiert zu der
Gewalt, dem Unrecht, der Menschenverachtung
die die israelische Gesellschaft zur Zeit
unterstützt. "In einem Interview mit der
israelischen Tageszeitung Haaretz antworte
Burg darauf angesprochen, dass viele Leute
das Gefühl hätten, dass der frühere
Vorsitzende der Zionistischen Bewegung die
rote Linie überschritten hat und ein
Post-Zionist geworden sei: "Selbst als ich
der Vorsitzende der zionistischen Bewegung
war, war ich nicht in der Lage zu sagen, was
ein Zionist und was ein Post-Zionist ist.
Meine Weltanschauung erlaubt mir nicht, die
Orthodoxie zu akzeptieren, weder die
jüdische noch die zionistische. Falls
Zionismus deshalb heute Groß-Israel
bedeutet, dann bin ich nicht nur ein
Post-Zionist, sondern ein Anti-Zionist.
Falls Zionismus Netzarim und Kiryat-Arba
bedeutet, dann bin ich ein Anti-Zionist. Ich
akzeptiere nicht die Art von Zionismus, die
das Judentum mit all seiner wunderbaren
Schönheit nimmt und es in einen Kult von
Bäumen und Steinen verwandelt. Wenn ich
heute um mich schaue, dann habe ich das
Gefühl, dass Netzarim zu einem Altar, Gott
zu einem Moloch und unsere Kinder zu Opfern
geworden sind, menschliche Opfer eines
schrecklichen Götzendienstes.""
Quelle
Der
israelisch-palästinensische Konflikt
ist ein politischer Konflikt zwischen
einer kolonialen Bewegung und einer
nationalen Befreiungsbewegung. Der
Zionismus ist eine politische und
keine religiöse Ideologie, die darauf
abzielt, die jüdische Frage in Europa
durch die Einwanderung in Palästina,
seine Kolonisierung und die Schaffung
eines jüdischen Staates zu lösen.
So haben seine Sprecher ihn immer
definiert, von Herzl bis Ben Gurion,
von Pinsker bis Jabotynski, die
die Konzepte der Kolonisierung
(Hityashvut) oder der Kolonien
(Yishuv, Moshav) nie in einem negativ
wertenden Sinne benutzt haben.
Bis zum Aufstieg des Nazismus hat
die überwältigende Mehrheit der
Juden weltweit den Zionismus verworfen,
sei es als Häresie (das war die
Position der großen Mehrheit der
Rabbiner und der religiösen Juden),
sei es als reaktionär (das war die
Position der jüdischen Arbeiterbewegung
in Osteuropa), sei es als anachronistisch
(so dachten die emanzipierten oder
assimilierten Juden in Mittel- und
Westeuropa). In diesem Sinne
wurde der Antizionismus immer als
eine politische Position unter anderen
verstanden, die dazu noch ungefähr
ein halbes Jahrhundert in der jüdischen
Welt hegemonial war. Erst seit etwa
dreißig Jahren gibt es eine breite
Kampagne, die mit unleugbarem Erfolg
versucht, nicht zur Kontroverse
über die politische Sinnhaftigkeit
des Zionismus beizutragen, zur Analyse
seiner Dynamik und seiner politischen
und moralischen Implikationen, sondern
den Antizionismus zu delegitimieren,
indem er ihn mit Antisemitismus
gleichsetzt.
Quelle
Merkwürdiges
findet sich so bei der Bundeszentrale
für politische Bildung, dort wo
Aufklärung das oberste Gebot sein
sollte diffamiert man Antizionisten
als Antisemiten: "Die Wirkungen
dieser Diffamierung, die Antizionismus
zu einer Spielart des Antisemitismus
machte, sind immer noch zu spüren."
Quelle
Beim Zionismus handelt es sich um
die rassistische Variante des jüdischen
Nationalismus, der alle Nichtjuden
als Bürger minderen Rechts behandelt,
wie an der Unterdrückung und Diskriminierung
der israelischen Palästinenser in
Israel und den Palästinensern in
den von Israel besetzten Gebieten
sehen kann. "Es lebe der Rassismus...."
Nationaljudenthum – ein Wahnjudenthum!
(1903)
(Diese Schrift eines orthodoxen
Rabbiners gilt bzw. galt in Deutschland
als «verschollen». Und zwar bis zum 3.
Januar 2007, dem Tag, an dem wir sie
ungekürzt ins Internet stellten.)
ANTIZIONISTISCHES KOMITEE
Der Zionismus – Seine Theorien,
Aussichten und Wirkungen
(um 1913)
(Während Breuer 1903 noch wie ein
Theologe gegen den Zionismus anredet,
bringen die Autoren des
Antizionistischen Komitees auch die seit
jeher vorhandene völkisch-rassistische
Komponente und deren Verwandschaft mit
dem Antisemitismus zur Sprache.)